Ein Ehemann schaut zuhause ein Fußball- -spiel, als seine Frau ihn anspricht: „Schatz, kannst du bitte die Lampe im Flur reparieren? Die flackert schon seit Wochen.“ Sauer über die Störung beim Fußball, sieht er sie böse an und sagt: „Die Lampe reparieren? Steht bei mir 'Osram' auf der Stirn, oder was?“ Sie bleibt unbeirrt: „Und könntest du bitte auch die Kühlschranktür heile machen? Die schließt nicht mehr richtig.“ Seine Antwort, deutlich giftiger: „Die Kühlschranktür? Sieht es so aus, als würde 'Miele' auf meiner Stirn stehen?“ „Na schön,“ sagt sie, „kannst du dann wenigstens mal die Stufen vor der Haustür reparieren? Da ist schon ewig ein Brett lose, wie du weißt.“ Jetzt ist er richtig sauer: „Ich bin weder Tischler, noch habe ich Lust, die blöde Treppe zu reparieren. Oder steht hier vielleicht 'OBI' auf der Stirn, Frau? Du nervst. Ich geh' in die Kneipe.“ Also zieht er los und trinkt ein paar Bier. Nach einer Weile fühlt er sich aber doch schuldig, weil er seine Frau so angemeckert hat, und geht nach Hause, um sich zu entschuldigen. Als er ankommt, stellt er fest, dass die Treppenstufe repariert wurde. Im Haus flackert das Licht nicht mehr. Als er sich ein Bier aus dem Kühlschrank holt, merkt er außerdem, dass die Tür repariert wurde. Verwundert fragt er: „Schatz, warum ist denn auf einmal alles wieder heile?“ Die Frau sagt: „Tja, Großmeister, als du zum Saufen verduftet bist, saß ich auf der Treppe und weinte. Da kam ein netter junger Mann vorbei und fragte, was mir denn fehlt, und ich habe ihm alles erzählt. Er hat daraufhin angeboten, alles zu reparieren, und alles was ich dafür tun sollte, war, entweder mit ihm zu schlafen oder ihm einen Kuchen zu backen.“ Der Mann fragt: „Und, was für einen Kuchen hast du ihm gebacken?“ Sie sieht ihn empört an und antwortet: „Hallo? Steht hier 'Dr. Oetker' auf meiner Stirn, oder was?“

Vor Kurzem wurde bei mir A.A.A.D.D. diagnostiziert – Age Activated Attention Deficit Disorder, auf Deutsch: Altersbedingtes Aufmerksamkeitsdefizit. Und so zeigt es sich: Ich beschließe, meinen Rasen zu sprengen. Während ich den Gartenschlauch in der Einfahrt aufdrehe, schaue ich zu meinem Auto hinüber und stelle fest, dass es mal gewaschen werden sollte. Als ich zur Garage laufe, bemerke ich, dass Post auf dem Terrassentisch liegt, die ich zuvor aus dem Postkasten geholt hatte. Ich beschließe also, zuerst die Post durchzusehen, bevor ich das Auto wasche. Ich lege die Autoschlüssel auf den Tisch, schmeiße die Reklame in den Mülleimer unter dem Tisch und bemerke, dass der Mülleimer voll ist. Also lege ich die Reklame wieder auf den Tisch und beschließe, erst einmal den Papiermüll wegzufahren. Doch dann denke ich mir, , wenn ich den Papiermüll wegfahre, kann ich auch gleich bei der Bank Geld abheben. Ich schnappe meinen Geldbeutel und bemerke, dass meine Girokonto-Karte fehlt. Mir fällt ein, dass die Karte auf dem Schreibtisch im Büro liegt, also gehe ich zum Schreibtisch im Haus und sehe dort eine Tasse Kaffee herum- -stehen, die ich ja noch trinken wollte. Ich schaue gleich nach meiner Bankkarte, aber erst muss ich noch den Kaffee wegstellen, damit ich ihn nicht aus Versehen umkippe. Der Kaffee wird kalt, und ich beschließe, ihn in der Küche im Topf etwas aufzuwärmen. Während ich mit dem Kaffee in die Küche laufe, fällt mir die Blumenvase auf dem Esstisch ins Auge - die Blumen brauchen Wasser. Ich stelle den Kaffee auf den Esstisch und entdecke meine Brille, nach der ich den ganzen Morgen gesucht habe. Ich beschließe, die Brille lieber auf den Schreibtisch ins Büro zu legen, aber erst brauchen die Blumen frisches Wasser. Ich lege die Brille wieder auf den Esstisch, laufe mit der Vase zum Spülbecken und erblicke plötzlich die TV-Fernbedienung. Jemand hat sie auf dem Esstisch liegen lassen. Mir wird klar, dass ich, wenn ich später fernsehen möchte, nach der Fernbedienung suchen werde, aber mich nicht daran erinnern werde, dass sie auf dem Esstisch liegt, also entscheide ich, sie wieder ins Wohnzimmer zu bringen, wo sie hingehört, doch zunächst werde ich den Blumen frisches Wasser geben. Ich fülle frisches Wasser in die Vase, aber leider kleckere ich dabei etwas Wasser auf den Boden. Also lege ich die Fernbedienung wieder auf den Esstisch, hole Handtücher und wische das Wasser auf. Dann laufe ich wieder in den Flur und versuche mich zu erinnern, was ich eigentlich vorhatte. Am Ende des Tages: ist das Auto nicht gewaschen habe ich kein Geld abgehoben steht eine kalte Tasse Kaffee auf dem Esstisch haben die Blumen immer noch kein frisches Wasser, ist meine Bankkarte immer noch nicht in meinem Geldbeutel, kann ich die Fernbedienung nicht finden, suche ich wieder meine Brille und kann mich nicht erinnern, wo die Autoschlüssel hin sind. Als ich dann versuche, herauszufinden, warum ich heute nichts erledigt habe, bin ich erstaunt, denn ich weiß, dass ich heute den ganzen Tag lang verdammt beschäftigt war und jetzt völlig erschöpft bin. Mir wird klar, dass das ein ernstes Problem ist, und ich versuche gleich, mir Hilfe zu holen, aber erst muss ich noch meine E-Mails checken... Bitte tut mir einen Gefallen. Leitet diese Nachricht an alle weiter, die ihr kennt, denn ich kann mich nicht erinnern, an wen ich sie überhaupt geschickt habe. Lacht nicht — auch euch wird dieses Schicksal eines Tages ereilen!

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