Lieber Papa!
Mit großem Bedauern und tiefer Trauer schreibe ich dir diesen Brief. Ich bin mit meiner neuen Freundin Marlene durchgebrannt. Sie ist meine einzige und wahre Liebe, auch wenn sie deutlich älter ist. Du wirst ihre Tattoos und Piercings wahrscheinlich eher mittel-cool finden.
Aber wir lieben uns und seit ich sie kenne schwebe ich auf Wolke sieben. Für Dich in aller Kürze folgendes: Marlene ist schwanger und ich werde nun auch Vater.
Marlene ist sehr selbstständig, ihr gehört ein Wohnwagen auf einer Lichtung im Wald und wir haben ausreichend Brennholz für den ganzen Winter.
Wir wollen unbedingt noch mehr Kinder haben. Marlene hat mir die Augen geöffnet und ich verstehe jetzt das Marihuana eigentlich niemanden schadet. Wir sind jetzt Selbstversorger, bauen Hanf selber an, und tauschen es manchmal innerhalb der Kommune gegen feinstes Koks oder Ecstasy.
Ich bete fast täglich zu unserem Heiland, dass die Wissenschaft endlich ein Heilmittel gegen AIDS findet, damit es Marlene irgendwann wieder besser geht.
Mach dir keine Sorgen, Papa. Ich bin schon 15 und kann mich gut auf mich selbst aufpassen.
Irgendwann werden wir zurück-
-kommen und Mama und dich besuchen, damit ihr eure, hoffentlich vielen, Enkelkinder kennen lernt.
Mit vielen lieben Grüßen,
dein Sohn Lukas
P.s.
Natürlich ist kein einziger Satz aus diesem Brief wahr.
Ich bin bei Jonas, und wollte Dir ins Bewusstsein rufen, das es weitaus schlimmere Dinge gibt, als das Zeugnis auf dem Tisch in der Küche.
Ruf mich an, wenn es wieder sicher ist, nach Hause zu kommen.
Der frisch gebackene junge Priester ist zum Abendessen beim Bischof eingeladen. Man plaudert über dies und das und lässt sich von der Haushälterin ein feudales Abendessen servieren.
Der Umgangston zwischen Bischof und Haushälterin lässt den Priester ahnen, dass das Verhältnis der beiden nicht ganz dem Zölibat entspricht. Er lässt sich jedoch nichts anmerken und reist am nächsten Morgen zurück in seine Gemeinde.
Die Haushälterin bemerkt beim Einsortieren des Geschirrs, dass einer der kostbaren Silberlöffel fehlt. Da ansonsten keiner das Haus betreten oder verlassen hat, gibt es nur einen Verdacht.
Sie wendet sich an den Bischof, der dem jungen Priester einen Brief schreibt:
"Ich sage nicht, dass Sie den Löffel gestohlen haben und ich sage nicht, dass sie ihn nicht gestohlen haben. Aber Tatsache ist, dass er fehlt, seit Sie bei uns gespeist haben."
Die Antwort des Priesters: "Ich sage nicht, dass Sie mit Ihrer Haushälterin ein Verhältnis haben und ich sage nicht, dass Sie kein Verhältnis mit Ihrer Haushälterin haben. Aber Tatsache ist, dass Sie den Löffel gefunden hätten, wenn Sie in Ihrem eigenen Bett schlafen würden."
Eine Blondine will die Katze ihres Mannes heimlich loswerden und beschließt, sie auszusetzen.
Sie nimmt sie mit ins Auto, fährt 20 Häuser weit, setzt die Katze aus und fährt heim.
Zehn Minuten später ist die Katze auch wieder da.
Na gut, denkt sich die Blondine, war vielleicht ein wenig zu kurz die Strecke.
Setzt sich wieder mit der Katze ins Auto, fährt 5 Kilometer weit und setzt sie aus.
Zwanzig Minuten später ist die Katze wieder zu Hause.
Jetzt reichts! denkt sich die Blondine, nimmt die Katze mit ins Auto und fährt 20 Kilometer, dann durch den Wald, über eine Brücke, rechts, links und setzt die Katze dann schließlich mitten im Wald auf einer Lichtung aus.
Eine halbe Stunde später ruft die Blondine zu Hause an.
"Ist die Katze da?" fragt sie ihren Mann.
"Ja, warum?"
"Hol sie mal ans Telefon, ich habe mich verfahren."