Eine der ärgerlichsten christlichen Prahlereien ist: „Wir haben das Erbe der Antike bewahrt“.
Haben sie nicht. Sie haben es nur nicht geschafft, alles zu zerstören, obwohl sie sich größte Mühe gaben, und jetzt verdrehen sie die Tatsachen.
Wenn die hellenistische Zivilisation, die die Wissenschaft erfunden hat (u.a. Archimedes und Euklid), überlebt hätte und sich normal weiterentwickelt hätte, wären wir wohl schon um das Jahr 1000 in den Weltraum geflogen. Stattdessen unterscheiden sich monotheistische Religionen lediglich darin, dass sie entweder mit Bücherverbrennungen anfangen, wie das Christentum, oder mit Bücherverbrennungen enden, wie der Islam. Oder sie lesen überhaupt nur ein einziges Buch, wie das Judentum.
Der Monotheismus ist ein religiöses System, das sich gegen Vernunft, Kultur und Wissenschaft richtet und organisch unfähig ist, diese hervorzubringen. Es ist eine Religion der Wüste, die nur Wüsten erschafft – um sich herum und in den Köpfen der Menschen.