Ich bin im Fressnapf und kaufe
Hundefutter. Während ich an der
Kasse in der Schlange stehe, fragt mich die Frau hinter mir, ob ich einen Hund hätte. WARUM SONST würde ich wohl Hundefutter kaufen, ODER? Spontan sage ich ihr nein, ich wollte wieder mit der Pedigree-Diät anfan-
-gen, obwohl ich das wohl nicht
sollte, denn letztes Mal wäre ich im
Krankenhaus wieder aufgewacht.
Aber ich hätte 50 Pfund verloren, bevor ich auf der Intensivstation
wieder zu mir kam, mit Schläuchen in alle Körperöffnungen und intraven-
-ösen Zugängen in beiden Armen. Ich sagte ihr, dass es die absolut perfekte Diät sei, alles, was man
machen müsse sei sich die Taschen mit den Futterklümpchen vollzustop-
-fen, und jedes mal ein oder zwei zu essen, wenn man hungrig werde.
Das Futter enthalte alle notwendigen Nährstoffe, also funktioniere alles und ich wolle es wieder versuchen. (Ich muss hier erwähnen, dass
mittlerweile jeder in der Schlange absolut gefesselt war von meiner Geschichte) Entsetzt fragte sie mich, ob ich auf der Intensivstation gelandet sei, weil ich mich mit dem Futter
vergiftet hätte. Ich sagte nein, ich hätte das Bedürfnis gehabt, einem Pudel am Hintern zu schnüffeln, wäre vom Bürgersteig gelaufen und von einem Auto angefahren worden.
Der Typ hinter der Frau lachte
inzwischen so heftig, dass er fast einen Herzanfall bekam.
Leute, überlegt Euch gut, was Ihr mich fragt und macht Euch auf die Antwort gefasst, ich hab jede Menge Zeit mir den größten Mist auszu-
-denken.
Günni aus Gelsenkirchen kommt das erste Mal nach Wuppertal und sieht die Schwebebahn.
„Boah ey, Wuppertal!!! Fliegende Busse, geile Stadt, hier bleibe ich!“
Gesagt, getan. Als erstes braucht er eine Bude, also geht er zu einer Zeitung und gibt eine Annonce auf. Am nächsten Tag bekommt er ein Angebot. 100 qm, total billig.
„Boah ey, Wuppertal!!! Fliegende Busse, billige Wohnung, geile Stadt, hier bleibe ich!“
Jetzt noch’n Job. Er geht wieder zur Zeitung und gibt eine Annonce auf. Am nächsten Tag bekommt er seinen Job. Wenig Arbeit, viel Geld.
„Boah ey, Wuppertal!!!
Fliegende Busse, billige Wohnung, tolle Jobs, geile Stadt, hier bleibe ich!“
Jetzt fehlt ihm nur noch eine Freun-
-din. Also geht er wieder zur Zeitung.
An der Anzeigenannahme sagt er zur Angestellten: „Ey, ich möchte eine Bekanntschaftsanzeige aufge-
-ben, um ne Frau kennen zu lernen.“
Sagt die Angestellte:
„Gern, einspaltig oder zweispaltig!“
Günni fällt fast vom Stuhl!