Es gibt Menschen,
die kommen wie ein Sturm. Laut. Aufregend. Alles auf einmal. Und dann sind sie weg - und du stehst da und weißt nicht mal genau, wann es passiert ist. Aber dann gibt es die anderen. Die, die einfach da sind. Die nicht viel reden, aber immer abheben. Die sich erinnern, was du nebenbei gesagt hast, vor Monaten, als du dachtest, niemand hört zu.
Diese Menschen suchen sich dich nicht aus, weil du stark bist. Sie bleiben, weil sie auch dein Zittern gesehen haben. Und nicht gegangen sind.
Halt diese Menschen fest. Nicht mit Worten. Mit Präsenz. Zeig ihnen, dass du weißt, was du an ihnen hast. Denn solche Menschen kommen nicht zweimal.
Miteinander statt übereinander.
Das tägliche Vakuum überwinden, die Gegenwart meistern, wenn notwendig, täglich aufs neue, den Sinn des Lebens zu finden. Das erlebte, revue passieren lassen, neue Vorhaben und Ziele erfassen.
Statt sich über Probleme und sorgen immer wieder aufzuregen, versuchen, Konflikte auszuschlieben und miteinander statt übereinander zu reden.
Sich einsetzen, wenn notwendig auch plagen, überzeugen, ermutigen um neue Brücken des Friedens zu schlagen.
Doch nur ein besonders gutes Verhältnis von Körper und Seele, ist für all dies, die wichtigste Lebensquelle!
(Stefan Jagschich... April 2026)
MACH DIR EINES BEWUSST:
Am Ende deines Lebens wird niemand fragen, wie sauber deine Küche war, wie oft du die Fenster geputzt hast oder wie perfekt dein Haushalt funktioniert hat. Niemand wird zählen, wie viele Kilo du gewogen hast oder ob du immer alles „im Griff" hattest.
Was zählt, ist etwas ganz anderes. Ob du gelebt hast, ob du gelacht hast, ob du dir erlaubt hast, auch einmal stehen zu bleiben. Ob du Zeit hattest für einen Spaziergang in der Sonne. Für ein Gespräch mit einem Menschen, der dir wichtig ist. Für die Dinge, die dein Herz leicht machen. Für einen Tanz im Regen, einen verrückten Abend.
Das Leben fragt am Ende nicht nach Perfektion. Es fragt: Hast du dir erlaubt zu leben?