Dinge, die man im Krankenhaus
nicht hören will:
13.) "Das wird schon klappen. Es wird klappen! Einmal muss es doch klappen!"
12.) "Keine Angst, wenn ich etwas
getrunken habe, höre ich auf zu zittern."
11.) "Natürlich ist es der Blinddarm, Herr Kollege! So sicher, wie die Summe zweier gerader Primzahlen immer eine Quadratzahl ist!"
10.) "Nein, das ist keine seltene Krankheit. Die Friedhöfe sind voll damit."
9.) "Von Ihrem Zimmer aus haben Sie einen schönen Blick auf den Fluss, und wir haben es nicht so weit, wenn doch etwas schief geht."
8.) "Operation? Oh, Gott! Ich hatte
Obduktion verstanden!"
7.) "...und falls das Hackfleisch für die Bolognese nicht reicht, fragen Sie
einfach in der Pathologie nach."
6.) "Sind Sie auch wegen dieser
hochansteckenden Tropenkrankheit hier?"
5.) "Es ist nichts Ernstes. Sie können Ihre Schwiegermutter direkt wieder mitnehmen."
4.) "So, jetzt wird's mal kurz hell im Hals, nicht erschrecken!"
3.) "Dieser Zettel an Ihrem großen Zeh ist eine reine Routinemaßnahme..."
2.) "Wenn Sie selber schneiden, ist es deutlich günstiger."
Und was man im Krankenhaus ganz bestimmt nicht hören will:
"Er ist tot"
"Moment ich lebe noch!"
"Wer von uns beiden ist bitte der Arzt?"
Pater Wilfried war ein großer Anhänger der Freikörperkultur.
Nun hast du ja im Inland nicht immer Gelegenheit, diesem Kult nachzugehen. Er hatte eine Stelle ausfindig gemacht, Kiesteich, Steilufer, ganz heimlich, schon ein bisschen versteckt.
Am Sonntagmorgen fährt er dahin, reißt sich die Klamotten vom Leib, wirft sie ordentlich auf einen Haufen und springt kopfüber in die Fluten. Hundert Meter Brust, fünfzig Meter Rücken.
Beim Rückenschwimmen guckt er einmal, er guckt zweimal, neben seinen Klamotten liegt eine wunderhübsche junge Dame in ein Buch vertieft.
Wilfried denkt: "Nee, das hältst du ja im Kopf nicht aus. So nackedei, wie du nun bist, kannst du ja nicht an Land gehen, wie peinlich!"
Er überlegt: "Du gehst raus aus dem Wasser, immer so, dass das Wasser deine Schamhaftigkeit bedeckt, stürzt auf die Dame zu, spritzt sie ein bisschen nass, nimmst deine Klamotten, gehst in das nächste Gebüsch und ziehst dich wieder an."
Er will gerade starten, da haut er mit dem Fuss gegen etwas Hartes, tastet sich durch die aufgewühlte Flut und wie der Zufall das will, es ist ein riesiger alter Emaillekochtopf mit zwei Henkeln.
Er denkt: "So'n Glück soll der Mensch haben, den hältst du nun an beiden Henkeln so vor deine empfindliche Stelle, lenkst sie ein bisschen ab, nimmst deine Klamotten und verpieselst dich dann."
Er geht dann mit diesem triefenden Pott voller Miesmuscheln und voller Algen auf die Dame zu und sagt: "Guten Tag!"
Sie sagt auch: "Guten Tag!"
"Na, mein Deern", sagt er, "was machst du denn hier?"
"Ich lese ein Buch."
"Das ist ja interessant, neben meinen Klamotten."
"Ja", sagt sie.
"Kann man vielleicht wissen, was das für ein Buch ist."
"Ja", sagt sie, "ich mache einen Fernkursus über Gedankenlesen."
"Oh", sagt er, "dann müssen Sie ja eigentlich wissen, was ich jetzt denke."
"Ja", sagt sie, "Sie denken bestimmt, der Topf hat einen Boden!"