Hase, Bär und Fuchs sollen zur Musterung. Keiner von ihnen hat Lust auf Bundesheer. Ganz traurig sitzen sie zusammen und wissen nicht, wie sie dem Ganzen entkommen sollten.
Sagt der Fuchs: "Ich bin doch der schlaue Fuchs, mir fällt schon was ein."
Überlegt kurz und sagt dann: "Ich binde mir einfach meinen Schwanz weg, denn ein Fuchs ohne Fuchsschwanz, was ist das schon?" Gesagt, getan.
Geht hinein zur Musterung und kommt erleichternd lächelnd zurück heraus. Die anderen fragen: "Und, untauglich?" Der Fuchs nickt. Die anderen: "Was haben die gesagt?"
Der Fuchs: "Na, ein Fuchs ohne Fuchsschwanz - das können die nicht brauchen."
Nun wäre der Hase an der Reihe. Der Fuchs überlegt und sagt: "Weißt du was, wir binden dir deine Ohren weg, denn ein Hase ohne seine Löffel ist doch auch nix." Gesagt, getan.
Der Hase geht rein und kommt lächelnd heraus. Sie fragen:
"Und, untauglich?"
Der Hase nickt. Die anderen:
"Was haben die gesagt?"
Der Hase: "Tja, ein Hase ohne Hasenohren konnten die nicht gebrauchen, das sei nix." Plötzlich wird der Bär ganz traurig. Eine Träne kullert seine Wange runter.
Er seufzt: "Mich wollen die bestimmt. Ich bin groß, ich bin stark,ich kann gut kämpfen. ich muss sicher ins Heer..."
Er blickt ganz traurig drein.
Der Fuchs überlegt wieder kurz und findet auch prompt eine Lösung: "Weißt du was", meint er zum Bären, "ich schlage dir einfach deine Zähne ein, denn ein Bär ohne Zähne, was ist das schon? Gesagt, getan, holt aus und "rumms" dem Bären mitten ins Gesicht.
Die Zähne wackeln, ein paar fallen raus. So geht der Bär zur Musterung. Dann kommt er lächelnd wieder heraus.
Hase und Fuchs fragen: "Und, untauglich?" Der Bär nickt. Sie weiter: "Was haben die gesagt?"
Darauf der Bär: "Isch bin tschu dick..."
Eine Mutter hört von der Küche aus ihrem 5-jährigen Sohn zu, der im
Wohnzimmer mit seiner neuen
Eisenbahn spielt.
Sie hört den Zug anhalten und ihren Sohn sagen: "Alle total verblödeten Typen die hier aussteigen wollen, schwingt eure Ärsche aus dem Zug! Und alle Vollidioten die hier einstei-
-gen, beeilt euch gefälligst, ihr lahmen
Penner!"
Die total geschockte Mami rennt zu Ihrem Sohn und sagt: "Du gehst jetzt sofort für zwei Stunden auf dein
Zimmer. In diesem Haus wird nicht so gesprochen! Nach den zwei
Stunden darfst Du wieder mit dem Zug spielen, aber nur, wenn Du dich einer höflicheren Sprache bedienst."
Zwei Stunden später, hört sie ihren Sohn wieder mit der Bahn spielen.
"Alle Fahrgäste die hier aussteigen, bitte vergessen Sie nichts im Zug. Vielen Dank, dass sie mit uns gereist sind. Unseren neuen Fahrgästen, die hier zusteigen, wünschen wir eine angenehme Reise."
Die Mami freut sich schon wie eine Schneekönigin, als sie den Kleinen dann noch hinzufügen hört: "...und alle die wegen der zweistündigen Verspätung angepisst sind,
beschweren sich bei der Schlampe in der Küche!“