Heute morgen sitze ich hier nach dem duschen und trinke einen Kaffee. Ich brauche sicherlich niemandem erzählen, dass mir morgens um halb acht das Schwitzwasser kübelweise über meinen Körper rinnt. Nicht nur die Hitze da draußen, nein, Mutter Natur findet es ja besonders spaßig, Frauen ein paar Jahre liebevoll durch die Menopause zu begleiten. Sie überschüttet Dich mit Haaren an Körperstellen, von deren Existenz Du bisher nichts wusstest. Akne ist Dein ständiger Begleiter und gibt es umsonst dazu. Und während Du Dich wild rasierend, Deinem Teenager das Clerasil klauend durch‘s Haus läufst, erschlägt dich Mutter Natur mit Hitzewallungen bei 36 Grad Außentemperatur. Ja, denkt die Alte etwa, wir frieren oder was? Ich hab von Männern gehört, die geschwitzte Frauen besonders sexy finden. Oft sieht man das ja in der Werbung, ne 50 Kilo Lady beim Sport, hübsch glänzend im Bikini und alle gaffen hinterher. Jaaaaa. Nun, ehrlich gesagt seh ich etwas anders aus. Meine Haare fliegen nicht fluffig in sexy Anmut um meinem Kopf. Sie kleben wie mit Holzleim beschmiert wirr an meiner Kopfhaut. Und sehen auch so aus. Das Wasser rinnt literweise zwischen meinen Brüsten Richtung Bauchnabel. Und da prickelt mal nix. Der sieht eher aus, wie ein gut befüllter Swimmingpool. Aber nicht sexy, also ob man da drin schwimmen darf, hat mich noch niemand gefragt. Was den Rücken runterläuft sammelt sich erstmal im Schlüppi. Ist der voll, geht es weiter die Beine runter. Lecker. Je wärmer es wird, desto mehr Feuer steigt in meinem Körper hoch. Langsam. Wäre ja toll, wenn eben dieses Feuer die unerwünschten Haare wegflämmen würde. Aber nö. Zu allem übel haben meine Hormone gedacht, sie gehen mal richtig geil abfeiern. Jedesmal wenn ich Kontakt zu jungen Mädchen habe, sehe ich sie förmlich wie Läuse rüberhüpfen. Zack-weg sind sie. Wer braucht Hormone? Es ist nicht so, dass mich das traurig macht oder so. Ich mein, ich kann lachen, weinen, glücklich und deprimiert sein, und das alles in 10 Sekunden. Wer kann das schon? Früher, als ich noch ein paar Kilo weniger mit mir rumzuschleppen hatte, mag das alles sexy gewesen sein. Heute frage ich mich, warum mein Körper an Stellen fett wird, die ich vorher nie beachtet habe. Rache? Meine Brüste wachsen schneller als in der Pubertät. In allen Richtungen, besonders aber nach unten. Als wenn es da was umsonst gäbe. Mein Bauch sieht aus wie Vanillepudding mit Vodka. Mit viel Vodka. Einen dicken bösen Smilie geformt durch meinen vom fett zusammen- -gequetschten Bauchnabel macht das ganze dann perfekt. So kann ich meinen Mann direkt mal böse angucken, ohne meine Gesichtsmuskeln zu bemühen. Der Hintern macht einer Kraterlandschaft in Afrika heftige Konkurrenz. Manchmal gibt es sogar Wildtiere darin. Mücken und so. Miederunterwäsche heißt das Zauberwort. Diese quetscht dann nicht nur die gesamte Luft aus Deiner Lunge, sie packt ordentlich sortiert alles Gewabbel da hin, wo es ihrer Meinung nach hingehört... wenn man Pech hat, und Ihr könnt Euch denken - ich habe eben genau das, probiert man erstmal Miederunterwäsche als Body. Man will ja nicht gleich übertreiben und nen Ganzkörperanzug bestellen. Also steh ich wild nach Luft ringend gespannt vor dem Spiegel. Und was sehe ich? Ich bin perfekt geformt. Wahnsinn! Blöd ist nur, dass alles übers- -chüssige Fettgewabbel nun rechts und links vom Arsch rausquillt. Äh, ja. Ich hab wieder ne Taille, okay. Aber Reiterhosen und Oberschenkel in XXXXXL. Bisher hab ich sowas nur in Comics gesehen, die Inspiration dazu haben die Zeichner bestimmt von den Ehefrauen erhalten. Ich hab aufgegeben für heute. Ich geh jetzt mit Bierbauch und nassen Brüsten zur Arbeit. Scheiß der Hund drauf. Mädels, mir ist die Hitze zu Kopf gestiegen. Wünsche Euch allen einen schönen Tag ...wir sind ja alle etwas Bluna. Also... Lachen verleiht Flügel.

Ein kleiner Junge hatte beim Stiefel- -anziehen Probleme und so kniete seine Kindergärtnerin sich nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit gemeinsamem Stoßen, Ziehen und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen. Als der Kleine sagte: “Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!” schluckte die Kindergärtnerin ihren Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich vertauscht. Nun war es für die Kindergärtnerin ebenso mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen. Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: “Das sind nicht meine Stiefel!” Dies verursachte in ihrem Inneren eine neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge, damit das hässliche Wort, das darauf gelegen hatte nicht ihrem Mund entschlüpfte. So sagte sie lediglich: “Warum sagst du das erst jetzt?” Ihrem Schicksal ergeben kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren. Da erklärte der Kleine deutlicher: “Das sind nicht meine Stiefel, denn sie gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie heute anziehen, weil es so kalt ist.” In diesem Moment wusste sie nicht mehr, ob sie laut schreien oder still weinen sollte. Sie nahm nochmals ihre ganze Selbstbeherrschung zusammen und stieß, schob und zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füsse. Fertig. Dann fragte sie den Jungen erleichtert: “Okay, und wo sind deine Handschuhe?” Worauf er antwortete: “Ich hab sie vorn in die Stiefel gesteckt.”

Kommt ein Mann Samstag nachmittags in Hamburg am Hauptbahnhof an und will sich ein Taxi nehmen. Er geht zum Taxistand und fragt den Taxifahrer, wieviel eine Fahrt nach Elmshorn kostet. "25 Euro", sagt der Taxifahrer. Sagt der Mann, "ich hab aber nur 20 Euro, kannst Du mich trotzdem nach Elmshorn fahren?" "Nee, sagt der Taxifahrer, die Fahrt nach Elmshorn kostet 25 Euro." "Na gut", sagt der Mann, "dann fahr mich eben so weit, wie die 20 Euro reichen". Der Taxifahrer fährt los bis kurz vor Elmshorn und sagt, "Sorry, die 20 Euro sind jetzt alle, raus." Sagt der Mann, "Guck mal, es regnet und es sind doch nur noch ein paar Kilometer bis Elmshorn, kannst Du nicht einfach ne Ausnahme machen?" "Nee, raus!" Eine Woche später, wieder Hamburger Hauptbahnhof. Wieder kommt der Mann an und braucht ein Taxi. Diesmal stehen 8 Taxis am Taxistand und im letzten sitzt der Taxifahrer von letzter Woche. Der Mann geht zum 1. Taxi und fragt: "Was kostet die Fahrt nach Elmshorn?" "25 Euro." "Okay, hier hast Du 50 Euro. 25, wenn Du mich nach Elmshorn fährst und 25, wenn Du mir einen bläst." Der Taxifahrer wird rot und brüllt "Mach bloß, daß Du davonkommst, Du Schwein." Der Mann geht zum zweiten Taxi, und fragt wieder das gleiche. "Was kostet die Fahrt nach Elmshorn?" "25 Euro." "Okay, hier hast Du 50 Euro. 25, wenn Du mich nach Remagen fährst und 25, wenn Du mir einen bläst." Der Taxifahrer reagiert genau wie der erste. So geht das die ganze Reihe durch, bis der Mann zum letzten Taxifahrer kommt (dem von letzter Woche). Wieder: "Was kostet die Fahrt nach Elmshorn?" "25 Euro, weißt Du doch noch von letzter Woche." "Gut", sagt der Mann, "hier hast Du 50 Euro. 25, wenn Du mich nach Elmshorn fährst, und 25, wenn Du jetzt im Vorbeifahren allen Kollegen zuwinkst."

Gerade eben vor dem Supermarkt. Ein junger Mann nestelt an seinem Fahrrad herum, ich stelle mich daneben. Ich: »Oh Mann, das sieht ja kompliziert aus.« Er: »Geht so.« Ich: »Als Fahrradfahrer sollte man immer das richtige Werkzeug dabei haben.« Er: »Niemand mag Klugscheißer.« Ich: »Das sagen alle dummen Menschen.« Er: »Selber dumm.« Ich: »Ganz sicher. Ich hätte zum Beispiel auch keine Ahnung, wie man so ein Fahrrad repariert.« Er: »Ich repariere nichts.« Ich: »Was machen Sie dann?« Er: »Wonach sieht's denn aus?« Ich: »Nach Reparieren, das hat das Fahrrad sicher nötig.« Er: »Ich repariere nichts, das Schloss klemmt.« Ich: »Ah, okay. Und die Kette ist ja ziemlich fett, die kriegt man wohl nicht so einfach durch.« Er: »Nee.« Ich: »Und das Schloss lässt sich nicht öffnen?« Er: »Nein, sonst wäre ich ja schon längst weg!« Ich: »Wie gesagt: Man braucht gutes Werkzeug, das hat mein Opa schon gesagt.« Er flucht, ich hole eine Tüte Gummibären aus meinen Rucksack. Ich: »Ein bisschen Stärkung?« Er: »Nein, Danke.« Ich: »Dann nicht. Brauchen Sie denn Hilfe bei dem Schloss?« Er: »Nein, ich kriege das schon hin!« Ich: »Gutes Werkzeug. Habe ich wohl schon mal gesagt. Mit so einer Fummelei wird das auf Dauer nichts.« Er: »Hauen Sie einfach ab!« Ich: »Kein Grund, so unfreundlich zu sein! Ich wollte nur helfen.« Er: »Kann ich drauf verzichten!« Ich: »Ja, merke ich auch. Trotzdem würde ich mir gern mal das Schloss ansehen.« Er: »Warum!?« Ich: »Weil ich den Schlüssel dafür habe und wissen will, ob er noch passt.« So schnell, wie der junge Mann laufen konnte, brauchte der gar kein Fahrrad. Und schon gar nicht meines. Einige Dinge kann man mit Freundlichkeit auch viel besser erledigen. Und mein Schloss und meine Kette haben den ersten Belastungstest bestanden.

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