Die Affentheorie … oder doch eher die … Praxis ? (Wenn ihr die zurzeit stattfindende Finanzkrise noch nicht verstanden habt, dann lest weiter – und ihr werdet verstehen …) 1. Vor langer Zeit, verkündete ein Mann in einem indischen Dorf, dass er jeden Affen für 10 $ kaufen würde. 2. Die Dorfbewohner wussten, dass es im Wald sehr viele Affen gibt. Und so sind sie in den Wald und fingen Affen. 3. Der Mann kaufte dann die ganzen Affen um den versprochenen Preis. 4. Als sich somit der Affenbestand verrin- -gerte, suchten die Dorfbewohner nicht mehr sehr fleißig und gingen lieber ihrer alten Arbeit nach. Daraufhin versprach der Mann jeden Affen für 20 $ zu kaufen. Das hat die Menschen angemacht, und sie gingen in den Wald und suchten und suchten. 5. Bald darauf sind die Affen im Wald sehr rar geworden und keiner suchte mehr richtig und so verkündete der Mann, er würde jeden Affen für 25 $ kaufen ! Es war schon sehr schwierig einen Affen zu erwischen! 6. Darum sagte der Mann, er kauft jetzt jeden Affen für 50 $ ! Aber da er geschäftlich in die Stadt muss, wird ihn sein Assistent vertreten. 7. Als der Mann dann weg war, sagte der Assistent zu den Dorfbewohnern: „Seht ihr die ganzen Affen hier im Käfig, welche der Mann kaufte ? Ich verkaufe sie euch für 35 $ und wenn der Mann morgen aus der Stadt kommt, könnt ihr ihm die Affen für die 50 $ verkaufen. Super, oder ?“ 8. Die Dorfbewohner brachten daraufhin alles Geld, alles Ersparte, und kauften alle Affen für 35 $. 9. Nach diesem Geschäft haben die Dorfbewohner nie mehr wieder einen von den zwei Männern gesehen. 10. Nur die ganzen Affen waren wieder dort wo sie am Anfang auch waren! Habt ihr nun verstanden, um was es da eigentlich geht? Willkommen an der Wall Street – das amerikanische, ökonomische Wunder!

Pater Wilfried war ein großer Anhänger der Freikörperkultur. Nun hast du ja im Inland nicht immer Gelegenheit, diesem Kult nachzugehen. Er hatte eine Stelle ausfindig gemacht, Kiesteich, Steilufer, ganz heimlich, schon ein bisschen versteckt. Am Sonntagmorgen fährt er dahin, reißt sich die Klamotten vom Leib, wirft sie ordentlich auf einen Haufen und springt kopfüber in die Fluten. Hundert Meter Brust, fünfzig Meter Rücken. Beim Rückenschwimmen guckt er einmal, er guckt zweimal, neben seinen Klamotten liegt eine wunderhübsche junge Dame in ein Buch vertieft. Wilfried denkt: "Nee, das hältst du ja im Kopf nicht aus. So nackedei, wie du nun bist, kannst du ja nicht an Land gehen, wie peinlich!" Er überlegt: "Du gehst raus aus dem Wasser, immer so, dass das Wasser deine Schamhaftigkeit bedeckt, stürzt auf die Dame zu, spritzt sie ein bisschen nass, nimmst deine Klamotten, gehst in das nächste Gebüsch und ziehst dich wieder an." Er will gerade starten, da haut er mit dem Fuss gegen etwas Hartes, tastet sich durch die aufgewühlte Flut und wie der Zufall das will, es ist ein riesiger alter Emaillekochtopf mit zwei Henkeln. Er denkt: "So'n Glück soll der Mensch haben, den hältst du nun an beiden Henkeln so vor deine empfindliche Stelle, lenkst sie ein bisschen ab, nimmst deine Klamotten und verpieselst dich dann." Er geht dann mit diesem triefenden Pott voller Miesmuscheln und voller Algen auf die Dame zu und sagt: "Guten Tag!" Sie sagt auch: "Guten Tag!" "Na, mein Deern", sagt er, "was machst du denn hier?" "Ich lese ein Buch." "Das ist ja interessant, neben meinen Klamotten." "Ja", sagt sie. "Kann man vielleicht wissen, was das für ein Buch ist." "Ja", sagt sie, "ich mache einen Fernkursus über Gedankenlesen." "Oh", sagt er, "dann müssen Sie ja eigentlich wissen, was ich jetzt denke." "Ja", sagt sie, "Sie denken bestimmt, der Topf hat einen Boden!"

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