Horst und seine Frau Ilse fuhren jedes Jahr zum größten Jahrmarkt des Umkreises, und jedes Jahr sagte Horst: "Ilse, ich würde so gerne mal mit dem Hubschrauber fliegen"
und Ilse antwortete immer, "ich weiß Johann, aber der Hubschrau-
-berflug kostet 100 Euro! Und 100 Euro sind 100 Euro!!"
Ein Jahr später fuhren sie wieder zum Jahrmarkt und Horst sagte:
"Ilse, ich bin jetzt 85 Jahre alt, wenn ich jetzt nicht mit dem Hubsch-
-rauber fliegen kann, vielleicht bekomme ich nie wieder eine Chance!"
Auch diesmal sagte Ilse: "Horst, es kostet 100 Euro! Und 100 Euro sind 100 Euro!!!"
Der Pilot des Hubschraubers hörte zufällig der Diskussion zu und meinte: "Leute, ich mach Euch einen Vor-
-schlag. Ich lade Euch beide zu einem Rundflug ein. Wenn ihr still seid und auf dem ganzen Flug keinen Ton sagt, braucht Ihr keinen Cent zu zahlen, ist das ein Angebot? Aber falls doch einer von Euch ein Wort spricht, muss ich 100 Euro verlangen!"
Freudig akzeptierten Ilse und Horst und sie flogen los.
Der Pilot flog rasant und machte alle Eskapaden, die man machen kann, aber er hörte kein Wort. Er flog
waghalsige Manöver, immer und
immer wieder, aber kein Wort kam.
Als sie landeten drehte der Pilot sich zu Horst um fragte:
"Mein Gott, ich bin geflogen wie die Hölle, das hätten noch nicht mal junge Leute ausgehalten, die hätten ges-
-chrien, aber Ihr wart verdammt still! Ich bin total beeindruckt!"
Horst entgegnete: "Also um die
Wahrheit zu sagen, ich hätte fast
etwas gesagt als Ilse hinausstürzte, aber wissen Sie - 100 Euro sind 100 Euro!!!"
Ein alter Pfarrer lädt einen jüngeren Kollegen zum Abendessen ein.
Während des Essens wundert sich der junge Pfarrer über die schöne und attraktive Haushälterin des alten Pfarrers und fragt sich, ob da nicht mehr dahintersteckt.
Der alte Pfarrer bemerkt die Blicke des jungen und sagt:
“Keine Angst, mein Sohn, es ist nicht so, wie du denkst.”
Einige Tage später kommt die Haushälterin zum alten Pfarrer und sagt: “Es tut mir leid, aber seitdem der junge Pfarrer bei uns zu Besuch war, fehlt ein wert-
-voller, silberner Löffel.”
Der alte Pfarrer schreibt dem jungen einen Brief: “Lieber Kollege! Ich behaupte nicht, daß du einen silbernen Löffel von uns gestohlen hast, ich behaupte aber auch nicht, daß du’s nicht warst. Tatsache ist, daß seit deinem letzten Besuch ein silberner Löffel bei uns fehlt.”
Der junge Pfarrer schreibt zurück:
“Lieber Kollege! Ich behaupte nicht, daß du mit deiner Haushälterin schläfst, ich behaupte aber auch nicht, daß du es nicht tust. Tatsache ist, daß du, wenn du seit meinem letzten Besuch in deinem eigenen Bett geschlafen hättest, den silbernen Löffel gefunden hättest!”