Er sitzt nicht gern allein zu Hause. Also fährt er mittags in das kleine Diner von Glennville, Georgia, setzt sich immer an denselben Tisch – und deckt zwei Plätze.
Auf seinem gegenüberliegenden Stuhl: kein Mensch, sondern ein eingerahmtes Foto. Carolyn.
Seit sie 2013 gestorben ist, nimmt ihr Bild den Platz ein, den sie mehr als sechzig Jahre lang ganz selbstverständlich besessen hat. Gäste schauen hin, flüstern, manche finden es traurig, andere rührend. Für Clarence Purvis, 93, ist es einfach Alltag. So sieht sein Leben mit einer Frau aus, die nicht mehr da ist – und doch nicht weg ist.
1949 haben sie geheiratet. Aus einem jungen Paar wurden zwei Menschen, die ihr ganzes Erwachsenenleben miteinander verbrachten: unzählige Mahlzeiten, Autofahrten, kleine Macken, über die man lacht oder sich ärgert, Gewohnheiten, die irgendwann mehr nach Zuhause riechen als jeder Ort auf der Welt. All das ist nicht mit einem Beerdigungstermin verschwunden.
„Sie war immer bei mir, solange wir lebten“, sagt Clarence. „Also ist sie auch jetzt bei mir. Und so bleibt es, bis wir uns wiedersehen.“
Seine Geschichte erinnert daran: Weder das Leben noch die Liebe sind leicht. Aber wenn man diesen einen Menschen gefunden hat, der mit einem durch gute und schlechte Zeiten geht, lohnt es sich, festzuhalten – auch dann, wenn man irgendwann allein am Tisch sitzt und doch zu zweit isst.
Oma.
Sie ist schon alt aber sehr weise, ihr Leben war wie eine große Reise.
Sie schuftete ihr ganzes Leben, sie liebte es zu "Geben".
Bei Problemen hatte sie immer einen Rat.
sie vollbrachte jeden Tag eine gute Tat.
Die Familie war ihr stets heilig.
sie war nie auf jemanden beleidigt.
Jammern, das kannte sie nicht, helfen wo sie nur konnte, war ihre Pflicht.
Waren ihre Kinder traurig, spendete sie Trost.
mit einem Küsschen auf die Stirn wurden sie liebkost.
Gab es wenig zu essen, verzichtete sie.
Oma zauberte immer etwas, ganz egal wie.
Sie schaffte soviel in ihrem Leben, eine Oma noch zu haben ist ein Segen.
Ich bin so froh, dass es die Oma gibt, noch dazu, wenn sie dich so liebt.
Ich werde meine Oma immer verehren.
ihr keinen Wunsch von den Lippen verwehren.
Denn irgendwann wird sie gehen und ich werde sie nie mehr sehen.
Bis dahin habe ich vor Oma den größten Respekt, denn sie hat in mir sehr viel Gutes erweckt.
Mit diesen Zeilen möchte ich meiner Oma danke sagen und ich hoffe, dich gibt es noch, auch noch nach Jahren.