Ein alleinerziehender Vater, Luca Trapanese, adoptierte ein Mädchen mit Down-Syndrom, nachdem sie von 20 Familien abgelehnt worden war. Die kleine Alba wurde zuerst von ihrer leiblichen Mutter und dann von ihrem biologischen Vater abgelehnt. Danach fanden sich keine Pflegefamilien, die bereit waren, sie aufzunehmen. Ihr Leben änderte sich jedoch grundlegend, als Luca beschloss, ihr ein Zuhause zu geben.
Luca war bereits seit seiner Jugend in vielen sozialen Projekten in Italien engagiert. Als ihm mitgeteilt wurde, dass niemand Alba adoptieren wollte, entschied er sich dazu. Luca, der seit seinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, fühlte sich in der Lage, die Herausforderungen der Adoption eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen anzunehmen.
„Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet und ich wusste, dass ich das Wissen und die Erfahrung habe, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ich bin überglücklich. Was sie mir bedeutet, kann man nicht in Worte fassen,“ erklärte Luca.
Wie, in drei Teufels Namen,
könnte ein Mensch es genießen, um 6:30 Uhr von einem Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden, aus dem Bett zu springen, sich anzuziehen, Essen reinzuwürgen, sich die Zähne zu putzen, zu kacken, zu pissen, sich die Haare zu richten und sich durch ein Verkehrschaos hindurch zu einem Ort zu kämpfen, wo er eine Menge Zaster für einen anderen macht- und dann auch noch dankbar für die Gelegenheit zu sein, eben dies tun zu dürfen?
Charles Bukowski US Schriftsteller-Rebell