Da die Mutter ihren Sohn aus dem Haus wirft, nachdem er sich zu seiner Homosexualität bekennt, verfasst der Opa einen Brief:
Liebe Greta,
ich bin mir bewusst, dass ein
Computer geschriebener Brier sehr unpersönlich ist, aber ich rege mich gerade so auf, dass ich nicht mal mehr eine leserliche Handschrift auf das Papier bringe.
Warum? Das kann ich dir sagen: Ich bin abgrundtief von dir als meine Tochter enttäuscht. Du hast recht, dass jemand "Schande in unsere Familie" gebracht hat, aber ich denke, wir sind unterschiedlicher Meinung, wen wir dabei meinen.
Dass du Markus rausgeworfen hast, weil er dir sagte, dass er homosexuell ist, ist die wahre Abscheulichkeit hier. Eine Mutter, die ihr Kind ablehnt st das, was "gegen die Natur" geht.
Das einzig intelligente, was ich in deinem Brief gelesen habe war, dass du "deinen Sohn nicht dazu erzogen hast, schwul zu sein." Natürlich hast du das nicht, da er so geboren wurde. Er hat sich genauso wenig
ausgesucht, wie Linkshänder zu sein.
Doch du hast eine Wahl getroffen. Die Wahl, verletzend, engstirnig und zurückgeblieben zu sein.
Hiermit sage ich dir Lebewohl. Ich habe jetzt einen fabulösen (wie es die Schwulen sagen) Enkel groß zu ziehen und ich habe keine Zeit für solch eine herzlose Tochter.
Wenn du dein Herz wiederfindest, gib uns Bescheid.
Dein Vater
Peter wollte Sex mit einer Kollegin aus seinem Büro, sie allerdings hatte bereits einen Freund.
Eines Tages war Peter so frustriert, daß er direkt zu ihr ging und zu ihr sagte: "Ich gebe dir 100 Euro wenn du Liebe mit mir machst!"
Die Kollegin sagte "Nein!"
Daraufhin antwortete Peter: "Ich bin sehr schnell, ich werfe das Geld auf den Boden, du buegst dich um das Geld aufzuheben und schon bin ich fertig!"
Sie dachte an die 100 Euro und sagte daraufhin: "Ich werde meinen Freund fragen."
Sie ging ans Telefon, rief ihren Freund an und erzählte ihm die Geschichte.
Ihr Freund sagte zu ihr: "Verlange 200 Euro, hebe das Geld sofort auf, er bekommt in dieser Zeit nicht mal seine Hose auf und du hast die
Kohle."
Sie sagte: "Gut, das ist ein guter Deal, ich sage es meinem Kollegen."
Eine halbe Stunde verging, der Freund wartete ungeduldig auf den Rückruf seiner Freundin.
Nach 45 Minuten kam der ersehnte Rückruf und er fragte sie: "Was ist passiert!?!"
"Der Drecksack hat 50 Cent-Stücke geworfen."
Heute Vormittag klingelte es an der Tür. Genervt, weil ich eigentlich im dreitägigen Urlaub nicht gestört
werden wollte, und ich außerdem gerade vorhatte, den Rasen zu mähen, schleppte ich mich in den Windfang und warf durch die Glasfenster der Haustür einen mißtrauischen Blick auf die zwei Gestalten vor mir.
Ein Mann, vielleicht Ende 20, groß, hager, schlaksig mit Brille und Pickeln, und eine Frau, Ende 30, ziemlich
unattraktiv mit einem prägnanten Leberfleck über der Oberlippe und strenger Frisur. Beide trugen akkurate, dunkle Anzüge und er eine kleine Aktentasche.
Da dort kein Staubsauger hineinpaßte, schwante mir schon, wer da vor mir stand.
Sie: "Guten Tag, mein Name ist (habe schon ich wieder vergessen), und das ist mein Begleiter, Herr (habe ich mir gar nicht erst gemerkt - ich und Namen...). Haben Sie Interesse an einem religiösen Gespräch?"
Er: *lächelt dümmlich*
Ich: "Ach, sind Sie die
Gemeindepastoren? Wir wurden uns tatsächlich noch nicht vorgestellt." (Stimmt sogar, ich wohne seit über 13 Jahren in diesem Dorf, aber ich habe den Pastor nie kennengelernt, ich weiß nicht mal, wie der Kerl heißt. Ist mir auch egal, bin ja kein Christ.)
Sie: *verlegen* "Äh, nein. Wir sind die Zeugen Jehovas, die Soldaten des Himmels."
Ich: "Soldaten des Himmels?"
Beide: *eifriges Nicken*
Ich: "Boah, da haben Sie aber einen verdammt weiten Weg zur Kaserne..."
Beide: *gucken doof*
Ich: *schnell, um sie nicht zu Wort kommen zu lassen* "Wieso Soldaten, ist denn Krieg?"
Er: *holt Luft und setzt an etwas zu sagen*
Ich: "Ach so, Sie sind bloß das
Rekrutierungskommando."
Sie: *noch immer blöd guckend* "Äh... dürfen wir vielleicht hereinkommen?"
Ich: "Gut, wenn es nicht so lange dauert. Mein Rasen mäht sich nicht von alleine." (In der Tat wollte ich eigentlich lieber den Rasen mähen, als diese beiden Witzfiguren
klingelten. Aber warum soll man sich nicht ein wenig Spaß gönnen...?)
Ich halte also die Tür auf und bitte sie rein
Ich: "Möchten Sie vielleicht einen Tee?"
Sie: "Sehr gern."
Er: "Das wäre sehr freundlich."
Ich nicke und verschwinde in der Küche. Sofort springen die Hunde auf und wuseln mir hinterher. Das tun sie immer, wenn ich in die Küche gehe. Das ist aber auch nicht schlimm, so haben die Besucher Zeit, sich etwas umzusehen.
Ich weiß, daß sie auf Anhieb die
kindgroßen Gargoyle-Statuen, die Feuerschale und den Dolch auf dem Tisch, meine Kelche in der Vitrine und vor allem das 30 cm große
Eisenpentagramm im Fenster
bemerken und sich ihre Gedanken machen.
Drei Minuten später kehre ich mit den dampfenden Teetassen auf dem Tablett, den Hunden im Schlepptau und meinem zurechtgelegten Konzept zurück. Ich schicke die Hunde wieder auf ihre Matten und stelle den Zeugen ihre Tassen hin. Sie bedanken sich artig. Ich setze mich auf das andere Sofa.
Sie: "Glauben Sie an Gott?"
Ich: *deute lachend in die Runde* "Sieht das hier etwa so aus, als ob ich das täte?"
Sie: *zeigt auf das Pentagramm*
"Ähm... nunja, ich dachte mir so etwas schon, wenn Sie hier ein
Teufelszeichen aufhängen."
Ich: *pruste fast meinen Tee über den Tisch* "Teufelszeichen?
Sie sollten noch mal zur Schule gehen.
Wenn ein Pentagramm mit der Spitze nach unten zeigt, dann ist es ein
Zeichen für das Böse, vielleicht auch für den Teufel, ebenso wie ein
umgedrehtes Kreuz.
Mein Pentagramm zeigt aber mit der Spitze nach oben. Somit ist es ein Zeichen des Guten, des Lebens, der Magie und des Schutzes. Und dieses Zeichen ist schon sehr viel älter als das Kreuz oder das Christentum. Es schützt mein Haus vor schlechten Einflüssen - zum Beispiel von Leuten wie Ihnen."
Sie: *erst mal sprachlos*
Er: *hilflos* "Nur Jesus kann die
Menschen beschützen. Er ist für
unsere Sünden gestorben."
Super Vorlage für mich! Ich springe sofort darauf an.
Ich: "Woher weiß Jehoshua ben
Joseph denn von meinen Sünden?"
Sie: *guckt blöd* "Wer?"
Ich: "Na, Jehoshua ben Joseph von Nazareth, der später Jesus Christus genannt wurde. Sagen Sie bloß, als Zeugen Jehovas kennen sie Jesus' bürgerlichen Namen, seinen wahren Namen, nicht? Wer hat Sie denn
ausgebildet?"
Beide: *gucken blöd*
Ich: *werde gerade warm* "Aber mal angenommen, es habe die christliche Mythengestalt tatsächlich gegeben, woher soll er vor knapp 2.000 Jahren gewußt haben, welche Sünden ich begehen werde? Von denen, die noch vor mir liegen, weiß ja selbst ich noch nichts."
Er: *verlegen* "Jesus ist allwissend."
Ich: "Aha, jetzt ist er schon ganz der Papa, wie? Ich dachte, dieses Attribut sei Gott vorbehalten?"
Sie: *will die Situation retten* "Gott ist allwissend, und durch ihn sein Sohn Jesus Christus auch."
Ich: "Soso, der Alte quatscht also einfach meine persönlichen Daten an seinen Sohnemann weiter. Etwa auch die, die ich ihm früher bei der Beichte anvertraut habe? Er verstößt gegen seine eigene Regel, das
Beichtgeheimnis?"
Beide: *Mund steht offen*
Ich: *schnell* "Allwissenheit für die Zukunft wurde aber nachweislich schon von namhaften Physikern ad absurdum geführt. Nehmen Sie nur mal Schrödingers mathematisch
beweisbare Theorie von den Varianzen des Zeitstrahls, welche, bedingt durch die Chaostheorie, zu einer
unendlichen Vielfalt möglicher
Zukünfte führen und das Kontinuum in endlose unterschiedliche Varianten aufspalten. Das macht jede exakte Zukunftsvorhersage absolut
unmöglich, da sich nicht berechnen läßt, welche der unendlichen
möglichen Parallelen des
Multiversums der Zeitstrahl kreuzen wird."
Beide: *schauen drein, als hätten sie kaum ein Wort verstanden*
Ich: *sie sehr ernst anschauend*
"Auch als Magier kann ich nicht exakt in die Zukunft schauen, sondern
allenfalls Tendenzen und
Wahrscheinlichkeiten bei der
Divination erkennen, und ich bin
schon der mächtigste Magier hier in der Gegend - wenn ich es nicht wäre, wüßte ich das bereits."
Beide: *gucken nun erst recht blöd*
Ich: "Tja, so was lernt man nicht bei Ihrem Kegelverein, oder?"
Sie: "Den 'Kegelverein' verbitten wir uns! Wir sind..."
Ich: *unterbreche sie* "Wieso, Sie schmeißen doch wahllos die Kugeln ihrer Propaganda ins Volk und
schauen dann, ob nicht ein paar Leute umfallen. Für mich ist das Kegeln."
Sie: *scheint sauer zu sein* "Ich sehe schon, hier können wir nichts mehr retten."
Ich: *nickend* "Gut erkannt. Ich will auch gar nicht 'gerettet' werden."
Beide stehen auf.
Sie: "Danke für den Tee."
Er: *nickt*
Ich: "Gern geschehen. Es macht
immer wieder Spaß, Leute über die wahre Natur des Universums
aufzuklären."
Er: *scheint nun auch sauer zu sein* "Jesus wird Sie nicht retten, sondern Ihre Seele verdammen."
Sie: *nickt beifällig*
Ich: "Oh, Sie wollen MIR drohen? Nun gut, dann muß ich mich wehren." *Tiefe Stimme und ausladende Gestik* "Ich verfluche Sie beide! Für den Rest des Tages sollen Sie schrecklichen Durchfall erleiden!"
Beide: *machen kopfschüttelnd, daß sie wegkommen* "So ein Unsinn..."
Ich schließe die Tür und lache erstmal lauthals los. .
Ich glaube nicht, daß die beiden
'verfluchten' Zeugen jemals
wiederkommen werden.
Obwohl, ich hätte zu gern ihre
Gesichter gesehen, wenn die überaus großzügig bemessene Portion
Abführmittel in ihrem Tee zu wirken beginnt..
An die jungen Hüpfer:
Hört genau zu, Ihr zungengepiercten Technohopper mit dem Arschgeweih über dem Steißbein:
Wir End-Dreißiger bis Anfang-
-Fünfziger haben sie live erlebt: die Geburt des Synthesizers und den wahren Soundtrack der 70er, der von Bands wie Depeche Mode, Cure und Yazoo geschrieben wurde.
Wir haben noch mit Midischleifen und Oszillographen gekämpft!
Wir haben Euren “Tekkno” erfunden, bei uns nannte sich das aber noch Wave und war tatsächlich Musik. Wir konnten durchtanzen, ohne uns bunte Pillen einzuwerfen zu müssen, um es zu ertragen. Unsere einzige Droge hieß BlueCuracão auf Sekt.
Wir mußten noch keine Angst haben, das uns Tina Turner mit
Seniorenoberschenkelhalsbruch von der Bühne purzelt.
Wir haben Madonna noch mit festen Brüsten und ohne Baby-Pause
gekannt, Ihr Nasen!
Joschka Fischer trug Jeans und
Turnschuhe. Echte Punker hatten Uhu in den Haaren und kein “L’Oreal”. Bei uns haben sich keine Neonazis mit Türken geschlagen, sondern
Punks mit Mods, Mods mit Poppern, Popper mit Rockern und alle
gemeinsam gegen die Polizei.
Bei uns gab es noch Mofas, Mokicks und 80er bei denen durchgängig die Betriebserlaubnis erloschen war, denn das Wort “frisieren” hatte
damals noch seine eigentliche
Bedeutung, was ihr kahlgeschorenen Pfeifen nie verstehen werdet. Und wer einen Führerschein hatte, fuhr als erstes Käfer oder einen alten BMW, bei dem Dellen von Individualismus zeugten, ihr Smart-Popel.
Wir erinnern uns noch an
Terroristenfahndungsplakate, auf denen hin und wieder ein Gesicht liebevoll mit Kuli von einem
Staatsbediensteten durchgestrichen wurde.
Die Bundeswehr machte noch Spaß, wir kannten ja die Richtung, aus der der Feind kommt.
Sex war sicher und Motorsport tödlich. Heute ist es genau anders herum.
Ein Tattoo hatte wirklich nur jemand, der ein halbes Jahr in Indien oder Thailand war. Bei uns rannte nicht jede Tippse schnell noch ins
“LetzteTatoo-Studio vor der Autobahn”, um sich im Alcopops-Brand
chinesische Zeichen auf den Nacken pieksen zu lassen, die wahrscheinlich nichts anderes bedeuten als “Wer das liest ist doof”.
Die Rapper kamen noch aus dem echten New Yorker Ghetto und nicht aus der Schweiz.
Zu unserer Zeit fielen Break-Dancer auf den Fussgängerzonen noch hin und wieder richtig auf die Fresse und Peter Maffay wurde beim
Stones-Konzert noch ordentlich von der Bühne gepfiffen.
Wir hatten noch die Qual der Wahl zwischen Pop, Rock, Metal und
Italo-Disco und mußten nicht den wöchentlich ändernden Cross-over Trends nachjapsen.
Wir hatten noch Plattenspieler (auf 33″ und 45″) und richtig geile
Plattencover, auf denen man die
Namen der MUSIKER (und nicht der Programmierer) ohne Lupe erkennen konnte und die tatsächlich Kunst waren – keine Tempotaschentuch großen, einfarbigen Booklets auf denen gerade noch “nice price”
lesbar ist.
Genau die gleichen Texte, die heute “Rosenstolz”, “Juli”und “Silbermond” singen, hörte man jeden Samstag in der ZDF-Hitparade von Bernd
Clüver, Christian Anders und Cindy & Bert.
Für uns war eine LP etwas Heiliges, das gepflegt und geliebt werden
mußte- und keine CD-Plastik-
-Wegwerfware, die so robust ist, daß man sie durchaus auch als
Bierglasuntersetzer verwenden kann. Bei uns erkannte jeder sein Eigentum noch an den individuellen Kratzern.
Wir haben kein Big-Brother geschaut sondern “Formel Eins”, wo es eine ganze fette Stunde wirklich gute
Musikvideos zu sehen gab, wir hatten kein MTV mit degenerierten
Klingelton-Werbespots und
eingebildeten VJ-Flaschen nötig.
Wir haben uns “Magnum” und “Simon & Simon” reingezogen, haben uns die Sakkoärmel hinauf geschoben und ließen uns die Haare seitlich ins Gesicht fallen – ohne diese
beknackten, umgedrehten
Baseballmützen oder Wollhauben.
In unseren Hosen konnte man noch sehen, ob eine(r) einen Hintern hatte,
heute hängt der *** ja bei jedem von Euch in der Kniekehle der ach so tollen Adidas-Jogginghose (die WIR übrigens nur im Sportunterricht
angezogen haben). Man konnte
erkennen ob jemand “männlich” oder “weiblich”war.
Heute verschlabbert alles unter
kunstvoll vergammelter Bekleidung.
Wir waren stolz auf unsere weißen Socken und trugen Slipper mit einem Pfennigstück in der Schuh-Zunge und keine Plateau-Sohlen-Schuhe, die früher bei Klump-Füßen
verschrieben wurden.
Und weil ihr gerade im Leistungskurs für Informatik sitzt: die AC/DC
Einritzungen auf den Tischen sind von UNS – und es geschieht Euch nur recht, wenn ihr glaubt, daß die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo irgendein findiger Schüler
seinerzeit die Abkürzung für
“Gleichstrom/Wechselstrom”in die Bank gemeisselt hat.
Ach ja, hiermit entschuldige ich mich, auch im Namen meiner
Altersgenossen für Modern Talking.
Das haben wir wirklich nicht gewollt...
In der Zeitung liest der Mann von einem ganz besonderen
Abnehmprogramm. Daraufhin ruft er bei der Firma an und bestellt deren 5-Tage / 5-kg-Abhnehmpaket.
Am nächsten Tag klingelt es an seiner Tür und vor ihm steht eine vollbusige, sportliche Blondine, Anfang 20. Sie stellt sich als eine Mitarbeiterin der Firma für das Abnehmprogramm vor. Die junge Frau trägt nichts außer ein paar Nike Laufschuhe und einem Schild, auf dem steht: "Wenn du mich fängst, gehör ich dir!"
Ohne auch nur eine Sekunde zu
zögern, rennt der Mann der Blondine hinterher. Nach einigen Kilometern und einigem Hin und Her fängt er sie schließlich und hat seinen Spaß mit ihr.
Das gleiche Mädchen erscheint die nächsten vier Tage an seiner Tür und das Spiel wiederholt sich. Am 5. Tag stellt er sich auf die Waage und stellt zufrieden fest, dass er tatsächlich 5 kg abgenommen hat.
Daraufhin ruft er erneut bei der Firma an und bestellt das 5-Tage / 10-kg
Paket. Am nächsten Tag klingelt es an der Tür: Vor ihm steht die schönste und sexieste Frau, die er je gesehen hat. Sie trägt nichts bis auf Reebock-
-Laufschuhe und einem Schild um den Hals: "Wenn du mich fängst, gehör ich dir!"
Das lässt er sich nicht zweimal sagen, doch dieses Mädchen hat eine super Kondition und er braucht eine Weile, bis er sie hat. Dann ist sie aber jeden Muskelkrampf und jede Atemnot wert.
Die gleiche Sache wiederholt sich die nächsten 4 Tage. Am Ende der Woche stellt er sich auf die Waage und ist absolut zufrieden, denn er hat wieder 10 kg abgenommen.
Er beschließt, noch einen drauf zu setzen und ruft ein drittes Mal bei der Firma an – er möchte das
7-Tage / 25-kg-Abnehmprogramm.
Die Dame am Telefon fragt: "Sind Sie sich ganz sicher?"
Er ist sich absolut sicher.
Am nächsten Tag klingelt es an seiner Tür.
Als der Mann öffnet, steht vor seiner Tür ein riesiger, muskelbepackter 2m-Mann, der nichts trägt außer einem Paar pinkfarbener Joggingschuhe und einem Schild um den Hals:
"Ich bin Frank. Wenn ich dich fange, gehörst du mir!“
An die jungen Hüpfer:
Hört genau zu, Ihr zungengepiercten Technohopper mit dem Arschgeweih über dem Steißbein:
Wir End-Dreißiger bis Anfang-
-Fünfziger haben sie live erlebt: die Geburt des Synthesizers und den wahren Soundtrack der 70er, der von Bands wie Depeche Mode, Cure und Yazoo geschrieben wurde.
Wir haben noch mit Midischleifen und Oszillographen gekämpft!
Wir haben Euren “Tekkno” erfunden, bei uns nannte sich das aber noch Wave und war tatsächlich Musik. Wir konnten durchtanzen, ohne uns bunte Pillen einzuwerfen zu müssen, um es zu ertragen. Unsere einzige Droge hieß BlueCuracão auf Sekt.
Wir mußten noch keine Angst haben, das uns Tina Turner mit
Seniorenoberschenkelhalsbruch von der Bühne purzelt.
Wir haben Madonna noch mit festen Brüsten und ohne Baby-Pause
gekannt, Ihr Nasen!
Joschka Fischer trug Jeans und
Turnschuhe. Echte Punker hatten Uhu in den Haaren und kein “L’Oreal”. Bei uns haben sich keine Neonazis mit Türken geschlagen, sondern
Punks mit Mods, Mods mit Poppern, Popper mit Rockern und alle
gemeinsam gegen die Polizei.
Bei uns gab es noch Mofas, Mokicks und 80er bei denen durchgängig die Betriebserlaubnis erloschen war, denn das Wort “frisieren” hatte
damals noch seine eigentliche
Bedeutung, was ihr kahlgeschorenen Pfeifen nie verstehen werdet. Und wer einen Führerschein hatte, fuhr als erstes Käfer oder einen alten BMW, bei dem Dellen von Individualismus zeugten, ihr Smart-Popel.
Wir erinnern uns noch an
Terroristenfahndungsplakate, auf denen hin und wieder ein Gesicht liebevoll mit Kuli von einem
Staatsbediensteten durchgestrichen wurde.
Die Bundeswehr machte noch Spaß, wir kannten ja die Richtung, aus der der Feind kommt.
Sex war sicher und Motorsport tödlich. Heute ist es genau anders herum.
Ein Tattoo hatte wirklich nur jemand, der ein halbes Jahr in Indien oder Thailand war. Bei uns rannte nicht jede Tippse schnell noch ins
“LetzteTatoo-Studio vor der Autobahn”, um sich im Alcopops-Brand
chinesische Zeichen auf den Nacken pieksen zu lassen, die wahrscheinlich nichts anderes bedeuten als “Wer das liest ist doof”.
Die Rapper kamen noch aus dem echten New Yorker Ghetto und nicht aus der Schweiz.
Zu unserer Zeit fielen Break-Dancer auf den Fussgängerzonen noch hin und wieder richtig auf die Fresse und Peter Maffay wurde beim
Stones-Konzert noch ordentlich von der Bühne gepfiffen.
Wir hatten noch die Qual der Wahl zwischen Pop, Rock, Metal und
Italo-Disco und mußten nicht den wöchentlich ändernden Cross-over Trends nachjapsen.
Wir hatten noch Plattenspieler (auf 33″ und 45″) und richtig geile
Plattencover, auf denen man die
Namen der MUSIKER (und nicht der Programmierer) ohne Lupe erkennen konnte und die tatsächlich Kunst waren – keine Tempotaschentuch großen, einfarbigen Booklets auf denen gerade noch “nice price”
lesbar ist.
Genau die gleichen Texte, die heute “Rosenstolz”, “Juli”und “Silbermond” singen, hörte man jeden Samstag in der ZDF-Hitparade von Bernd
Clüver, Christian Anders und Cindy & Bert.
Für uns war eine LP etwas Heiliges, das gepflegt und geliebt werden
mußte- und keine CD-Plastik-
-Wegwerfware, die so robust ist, daß man sie durchaus auch als
Bierglasuntersetzer verwenden kann. Bei uns erkannte jeder sein Eigentum noch an den individuellen Kratzern.
Wir haben kein Big-Brother geschaut sondern “Formel Eins”, wo es eine ganze fette Stunde wirklich gute
Musikvideos zu sehen gab, wir hatten kein MTV mit degenerierten
Klingelton-Werbespots und
eingebildeten VJ-Flaschen nötig.
Wir haben uns “Magnum” und “Simon & Simon” reingezogen, haben uns die Sakkoärmel hinauf geschoben und ließen uns die Haare seitlich ins Gesicht fallen – ohne diese
beknackten, umgedrehten
Baseballmützen oder Wollhauben.
In unseren Hosen konnte man noch sehen, ob eine(r) einen Hintern hatte,
heute hängt der *** ja bei jedem von Euch in der Kniekehle der ach so tollen Adidas-Jogginghose (die WIR übrigens nur im Sportunterricht
angezogen haben). Man konnte
erkennen ob jemand “männlich” oder “weiblich”war.
Heute verschlabbert alles unter
kunstvoll vergammelter Bekleidung.
Wir waren stolz auf unsere weißen Socken und trugen Slipper mit einem Pfennigstück in der Schuh-Zunge und keine Plateau-Sohlen-Schuhe, die früher bei Klump-Füßen
verschrieben wurden.
Und weil ihr gerade im Leistungskurs für Informatik sitzt: die AC/DC
Einritzungen auf den Tischen sind von UNS – und es geschieht Euch nur recht, wenn ihr glaubt, daß die Dinger aus dem Physiksaal kommen, wo irgendein findiger Schüler
seinerzeit die Abkürzung für
“Gleichstrom/Wechselstrom”in die Bank gemeisselt hat.
Ach ja, hiermit entschuldige ich mich, auch im Namen meiner
Altersgenossen für Modern Talking.
Das haben wir wirklich nicht gewollt...
Peter wollte Sex mit einer Kollegin aus seinem Büro, sie allerdings hatte bereits einen Freund.
Eines Tages war Peter so frustriert, daß er direkt zu ihr ging und zu ihr sagte: "Ich gebe dir 100 Euro wenn du Liebe mit mir machst!"
Die Kollegin sagte "Nein!"
Daraufhin antwortete Peter: "Ich bin sehr schnell, ich werfe das Geld auf den Boden, du buegst dich um das Geld aufzuheben und schon bin ich fertig!"
Sie dachte an die 100 Euro und sagte daraufhin: "Ich werde meinen Freund fragen."
Sie ging ans Telefon, rief ihren Freund an und erzählte ihm die Geschichte.
Ihr Freund sagte zu ihr: "Verlange 200 Euro, hebe das Geld sofort auf, er bekommt in dieser Zeit nicht mal seine Hose auf und du hast die
Kohle."
Sie sagte: "Gut, das ist ein guter Deal, ich sage es meinem Kollegen."
Eine halbe Stunde verging, der Freund wartete ungeduldig auf den Rückruf seiner Freundin.
Nach 45 Minuten kam der ersehnte Rückruf und er fragte sie: "Was ist passiert!?!"
"Der Drecksack hat 50 Cent-Stücke geworfen."
Herr und Frau Müller konnten keine Kinder bekommen.
Deshalb beschlossen sie, einen
"Ersatzvater bzw. Ersatzerzeuger" zu bestellen, damit sie eine Familie gründen konnten.
Am Tag, als der Mann erwartet wurde, küsste Herr Müller seine Frau zum Abschied und sagte:
"Also ich gehe jetzt, der Mann müsste bald hier sein."
Eine halbe Stunde später klingelte ein Baby-Fotograf, der von Haus zu Haus zog, in der Hoffnung auf einen Auftrag.
"Guten Morgen," grüßte er,
"ich komme um...."
"Oh, Sie brauchen nichts zu erklären," fiel ihm Frau Müller aufgeregt ins Wort "ich habe Sie bereits erwartet."
"Wirklich?" staunte der Fotograf "Das ist ja großartig! Wussten Sie, dass Babys meine Spezialität sind?"
"Nun, das hatten mein Mann und ich erhofft. Bitte kommen Sie herein und nehmen Sie Platz."
Nach einer Weile fragte sie errötend: "Na ja, wo sollen wir denn anfangen?"
"Überlassen Sie ruhig alles mir. Ich versuche es gewöhnlich zweimal in der Badewanne, einmal auf der Couch und vielleicht ein paar Mal auf dem Bett. Manchmal ist es auch auf dem Wohnzimmerteppich sehr reizvoll. Man kann sich dort nämlich so wunderbar ausbreiten."
"Badewanne, Wohnzimmerteppich ... ? Kein Wunder, dass es bei Klaus und mir nie geklappt hat".
"Nun ja Frau Müller, niemand von uns kann jedes Mal einen Erfolg
garantieren. Aber wenn wir einige verschiedene Positionen ausprobieren und ich aus 6 oder 7 Winkeln schieße, dann bin ich überzeugt, dass sie von dem Ergebnis entzückt sein werden."
"Du meine Güte, das ist eine Menge!" keuchte Frau Müller.
"Sehen Sie Frau Müller, in meiner Branche sollte sich ein Mann immer Zeit nehmen. Ich könnte in 5 Minuten rein und wieder raus sein, aber dann wären Sie
mit Sicherheit enttäuscht."
"Das wusste ich nicht", sagte Frau Müller leise.
Darauf öffnete der Fotograf seine Aktentasche und zog eine Mappe mit Baby-Fotos heraus."Diese habe ich oben in einem Bus gemacht", erklärte er.
"Oh, mein Gott !" rief Frau Müller und griff sich an ihre Kehle.
"Und diese Zwillinge hier, gerieten wider Erwarten ganz toll, wenn Sie bedenken, wie schwierig es war, mit deren Mutter zu arbeiten! "
"Sie war schwierig?" fragte Frau
Müller.
"Ich fürchte ja; schließlich musste ich sie in den Park bringen, um diesen Auftrag ordentlich zu erledigen.
Die Leute standen in Vierer- und
Fünferreihen, um einen Blick zu
erhaschen."
"Vierer- und Fünferreihen?" japste Frau Müller, die Augen weit
aufgerissen."
Ja natürlich, und das für mehr als 3 Stunden. Die Mutter schrie und zeterte herum - ich konnte mich kaum konzentrieren. Und als es zu dämmern begann, musste ich mich mit meinen Schüssen beeilen. Als aber auch noch die Eichhörnchen an meinem
Equipment knabberten, musste ich eiligst alles einpacken."
Frau Müller lehnte sich nach vorne: "Sie meinen sie kauten an Ihrem,..
..ehm . . . Equipment??????"
"Ja, Frau Müller, das stimmt. -
Nun, wenn Sie bereit sind, will ich mein Dreibein aufstellen und wir
können sofort mit der Arbeit
beginnen."
"Dreibein ?"
"Natürlich Frau Müller; ich benutze ein Dreibein, um mein Gerät darauf zu platzieren. Es ist viel zu schwer um es länger in der Hand zu halten."
…Da fiel Frau Müller in Ohnmacht....