Ein kleines Gedicht:
16 Uhr, punktgenau ich habe Feierabend und sage ciao kakao. -
Doch oh nein, wer kommt denn jetzt wieder angerannt? Der Chef, im Sauseschritt, es scheint brisant. -
"Haben Sie kurz Zeit?" fragt der Wicht, sieht genau ich will gehen, dieses Arschgesich... -
-Was mache ich also nun? Das einzig Richtige meinen Ärger kund tun.
Haha, das glaubt ihr doch wohl selber nicht, ich meine, ihm zu dienen, ist doch meine Pflicht. -
Er zahlt mir mein Gehalt und ich habe keinen Mut, also nicke ich und unterdrücke meine Wut.
Ich wurde gebeten, einen Nachmittag auf den Sohn einer Bekannten aufzupassen.
Trotz seines jungen Alters hat er eine ziemlich starke Spielsucht und verbringt vor allem jetzt in den Sommerferien viel Zeit vor dem PC. Sein Vater war ebenfalls abhängig (mittlerweile besteht kein Kontakt mehr), und er war oft alleine, da seine Mama alleinerziehend ist und viel arbeitet.
Gestern habe ich ihn geschnappt und bin trotz seiner Wut und Null-Bock-Einstellung mit ihm losgezogen. Wir waren auf einem Spielplatz beziehungsweise Bolzplatz. Anfangs hatte er gar keinen Bock und wollte nach Hause, aber wir hatten Glück: Eine Gruppe Jungs suchte noch einen Torwart für ihr Fußballspiel.
Ich habe ihn dann gezwungen, es wenigstens zu versuchen.
Ihr hättet ihn sehen sollen! Ich habe ihn da gar nicht mehr wegbekommen. So am Strahlen, am Anfeuern, wie ein Meister hat er fast jeden Ball abgewehrt. Die Jungs haben sich für heute wieder verabredet und er hat mich gefragt, ob ich nicht nochmal mitkommen kann. Er meinte, ich sei die coolste Aufpasserin, die er je hatte.
Es kann manchmal so einfach sein und ich freue mich so für ihn, dass er so schnell Anschluss gefunden hat. Hoffentlich ist das erst der Anfang.
Briksi – die kleine Heldin mit dem großen Herz ♥
Briksi ist eine zuckersüße, 11 Monate alte Fellnase aus Memphis (Texas), die bereits in jungen Monaten erfahren musste, wie grausam Menschen sein können.
Mit nur 8 Monaten wurde sie von ihrem damaligen "Besitzer" brutal misshandelt – der Grund? Sie hatte ein Stück Pizza gegessen, das im Auto zurückgelassen wurde – genau wie sie selbst. Als der Mann zurückkam und das fehlende Stück bemerkte, ließ er seine Wut an ihr aus...
Zum Glück griffen die Behörden sofort ein. Briksi wurde beschlagnahmt und in die Obhut der Tierschutzorganisation Tails of Hope Dog Rescue übergeben.
Ihr Zustand war erschütternd: zwei Hüftbrüche, weitere Verletzungen – sogar ein menschlicher Biss, der genäht werden musste. Und das Schlimmste: Es handelte sich um wiederholte Misshandlungen, wie eine medizinische Untersuchung zeigte.
Aber Briksi kämpfte. Tag für Tag, Schritt für Schritt – und das Erstaunliche: Ihr Schwanz hörte nie auf zu wedeln. Ihre Helfer sagen: "Sie verteilt Küsschen, als wäre ihr nie etwas geschehen. Sie ist pure Liebe."
Drei Monate später blüht Briksi auf! Zur Feier ihres neuen Lebens hat man ihr eine ganz besondere Überraschung organisiert – ihre eigene Pizza-Party!
Gemeinsam mit ihren vierbeinigen Freunden genoss sie einen unvergesslichen Tag voller Liebe, Lachen und leckerer Happen.
Kein Tier – nirgendwo auf der Welt – verdient Misshandlung. Jeder, der einem Tier Leid zufügt, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist unsere Pflicht, laut zu sein:
Stoppt Gewalt – überall, jederzeit.
Denn jedes Lebewesen verdient Respekt, Schutz und Liebe.
Ein Wunder gegen jede Wahrscheinlichkeit: Jeanna Gieses Sieg über die Tollwut
Im Jahr 2004 schrieb die 15-jährige Jeanna Giese aus Wisconsin Medizingeschichte – als erster Mensch, der eine Tollwutinfektion ohne Impfung überlebte.
Ein einziger Biss einer Fledermaus – und Jeanna stand vor einer Diagnose, die bis dahin als sicheres Todesurteil galt: Tollwut gilt als nahezu 100 % tödlich, sobald Symptome auftreten.
Doch was dann geschah, war außergewöhnlich. Mit unglaublichem Mut und einem experimentellen Behandlungsansatz – dem sogenannten Milwaukee-Protokoll – entschieden sich die Ärzte zu einem radikalen Schritt: Jeanna wurde in ein künstliches Koma versetzt, um ihr Gehirn zu schützen und ihrem Immunsystem Zeit zum Kampf zu geben.
Nach 76 Tagen im Krankenhaus, gefolgt von einer langen, intensiven Reha, gelang das Undenkbare: Jeanna überlebte. Nicht nur das – sie fand ins Leben zurück, schloss ein Studium ab, wurde Mutter von drei Kindern und wurde weltweit zum Symbol für Hoffnung, Stärke und medizinischen Fortschritt.
???? Ihre Geschichte zeigt: Wo Leben ist, ist auch Hoffnung. Auch wenn die Chancen noch so gering erscheinen.