Ein älterer Mann in Mannheim ruft seinen erwachsenen Sohn in
Hamburg an und sagt am Telefon:
"Ich hasse es, dir deinen Tag zu
verderben, aber ich muss dir mittei-
-len, dass deine Mutter und ich
dabei sind, uns scheiden zu lassen.
Fünfundvierzig Jahre Elend sind
einfach genug!"
"Vater, was redest du denn da",
schreit der Sohn entsetzt in
den Hörer.
"Wir halten gegenseitig unseren
Anblick nicht mehr aus", sagt der
alte Mann.
"Wir sind einander überdrüssig und es macht mich krank auch nur
darüber zu erzählen. Also rufe deine Schwester in Frankfurt an und sag du es ihr", und er hängt auf.
Voller Bestürzung ruft der Sohn seine Schwester an, die bei der Nachricht explodiert: "Was um alles in der Welt, glauben sie denn? Sie wollen sich scheiden lassen? Warte, ich regle das!"
Augenblicklich ruft sie in Mannheim an und schreit den alten Vater an: "Ihr lasst euch NICHT scheiden, hörst du? Ihr tut nichts, bis ich da bin. Ich rufe gleich meinen Bruder zurück und wir werden beide morgen bei euch eintreffen. Bis dahin unternimmt ihr nichts, hast du mich verstanden?"
Während der alte Mann den Hörer auflegt, dreht er sich zu seiner Frau und sagt:"Sie kommen beide zu
Weihnachten, Liebling und ihren Flug zahlen sie auch selber."
Ein Mann trinkt immer Morgens um sieben seinen Kaffee am Fenster und schaut dabei auf die Strasse. Seit Wochen beobachtet er einen Italiener, welcher immer um viertel nach in die Telefonzelle geht, den Höhrer abnimmt, mit dem Kopf nickt, den Hörer wieder auflegt und glück-
-lich weggeht.
Eines Tages packt den Mann die
Neugier, geht zum Italiener und fragt Ihn: "Ich sehe Dich jeden Morgen in die Telefonzelle gehen, den Hörer abnehmen, mit dem Kopf nicken, den Hörer aufhängen und glücklich weggehen. Mit wem sprichst Du da?"
Der Italiener antwortet ihm:
"Oh, ich nix wissen wer andere Ende. Ich nehme Hörer ab und frag, wer ist schönste und geilste im Land. Bekomme immer Antwort: Tuu Tuu Tuu ..."
Kommt ein Mann im Morgengrauen nach einer feucht-fröhlichen Nacht nach Hause. Ihm ist so schlecht, dass er sich in die Mülltonne übergeben will. Als er den Deckel öffnet, sieht er in dem Spiegel, den seine Frau am Abend zuvor in die Tonne
geworfen hat, ein Gesicht.
Er erschrickt sich fast zu Tode,
kann sich dann aber doch fassen und telefoniert die Polizei herbei: "Kommen Sie bitte schnell, in meiner Mülltonne sitzt einer."
Mit quietschenden Reifen kommt die Polizei und will sich den Fall
betrachten. Der eine Polizist nimmt seinen ganzen Mut zusammen, öffnet die Tonne, blickt hinein und ruft ent-
-geistert seinem Kollegen zu:
"Schnell, Karl, ruf den Kommissar, das ist ja einer von uns!"