Der Fernfahrer ruft zu Hause an.
Als sich das kleine Mädchen meldet, sagt er:
"Hallo Schatz, kannst du mal Mama ans Telefon holen"?
Die Antwort:
"Ne, das geht nicht. Die ist grade mit Onkel Paul im Schlafzimmer!"
Kurzes Schweigen.
Dann wieder der Mann: "Aber Schatz, du hast keinen Onkel Paul."
"Doch, der ist gerade mit Mami im Schlafzimmer."
Wieder etwas Schweigen, dann der Mann: "Ok, Schatz, du gehst jetzt zum Schlafzimmer und rufst, dass mein Auto gerade auf den Hof fährt."
Gesagt, getan. Als das Mädchen
wiederkommt, fragt sie der Vater, was passiert sei. Das Mädchen meint: "Mami ist aufgesprungen und war ganz nackig. Dann ist sie zum Fenster gerannt und auf ihren Sachen ausge-
-rutscht. Darauf ist sie aus dem
Fenster gefallen und liegt nun total verdreht auf der Auffahrt."
"Oh mein Gott, und Onkel Paul?"
"Der ist auch aufgesprungen und war auch ganz nackig. Er hat schnell seine Kleider aufgesammelt und ist aus dem Hinterfenster in
den Pool gesprungen. Er hat aber wohl vergessen, dass du letzte Woche das Wasser rausgelassen hast, um ihn zu reinigen. Jetzt ist er auch total verdreht und bewegt sich nicht mehr."
Langes Schweigen tritt ein.
Nach einiger Zeit: "Pool...??? Uups, verwählt!"...
Ein Neuzugang in der Irrenanstalt, beide Hände verbunden wird gefragt:
"Wie kam es denn eigentlich dazu, dass Sie wahnsinnig geworden sind? Erzählen Sie doch mal von Anfang an."
"Ich lag gerade bei meiner Freundin im Bett, da kam ihr Mann unverhofft nach Hause. Ich bin splitternackt raus auf den Balkon und habe mich an die Regenrinne gehängt."
"Nun das ist vielleicht ein Grund sich zu schämen, aber wahnsinnig wird man sicher nicht davon."
"Nein hören Sie weiter. Nachdem ich so fünf Minuten hänge, entdeckt der Mann auch schon meine Finger. Er holt einen Hammer und fängt an, wie wild auf meinen Fingernägeln rumzuschlagen."
"Oh, jetzt wird mir einiges klar. In dem Moment müssen sie wahnsinnig geworden sein."
"Nein hören Sie weiter. Nachdem er meine Nägel grün und blau gesch-
-lagen hatte, ging er weg und kam mit einer Kneifzange wieder, mit der er anfing, einen Fingernagel nach dem anderen auszureißen."
"Ah, verstehe, dabei wäre ich auch an den Rand des Wahnsinns
getreten."
"Nein, nein hören Sie doch erst einmal weiter. Nachdem er die Fingernägel ausgerissen hatte, verschwand er kurz, um einen Moment später mit einer Drahtbürste wieder zu kommen, mit der er dann auf meinen bloßen Fingerkuppen rumgeschrubbt hat."
"Und da sind Sie wahnsinnig
geworden, ja?"
"Nein da...."
"Ja wann denn dann, zum Kuckuck?"
Als ich gemerkt habe, dass ich bloß einen Meter über dem Boden hing!"
Ein Mann will mit dem Zug in den Sommerurlaub fahren. Da niemand auf seinen Papagei aufpassen will, entschließt er sich dazu, den Papagei mitzunehmen. Mit dem Papagei auf der Schulter sitzend kommt er zum Fahrkartenschalter und will eine Karte nach Ravenna lösen.
Der Schalterbeamte weist ihn jedoch darauf hin, dass er auch für den
Papagei eine Fahrkarte lösen muss.
"Das Geld spar ich mir!" denkt sich der Mann, geht aufs WC, steckt sich den Papagei in die Hose und löst dann eine Fahrkarte für sich.
Im Zugabteil macht er es sich dann bequem und schläft auch kurz danach ein, vergisst jedoch darauf, dass sich der Papagei noch immer in seiner Hose befindet. Bei der nächsten
Station steigt eine Nonne in den Zug und nimmt leise im Abteil des Mannes Platz. Nach einiger Zeit bemerkt die Nonne Bewegungen in der Hose des Mannes und sie hört eine Stimme: "Das ist aber warm hier drin!"
Die Nonne denkt sich: "Der Mann redet im Schlaf!"
In der Hose wird es immer wilder und eine Stimme krächzt: "Mein Gott, dass ist wirklich heiß hier!"
Jetzt wo auch noch der liebe Gott angesprochen wird, ist die Nonne etwas beunruhigt und beobachtet das Geschehen genau. Da sieht sie, wie sich der Reißverschluss an der Hose des Mannes langsam öffnet und der Papagei dann den Kopf durch den Hosenschlitz steckt. Er schaut zuerst nach links und nach rechts und dann der Nonne direkt in die Augen und sagt: "Kuckuck!"
Die Nonne ist ganz außer sich, springt auf schüttelt den Mann und sagt zu ihm: "Lieber Mann! Ich bin eine Frau Gottes und habe vielleicht nicht viel Ahnung von so was, aber ich glaube ihnen ist gerade ein Ei geplatzt!
Veronika und Michael sind beide
Patienten in einer Nervenheilanstalt. Eines Tages, als sie beim Spazieren am Pool vorbeikommen, springt
Michael plötzlich in den Pool.
Er sinkt wie ein Stein und taucht nicht mehr auf. Veronika springt sofort nach, um ihn zu retten. Sie taucht hinab und zieht Michael raus.
Als der Anstaltsleiter diese helden-
-hafte Tat erfährt, beantragt er sofort Veronikas Entlassung, da er nun
bemerkt, dass sie geistig völlig stabil und zurechnungsfähig ist.
Er geht also zu ihr um sie über die große Neuigkeit zu unterrichten:
„Veronika, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist, dass Du aus der Nervenheilanstalt entlassen wirst. Da Du fähig warst, einem anderen Patienten das Leben zu retten, denke ich, dass Du Deine mentale Funktion-
-stüchtigkeit wieder zurückerlangt hast. Die schlechte Nachricht aller-
-dings ist, dass Michael, der Patient, den Du gerettet hast, sich kurz danach im Badezimmer erhängt hat, mit dem Gürtel seines Anzugs. Es tut mir leid, er ist tot.“
Veronika schaut ihn kurz an und
meint dann: „Er hat sich nicht umge-
-bracht. Ich hab ihn dorthin zum
Trocknen aufgehängt!“