Zwei Arbeitskollegen treffen sich beim Bier und berichten über ihre neuesten Erlebnisse.
Sagt der Erste: "Mensch, wenn ich dir erzähl, was ich gestern Abend erlebt habe, haut's dich aus den Socken!"
Zweiter: "Na dann erzähl schon!"
Erster: "Du kennst doch die kleine süße Maus aus der Buchhaltung?"
Zweiter: "Ja, und?"
Erster: "Mensch, Alter, ich war gestern bei ihr zu Hause und wollte sie vernaschen."
Zweiter: "Ja, und dann?"
Erster: "Wir wollten gerade zur Sache kommen, da schließt jemand die Tür auf! Sie voll in Panik: Oh Gott, mein Mann! Ich raus aus dem Bett und steuere zum Schrank."
Sagt sie: "Nein, nein, das klappt nicht. Er ist so misstrauisch!"
Sag ich: "Was jetzt?"
Sagt sie:
"Geh schnell in die Wäschekammer. Nimm das Bügeleisen und fang an zu bügeln! Ich sage dann, du wärst der Mann vom Wäsche-home-service!"
"Ich ab wie die Feuerwehr und gebügelt und gebügelt und gebügelt. Nach drei Stunden bin ich dann ganz leise abgehauen."
Sagt der Zweite: "Super! Die Wäsche, die du gestern gebügelt hast, hab ich vorgestern gewaschen!"
Der Mann staunt ob meiner
Unterwäschenmenge.
Nun:
Gute Tage, schlechte Tage, "die Tage", dünner Po, upps, zugenommen,
Baumwolle, Spitze, heute-geht-was, schwarz, weiß, bunt, grau-verwaschen, könnte-ich-mal-wegschmeißen,
trag-ich-nie, Lieblingsteil.
Frauen wissen, was ich meine.
Ich hatte letztens einen Termin beim Gynäkologen. Ein paar Tage später erhielt ich morgens einen Anruf aus der Arztpraxis wo mir mitgeteilt wurde, dass ich für diesen Morgen um 9:30 Uhr zu einem neuen Termin kommen solle.
Ich hatte gerade erst alle für die Arbeit und Schule fertig gemacht - und dabei war es schon 08.45 Uhr. Die Fahrt in seine Praxis dauert ca. 35 Minuten, so dass ich keine Zeit mehr hatte. Wie die meisten Frauen achte ich gerade vor solchen Besuchen auf ein wenig Extra-Hygiene, aber in dem Zeitdruck konnte ich nicht viel machen.
Also stürzte ich nach oben, zog meinen Schlafanzug aus, nahm den Waschlappen, der direkt neben dem Waschbecken war, und gab mir eine schnelle Katzen-
-wäsche um sicherzustellen, dass ich zumindest untenrum vorzeigbar war. Ich warf den Waschlappen in den
Wäschekorb, zog ein Kleid an, sprang in den Wagen und fuhr zu meinem Termin.
Ich musste nur kurz im Warteraum sitzen - dann war ich dran. Weil ich ja wusste, wie das abläuft, hüpfte ich auf den Tisch, sah in die andere Ecke des Raumes und stellte mir vor, ich wäre in Paris oder an einem anderen schönen Ort eine Million Meilen entfernt.
Ich war ein wenig überrascht, als der Arzt sagte: "Mein Gott, da hatten wir wohl einen kleinen Extra-Aufwand heute Morgen, nicht wahr?" Ich reagierte nicht. Nach der Untersuchung stieß ich einen Seufzer der Erleichterung aus und ging nach Hause. Der Rest des Tages war normal .. Einige Einkäufe, Putzen, Kochen.
Nach der Schule, als meine 6-jährige Tochter spielte, rief sie aus dem Badezim-
-mer: "Mama, wo ist mein Waschlappen?"
Ich sagte ihr, sie soll einen anderen aus dem Schrank nehmen.
Sie antwortete: "Nein, ich brauche den, der hier neben dem Waschbecken war. Da hatte ich meinen Glitzer-Staub drin."
Ich gehe nie wieder zu diesem Arzt..........
niemals!