Ich muss mal was los werden! Es ist eine Frechheit wie mit Ausländern auf dem Bau umgegangen wird. Für den Durchschnitts deutschen ist wohl das arbeiten auf Großbaustellen zu schwer. Ich sehe zwei drei deutsche Vorarbeiter die, die subunternehmer (meistens Polen oder Jungs vom Balkan) malochen lassen. Ich nehme mich da selber nicht raus. Was aber überhaupt nicht geht ist dieses ständige Gemotze über die Jungs, die entgegen euren großen klappen bei Wind und Wetter immer pünktlich sind und täglich ihren soll mehr als erfüllen. Die sind nie krank und immer nett. Jetzt kam einer von mein Jungs zu mir und verabschiedete sich mit Tränen in den Augen. Er geht zurück nach Polen für immer. Ich fragte ihn wieso, er ist ein Zugpferd im Team und seit Beginn der Baustelle dabei. Kann ich etwas tun um ihn umzustimmen? Ich hätte ihm täglich ne Stunde mehr aufgeschrieben so wertvoll war er. Da sagt er nein leider nicht. Ich hackte nach und musste dann erfahren das sein Chef ihm sage und schreibe 3 Wochen von seinem Lohn nicht bezahlt hat. Er hat über 200 Stunden gerissen und hat nicht einmal 400 Euro ausgezahlt bekommen. Ich bin aus allen Wolken gefallen ich bin richtig wütend. Ich wollte das klären und das an die große Glocke hängen, auf bitten von ihm hab ich das dann nicht gemacht. Er hat heute bis 16:00 Uhr gearbeitet obwohl er nicht bezahlt wurde. Ein toller Typ jetzt packt er und fährt wieder rüber. Für immer. Was ist bloß los mit der deutschen Gesellschaft auf dem Bau. Schämen sollten wir uns. Schämen sollten sich die Chefs die auf den Rücken der Jungs ihre Kalkulation so knapp rechnen das es sich kaum lohnt und dann werden Leute für drecksjobs nicht einmal bezahlt. Schande über uns und schade über das Handwerk. Sowas darf nicht sein und geht nicht. Ich bin sehr wütend.

Ingemar und seine Frau wohnen in Östersund. Eines Wintermorgens während des Frühstücks hören sie den Nachrichten- -sprecher im Radio sagen: "Wir werden heute 8-10 cm Schnee bekommen und möchten Sie daher bitten,ihren Wagen auf der Straßenseite mit den geraden Hausnummern zu parken, so dass der Schneepflug durchkommt", worauf Ingemars Frau hinausgeht und den Wagen umparkt. Eine Woche später, als sie wieder am Frühstückstisch sitzen, hören sie die folgende Mitteilung in den Nachrichten: "Wir erwarten ein neues Schneeunwetter und rechnen mit ca 15-20 cm Neuschnee. Deswegen bitten wir Sie, Ihren Wagen auf der Straßenseite mit den ungeraden Hausnummern zu parken, so dass der Schneepflug durchkommen kann." Ingemars Frau geht wieder brav nach draußen und parkt den Wagen auf der Seite der Strasse, die der Nachrichten- -sprecher erwähnt hatte. Noch mal eine Woche das gleiche Szenario. Der Nachrichtensprecher teilt mit, dass noch mehr Schnee erwartet wird: "Wir rechnen heute mit ca. 14-16 cm Schnee und möchten Sie deswegen bitten..." Da gibt es einen Stromausfall und das Radio schweigt. Ingemars Frau ist sehr aufgeregt und sagt mit sorgenvoller Miene zu ihrem Mann: "Liebling, ich weiß jetzt nicht, was ich machen soll! Auf welcher Seite soll ich denn jetzt unser Auto parken? Du weißt doch, dass der Schneepflug durchkommen muss." Mit Liebe und Verständnis in der Stimme, die alle Männer haben, die mit einer Blondine verheiratet sind, meint er: "Mein Schatz, warum lässt Du heute den Wagen nicht einfach mal in der Garage stehen."

Ads