Zwei Betagte leben in einem
Seniorenheim.
Er Witwer, sie Witwe. Sie kennen sich schon eine ganze Weile. Eines Abends saßen sie sich bei einem kleinen Fest an einem Tisch gegenüber.
Während der Mahlzeit warf er immer wieder schmachtende Blicke nach ihr und schließlich fasste er sich ein Herz und fragte: "Wollen Sie meine Frau werden?"
Nach sorgfältigem Nachdenken
antwortet sie: "Ja, ja, das will ich!"
Mit herzlichem Abschied gingen
beide auf ihr Zimmer.
Am nächsten Morgen erwachte der Witwer ratlos: Hatte sie nun ja oder nein gesagt? Er wusste es nicht mehr. Er grübelte angestrengt nach, aber es wollte keine Erinnerung mehr
kommen. Voller Aufregung wählte er ihre Nummer. Erst zögerte er und meinte dann, es sei doch ein schöner Abend gewesen.
Dann nahm er seinen ganzen Mut zusammen: "Als ich Sie gestern
fragte, ob Sie meine Frau werden wollen, haben Sie darauf mit 'Ja' oder mit 'Nein' geantwortet?"
Voller Freude vernahm er aus dem Hörer:
"Nun, ich habe 'Ja' gesagt, und das von ganzem Herzen".
Dann fuhr sie fort: "Ich bin ja so froh, dass Sie mich angerufen haben, ich wusste nämlich nicht mehr, wer mich gefragt hatte!"
Ein Mann sitzt in Ost-Berlin im Lokal.
"Ober, einen Kaffee, bitte"
"Tut mir leid mein Herr, momentan kein Kaffee verfügbar"
"Was, kein Kaffee, Schweinerei, alles wegen dem Einen.- Einen Tee dann bitte"
"Leider auch kein Tee da."
"Auch kein Tee, Sauerei, alles wegen dem Einen!" Darauf steht ein Mann am Nebentisch auf, geht hin, schlägt das Revers seines Mantels zurück: "Kommen Sie bitte mit, wir hätten da einige Fragen."
Beim anschließenden Verhör mit dem StaSi-Major. "Das sind ja starke Äuß-
-erungen, die Sie getätigt haben.
Wen hatten sie denn gemeint mit dem Einen?"
"Wen soll ich schon gemeint haben, den Adenauer natürlich, der hat doch das Interzonen-Handelsabkommen gekündigt!"
"Ach so, hm, Adenauer. Nun gut, wir haben sonst keine Fragen, Sie können dann gehen."
Der Mann dreht sich in der Türe
fragend um: "Schönen Abend die Herren, ach ja, an wen hatten Sie eigentlich gedacht?"
Klaus hat ein neues Fahrrad mit
Ledersattel. Der Verkäufer hat ihm extra einen Topf Vaseline mitgegeben, um diesen bei Regen zu fetten.
Abends ist er bei den Eltern seiner Freundin zum Essen eingeladen. Nach dem Essen geht der Streit um den Abwasch los. Nachdem sich kein Freiwilliger findet, beschließt man das Schweigespiel zu spielen. Wer als erster was sagt muss abwaschen. Nachdem eine halbe Stunde Schwei-
-gen herrscht, denkt Klaus sich, dass er die Zeit auch besser nutzen könnte.
Er zieht die Hose aus, schiebt seiner Freundin den Rock hoch und fängt an sie zu rammeln. - Betretenes
Schweigen.
- Eine weitere halbe Stunde später wiederholt sich die Prozedur mit ihrer Schwester. - Betretenes Schweigen.
- Eine weitere halbe Stunde später ist ihre Mutter fällig. - Dito. -
Als Klaus Blick jetzt aus dem Fenster fällt, bemerkt er, dass es anfängt zu regnen. Wie er zum Vaselinetopf
greift, meint der Vater:
"Okay, okay, ich trockne ab!..."