Gerade eben vor dem Supermarkt. Ein junger Mann nestelt an seinem Fahrrad herum, ich stelle mich daneben. Ich: » Oh Mann, das sieht ja kompliziert aus. « Er: » Geht so. « Ich: » Als Fahrradfahrer sollte man immer das richtige Werkzeug dabei haben.« Er: » Niemand mag Klugscheißer. « Ich: » Das sagen alle dummen Menschen.« Er: » Selber dumm. « Ich: » Ganz sicher. Ich hätte zum Beispiel auch keine Ahnung, wie man so ein Fahrrad repariert. « Er: » Ich repariere nichts. « Ich: » Was machen Sie dann? « Er: » Wonach sieht's denn aus? « Ich: » Nach Reparieren, das hat das Fahrrad sicher nötig. « Er: » Ich repariere nichts, das Schloss klemmt. « Ich: » Ah, okay. Und die Kette ist ja ziemlich fett, die kriegt man wohl nicht so einfach durch. « Er: » Nee. « Ich: » Und das Schloss lässt sich nicht öffnen? « Er: » Nein, sonst wäre ich ja schon längst weg! « Ich: » Wie gesagt: Man braucht gutes Werkzeug, das hat mein Opa schon gesagt. « Er flucht, ich hole eine Tüte Gummibären aus meinen Rucksack. Ich: » Ein bisschen Stärkung? « Er: » Nein, Danke. « Ich: » Dann nicht. Brauchen Sie denn Hilfe bei dem Schloss? « Er: » Nein, ich kriege das schon hin!« Ich: » Gutes Werkzeug. Habe ich wohl schon mal gesagt. Mit so einer Fummelei wird das auf Dauer nichts. « Er: » Hauen Sie einfach ab! « Ich: » Kein Grund, so unfreundlich zu sein! Ich wollte nur helfen. « Er: » Kann ich drauf verzichten! « Ich: » Ja, merke ich auch. Trotzdem würde ich mir gern mal das Schloss ansehen.« Er: » Warum!? « Ich: » Weil ich den Schlüssel dafür habe und wissen will, ob er noch passt. « So schnell, wie der junge Mann laufen konnte, brauchte der gar kein Fahrrad. Und schon gar nicht meines. Einige Dinge kann man mit Freundlichkeit auch viel besser erledigen. Und mein Schloss und meine Kette haben den ersten Belastungstest bestanden

Rechtsanwälte sollten niemals einer Großmutter eine Frage stellen, wenn sie nicht auf ungewöhnliche Antworten vorbereitet sind. In einem Gericht einer kleinen Stadt in den Südstaaten der USA rief der Anwalt des Klägers, die erste Zeugin in den Zeugenstand. Eine ältere, großmütterliche Frau. Er ging auf sie zu und fragte sie: "Mrs. Jones, kennen Sie mich?" Sie antwortete: "Ja, ich kenne Sie, Mr. Williams. Ich kenne Sie seit Sie ein kleiner Junge waren und offen gesagt, Sie haben mich sehr enttäuscht. Sie lügen, Sie betrügen Ihre Frau, Sie manipulieren die Leute und reden schlecht über sie hinter deren Rücken. Sie glauben, Sie sind ein bedeutender Mann, dabei haben Sie gerade mal so viel Verstand, um ein paar Blatt Papier zu bewegen. Ja, ich kenne Sie." Der Rechtsanwalt war sprachlos und wusste nicht, was er tun sollte, ging ein paar Schritte im Gerichtssaal hin und her und fragte die Zeugin dann: "Mrs. Jones, kennen Sie den Anwalt der Verteidigung?" Sie antwortete: "Ja, ich kenne Mr. Bradley seit er ein junger Mann war. Er ist faul, tut immer fromm, dabei hat er ein Alkohol- -problem. Er kann mit niemandem einen normalen Umgang pflegen und seine Anwaltskanzlei ist die schlechteste in der ganzen Provinz. Nicht zu vergessen, er betrügt seine Frau mit drei anderen Frauen, eine davon ist Ihre. Ja ich kenne ihn." Daraufhin rief der Richter die beiden Anwälte zu sich an den Richtertisch und sagte leise zu ihnen: "Wenn einer von euch beiden Idioten die Frau jetzt fragt, ob sie mich kennt, schicke ich euch beide auf den elektrischen Stuhl!!!"

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