China ist dabei, die globale Naturschutzlandschaft neu zu definieren, indem es das wohl größte Nationalparksystem der Welt aufbaut.
Seit 2021 wurden bereits fünf gigantische Parks eröffnet, die zusammen eine Fläche von über $230.000$ Quadratkilometern umfassen. Diese Parks dienen als entscheidende Habitate für gefährdete Arten, darunter der Große Panda, der Sibirische Tiger und der Hainan-Gibbon. Doch dies ist erst der Anfang: Bis 2035 plant China, das System auf über $1,1$ Millionen Quadratkilometer zu erweitern. Diese Fläche wäre größer als die aller Nationalparks der USA zusammen!Dieses ehrgeizige Projekt basiert nicht nur auf Fläche, sondern auch auf Daten und Technologie. Über $20.000$ Infrarotkameras und Satelliten-Tracking werden eingesetzt, um Wildtiere und Umweltveränderungen präzise zu überwachen. Gleichzeitig bindet das Programm die lokale Bevölkerung ein, indem sie als Wildhüter oder Führer eingestellt wird – ein seltener Einklang zwischen Ökologie und Ökonomie.Es ist ein kühner Schritt, der die Frage aufwirft, ob China diesen gigantischen Naturschutz-Einsatz langfristig mit seinen Entwicklungszielen in Einklang bringen kann
Er sitzt nicht gern allein zu Hause. Also fährt er mittags in das kleine Diner von Glennville, Georgia, setzt sich immer an denselben Tisch – und deckt zwei Plätze.
Auf seinem gegenüberliegenden Stuhl: kein Mensch, sondern ein eingerahmtes Foto. Carolyn.
Seit sie 2013 gestorben ist, nimmt ihr Bild den Platz ein, den sie mehr als sechzig Jahre lang ganz selbstverständlich besessen hat. Gäste schauen hin, flüstern, manche finden es traurig, andere rührend. Für Clarence Purvis, 93, ist es einfach Alltag. So sieht sein Leben mit einer Frau aus, die nicht mehr da ist – und doch nicht weg ist.
1949 haben sie geheiratet. Aus einem jungen Paar wurden zwei Menschen, die ihr ganzes Erwachsenenleben miteinander verbrachten: unzählige Mahlzeiten, Autofahrten, kleine Macken, über die man lacht oder sich ärgert, Gewohnheiten, die irgendwann mehr nach Zuhause riechen als jeder Ort auf der Welt. All das ist nicht mit einem Beerdigungstermin verschwunden.
„Sie war immer bei mir, solange wir lebten“, sagt Clarence. „Also ist sie auch jetzt bei mir. Und so bleibt es, bis wir uns wiedersehen.“
Seine Geschichte erinnert daran: Weder das Leben noch die Liebe sind leicht. Aber wenn man diesen einen Menschen gefunden hat, der mit einem durch gute und schlechte Zeiten geht, lohnt es sich, festzuhalten – auch dann, wenn man irgendwann allein am Tisch sitzt und doch zu zweit isst.