Im Jahr 2010 war der 19-jährige Sam Ballard auf einer Party in Sydney (Australien), als Freunde ihn zu einer leichtsinnigen Mutprobe herausforderten:
Er sollte eine Nacktschnecke schlucken.
Lachend nahm Sam die Herausforderung an – ohne zu ahnen, dass dieser Augenblick sein Leben für immer verändern würde.
Niemand wusste, dass die Schnecke mit einem Parasiten namens Rattenlungenwurm infiziert war – einem Erreger, der beim Menschen eine schwere Gehirninfektion auslösen kann.
Wenige Tage später wurde Sam schwer krank. Die Diagnose: eosinophile Meningoenzephalitis – eine seltene, aber zerstörerische Entzündung des Gehirns.
Sam fiel für 420 Tage ins Koma.
Als er schließlich aufwachte, war er gelähmt, auf rund-um-die-Uhr Pflege angewiesen und auf einem Auge blind.
Sein Leben, einst erfüllt von Rugby, Freunden und Freiheit, bestand nun aus Krankenhauszimmern, Maschinen und Hoffnung.
Seine Geschichte verbreitete sich im Internet – zunächst als Schocknachricht, später als Mahnung, wie schnell ein Scherz zur Tragödie werden kann.
Im Jahr 2018, acht Jahre nach jener Party, starb Sam Ballard im Alter von nur 28 Jahren – doch seine Geschichte bleibt als stilles Echo eines Satzes, den jeder kennen sollte:
Mutproben vergehen – die Folgen bleiben.
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Thorsten (39)
- kommt mit dem Rennrad (46km) zur Arbeit
- war beim Militär Kampftaucher
- beim polytraumtisierten Frühgeborenen Ruhepuls von 42
- macht in der Freizeit Fallschirmspringen und Rugby
- sein spazieren ist schneller als dein Rennen
- hat nicht nur Leben gerettet sondern auch beendet
- Normalstation ist nicht so seins
- spritzt immer nur ganze Ampullen
- "so schlimm blutet das gar nicht"
- "Schleuse ist auch nur n ZVK"
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Dr. Müller (57)
- kommt gar nicht zur Arbeit
- wenn sieht man ihn in der Kantine
- 220k€/y für keine 5 Patienten pro Woche
- macht zwei Dienste pro Jahr
- wenn er Hintergrund hat bist du am Arsch
- irgendwie unkündbar, weiß irgendwas
- per du mit Sekretärin und Hausmeister
- verteilt an Ostern selbstgemachten Eierlikör
- "wie geht das mit dem neuen Programm nochmal?"
- "....tuuuuut..... tuuuuuut.... tuuuuuut.... tuuuut
-"ne also für sowas komme ich nicht rein"
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Prof. Dr. Dr. Meier, M.Sc. MA. (62)
- kommt mit der S-Klasse zur Arbeit (um 4:30 Uhr)
- war Stipendiat bei der Studienstiftung
- ist nie Chef geworden, weil er dafür keine Zeit hat
- Visite mit ihm dauert 120 Stunden
- kennt extrem seltene Syndrome, kann kein Blut abnehmen
- gar kein klinisches Gefühl, kann aber gut Reflexe klopfen
- hält Vortrag, warum das in der FLAIR-Wichtung zu sehen ist
- "sie haben bestimmt das Paper von Chang et al dazu gelesen"
-"das Blut schicken wir nach Göteborg zur XND-Z-27beta-Testung"
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"die Babsi" (49)
- kommt gar nicht zur Arbeit (ist nämlich schon da)
- schafft am meisten, trotzdem nur FunktionsOA-Gehalt
- kennt die Patientenakten auswendig
- deine Ananmnese ist ihr zu oberflächlich (das lächelt sie weg)
- stellt anhand des Jugularvenenpulses die korrekte Diagnose
- noch nie aufs Klo gegangen, ernährt sich im laufen
- kann hellsehen, klinischer Blick >9000 mit Röntgenfeature
- hat wenn du auf Arbeit kommst schon mal alle vorgeschallt
- "aufs Labor warten wir nicht, da fangen wir sofort an"
- "reinkommen? du meinst rüberkommen? bin im Büro"
Rugbylegende J.P.R. Williams
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Da ist zum Beispiel die Episode aus dem Jahr 1978. Williams und sein Klub Bridgend trat gegen die All Blacks aus Neuseeland an. Im Gedränge trat ihn sein Gegenspieler John Ashworth und traf ihn dabei so unglücklich, dass Williams plötzlich ein Loch in der Wange hatte. Williams verließ kurz den Platz, >>unbeeindruckt«, wie es heißt, griff zu Nadel und Faden und nähte sich, assistiert von seinem Vater, selbst die Wunde mit 30 Stichen wieder zu.
Dann spielte er selbstverständlich weiter.
Mit den Lions tourte er 1974 durch Südafrika, auch so ein Rugbyland. Auf ein Signal hin stürmte sein gesamtes Team nach vorne, um eine Prügelei mit dem gegnerischen Team anzufangen. Williams rannte über das halbe Feld, bis er den Südafrikaner Johannes van Heerden erreicht hatte. Ungeachtet dessen, dass van Heerden weit größer und stattlicher war als Williams, verpasste der Waliser ihm einen derartigen Hieb, dass der Südafrikaner bewusstlos zu Boden sank. Als er wieder zu sich kam, kommentierte er bewundernd, das sei der beste Faustschlag gewesen<«, den er je bekommen habe. Das muss man im Original zitieren: »The finest punch I had
ever received<<.