Zwei Preussen im Reisebüro:
"Also der letzte Urlaub war echt super. Wir waren in Kitzbühel in Österreich und möchten dort wieder hin. Gleicher Ort, gleiches Hotel und gleicher Skilehrer."
"Kein Problem", sagt der Angestellte, "nur beim Skilehrer werden wir uns schwer tun...Wie heisst er denn?"
"Keine Ahnung!"
"Wie sieht er denn aus?"
"Wissen wir nicht mehr, das einzige was wir wissen, klingt jetzt zwar komisch, aber er hat statt einem Loch, zwei Löcher im Hintern!"
"Wie bitte, woher wissen Sie denn das?"
"Naja, als wir mit ihm am Lift gewartet haben, kam sein Kollege herangefahren und fragte: "...servas oida, wia gehts da mit deine zwa Oaschlecha...?"
Der junge Markus vom Land kam zum ersten Mal nach Berlin, um dort zu leben. Er mietete sich eine Wohnung in einem Hochhaus.
Als er am Briefkasten gerade seinen Namen anbringen will, erschien aus der gegenüberliegenden Tür eine sexy junge Dame, nur mit einem Morgenmantel bekleidet.
Er grinste sie an und die beiden
begannen eine Unterhaltung.
Während sie miteinander sprachen, verrutschte ihr Morgenmantel und es war klar, dass Sie nichts darunter trug.
Der arme Markus wurde ganz nervös und versuchte krampfhaft, Augenkontakt zu behalten. Nach ein paar Minuten legte Sie ihre Hand auf seinen Arm und sagte: "Lass uns in meine Wohnung gehen, ich höre jemand kommen..."
Er ging mit ihr in ihre Wohnung und nachdem sie die Tür zugemacht hatte, streifte sie ihren Morgenmantel herab.
Jetzt stand sie vollkommen nackt vor ihm und schnurrte:
"Was glaubst Du ist das Beste an mir?"
Der schüchterne Markus stotterte, schluckte ein paar Mal und sagte dann:
"Es müssen Deine Ohren sein!"
Sie staunte: "Warum meine Ohren? Schau Dir mal diese Brüste an! Sie sind voll, hängen kein bisschen und sind 100% natürlich. Mein Hintern ist fest und ich habe keine Cellulitis. Schau Dir meine Haut an, weich und sanft! Warum in alles in der Welt glaubst Du meine Ohren wären mein bestes Körperteil?"
Markus schluckte wieder ein paar Mal bevor er antwortete:
"Draußen, als Du sagtest, Du hörst jemand kommen - das war ich..."
Die Krankenschwester muss leider mit einem erschöpften Doktor zusammen arbeiten: "Schwester, schreit er, wo bleiben sie denn"?
"Hier, Herr Doktor, antwortet sie."
"Geben Sie mir mal einen Zettel".
"Ja hier, bitte" sagt die Schwester.
Er schreibt. "Aber Herr Doktor, sagt die Schwester, Sie....
"Ruhe, sagt der Doktor, unterbrechen Sie mich nicht."
"Aber Herrn Doktor, sagt die Schwester, Sie schreiben ja mit dem Fieberthermo-
-meter."
"Verdammt noch mal, sagt der Doktor, dann stellen sie endlich fest, in wessen Hintern mein Kugelschreiber steckt".
An die jungen Hüpfer:
Hört genau zu, Ihr zungengepiercten Technohopper mit dem Arschgeweih über dem Steißbein:
Wir End-Dreißiger bis Anfang-Fünfziger haben sie live erlebt: die Geburt des Synthesizers und den wahren Soundtrack der 70er, der von Bands wie Depeche Mode, Cure und Yazoo geschrieben wurde.
Wir haben noch mit Midischleifen und Oszillographen gekämpft!
Wir haben Euren “Tekkno” erfunden, bei uns nannte sich das aber noch Wave und war tatsächlich Musik. Wir konnten durchtanzen, ohne uns bunte Pillen einzuwerfen zu müssen, um es zu ertragen. Unsere einzige Droge hieß BlueCuracão auf Sekt.
Wir mußten noch keine Angst haben, das uns Tina Turner mit Seniorenober-
-schenkelhalsbruch von der Bühne purzelt. Wir haben Madonna noch mit festen Brüsten und ohne Baby-Pause gekannt, Ihr Nasen!
Joschka Fischer trug Jeans und Turnschuhe. Echte Punker hatten Uhu in den Haaren und kein “L’Oreal”. Bei uns haben sich keine Neonazis mit Türken geschlagen, sondern Punks mit Mods, Mods mit Poppern, Popper mit Rockern und alle gemeinsam gegen die Polizei.
Bei uns gab es noch Mofas, Mokicks und 80er bei denen durchgängig die Betriebserlaubnis erloschen war, denn das Wort “frisieren” hatte damals noch seine eigentliche Bedeutung, was ihr kahlgeschorenen Pfeifen nie verstehen werdet. Und wer einen Führerschein hatte, fuhr als erstes Käfer oder einen alten BMW, bei dem Dellen von Individuali-
-smus zeugten, ihr Smart-Popel.
Wir erinnern uns noch an Terroristenfahn-
-dungsplakate, auf denen hin und wieder ein Gesicht liebevoll mit Kuli von einem Staatsbediensteten durchgestrichen wurde.
Die Bundeswehr machte noch Spaß, wir kannten ja die Richtung, aus der der Feind kommt.
Sex war sicher und Motorsport tödlich. Heute ist es genau anders herum.
Ein Tattoo hatte wirklich nur jemand, der ein halbes Jahr in Indien oder Thailand war. Bei uns rannte nicht jede Tippse schnell noch ins “LetzteTatoo-Studio vor der Autobahn”, um sich im Alcopops-
-Brand chinesische Zeichen auf den Nacken pieksen zu lassen, die wahrschein-
-lich nichts anderes bedeuten als “Wer das liest ist doof”.
Die Rapper kamen noch aus dem echten New Yorker Ghetto und nicht aus der Schweiz.
Zu unserer Zeit fielen Break-Dancer auf den Fussgängerzonen noch hin und wieder richtig auf die Fresse und Peter Maffay wurde beim Stones-Konzert noch ordentlich von der Bühne gepfiffen.
Wir hatten noch die Qual der Wahl zwischen Pop, Rock, Metal und Italo-Disco und mußten nicht den wöchentlich ändernden Cross-over Trends nachjapsen.
Wir hatten noch Plattenspieler (auf 33″ und 45″) und richtig geile Plattencover, auf denen man die Namen der MUSIKER (und nicht der Programmierer) ohne Lupe erkennen konnte und die tatsächlich Kunst waren – keine Tempotaschentuch großen, einfarbigen Booklets auf denen gerade noch “nice price” lesbar ist.
Genau die gleichen Texte, die heute “Rosenstolz”, “Juli”und “Silbermond” singen, hörte man jeden Samstag in der ZDF-Hitparade von Bernd Clüver, Christian Anders und Cindy & Bert.
Für uns war eine LP etwas Heiliges, das gepflegt und geliebt werden mußte- und keine CD-Plastik-Wegwerfware, die so robust ist, daß man sie durchaus auch als Bierglasuntersetzer verwenden kann. Bei uns erkannte jeder sein Eigentum noch an den individuellen Kratzern.
Wir haben kein Big-Brother geschaut sondern “Formel Eins”, wo es eine ganze fette Stunde wirklich gute Musikvideos zu sehen gab, wir hatten kein MTV mit degenerierten Klingelton-Werbespots und eingebildeten VJ-Flaschen nötig.
Wir haben uns “Magnum” und “Simon & Simon” reingezogen, haben uns die Sakkoärmel hinauf geschoben und ließen uns die Haare seitlich ins Gesicht fallen – ohne diese beknackten, umgedreh-
-ten Baseballmützen oder Wollhauben.
In unseren Hosen konnte man noch sehen, ob eine(r) einen Hintern hatte,heute hängt der *** ja bei jedem von Euch in der Kniekehle der ach so tollen Adidas-
-Jogginghose (die WIR übrigens nur im Sportunterricht angezogen haben). Man konnte erkennen ob jemand “männlich” oder “weiblich”war.
Heute verschlabbert alles unter kunstvoll vergammelter Bekleidung.
Wir waren stolz auf unsere weißen Socken und trugen Slipper mit einem Pfennigstück in der Schuh-Zunge und keine Plateau-Sohlen-Schuhe, die früher bei Klump-Füßen verschrieben wurden.
Und weil ihr gerade im Leistungskurs für Informatik sitzt: die AC/DC Einritzungen auf den Tischen sind von UNS – und es geschieht Euch nur recht, wenn ihr glaubt, daß die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo irgendein findiger Schüler seinerzeit die Abkürzung für “Gleichstrom/
/Wechselstrom”in die Bank gemeisselt hat.
Ach ja, hiermit entschuldige ich mich, auch im Namen meiner Altersgenossen für Modern Talking.
Das haben wir wirklich nicht gewollt…
Der liebe Gott bittet Petrus zu sich.
Er sagt:"Petrus. Ich habe in der letzten Zeit soviel gearbeitet. Ich möchte eine Woche Urlaub machen."
Petrus meint:"Gut, Herr. Aber du machst sonst die Menschen. Wie soll das gehn, wenn du nicht da bist?"
Gott spricht: "Ganz einfach. Hier ist die Lebendmasse. Du formst jeden Tag daraus mindestens drei Menschen. Wenn der Mensch fertig ist, gibst du ihm einen Klaps auf den Hintern. Dann läuft er los."
"Ok", sagt Petrus. Gott ist im Urlaub. Petrus tut, wie ihm geheißen. An jedem Tag formt er Menschen. Das klappt auch gut, bis auf den Mittwoch. Er formt drei Menschen, gibt ihnen einen Klaps auf den Hintern, aber sie laufen einfach nicht. Nach einer Woche ist Gott wieder da und fragt Petrus, ob Alles geklappt hat.
Petrus sagt: "Bis auf Mittwoch schon. Die geformten Menschen wollten einfach nicht laufen."
"Oh je", sagt Gott.
"Das hatte ich vergessen, dir zu sagen. Mittwochs werden die Beamten gemacht. Die musst du in den Arsch treten, damit sie sich bewegen."