Drei Angestellte einer Firma, ein
Ingenieur, ein Physiker und ein
Mathematiker, wohnen in einem Hotel während eines technischen Seminars.
Eines Nachts wacht der Ingenieur auf und riecht Rauch. Er geht raus in den Gang und sieht ein Feuer, also nimmt er einen Eimer aus seinem Zimmer, füllt ihn mit Wasser und
löscht das Feuer. Dann geht er zurück ins Bett.
Später wacht der Physiker auf und riecht Rauch. Er öffnet die Tür und sieht ein Feuer im Gang. Er geht zum nächsten Feuerlöscher und nachdem er die Flammengrösse, Ausbrei-
tungsgeschwindigkeit, Abstand,
Gasdruck im Löscher, usw. berechnet hat, löscht er das Feuer mit minima-
-lem Aufwand benötigter Energie.
Schließlich wacht der Mathematiker ebenfalls auf und riecht Rauch. Er geht auf den Gang, sieht das Feuer und den Feuerlöscher.
Er denkt einem Moment nach und meint: "Ah, das Problem ist lösbar" und geht zu Bett.
Eine Frau wacht mitten in der Nacht auf und merkt, dass ihr Ehemann nicht mehr im Bett ist.
Sie findet Ihn in der Küche, Gedan-
-kenversunken vor einem großem Glas Schnaps sitzen und eine Träne kullert Ihm über die Wange.
Was ist denn los Schatz?
Er: Weißt du noch wie wir vor 20
Jahren unser erstes Date hatten? Du warst erst 16! Ja, natürlich meint die Ehefrau, wie kann ich dass nur vergessen?
Und dann hatte uns ja dein Vater beim Sex auf dem Rücksitz meines Autos erwischt! Ja, das werde ich nie
vergessen, meint sie. Weißt du auch noch, wie er mir dann das Gewehr unter die Nase gehalten hatte, mit den Worten: Entweder du heiratest meine Tochter, oder du gehst für 20 Jahre ins Gefängnis! Oh, Ja sagt Sie.
Er wischt sich eine weitere Träne von seiner Wange: „ Weißt du, …
….heute wäre ich entlassen worden!“
„Die Rechnung der Tochter und die Gegenrechnung der Mutter“
Eines Abends, als die Mutter gerade das Abendessen kochte, kam ihre elfjährige Tochter in die Küche, mit einem Zettel in der Hand.
Sie überreichte ihrer Mutter den Zettel mit einem seltsamen, amtlich
anmutenden Gesichtsausdruck, die sich daraufhin die Hände an ihrer Schürze abwischte, den Zettel
entgegennahm und zu lesen begann:
„Liebe Mama:
Für das Jäten des Blumenbeetes: 2 Euro
Für das Aufräumen meines Zimmers: 8 Euro
Weil ich Milch holen gegangen bin: 1 Euro
Weil ich drei Nachmittage auf meinen kleinen Bruder aufgepasst habe: 12 Euro
Weil ich zwei Einser in der Schule geschrieben habe: 8 Euro
Weil ich jeden Tag den Müll
rausbringe: 3 Euro
Insgesamt: 34 Euro.
Ich bitte um baldige Auszahlung!“
Die Mutter blickte ihre Tochter sanft an. Es kamen ihr unzählige
Erinnerungen ins Gedächtnis.
Dann nahm sie einen Stift, und begann auf einen anderen Zettel zu schreiben:
„Ich habe Dich neun Monate lang unter meinem Herzen getragen: 0 Euro
Für alle durchwachten Nächte, die ich an Deinem Bett verbracht habe: 0 Euro
Für das viele Im-Arm-halten und
Trösten: 0 Euro
Für das Trocknen Deiner Tränen: 0 Euro
Für alles, was ich Dir Tag für Tag
beigebracht habe: 0 Euro
Für jedes Frühstück, Mittagessen, Abendessen, für alle Schulbrote und alles, was ich dir zubereitet habe: 0 Euro
Für mein Leben, dessen Zeit ich Dir jeden Tag zur Verfügung stelle: 0 Euro
Insgesamt: 0 Euro
Gerne und mit Liebe und
Güte geschenkt!“
Als sie fertig war, gab die Mutter mit einem Lächeln und ohne Worte den Zettel ihrer Tochter in die Hand. Das Kind las es und zwei große Tränen liefen aus ihren Augen.
Dann drückte sie den Zettel an ihr Herz und schrieb im Anschluss auf ihre eigene Rechnung: MEHR ALS BEZAHLT.