Beim Steuerberater wird ein neuer Mitarbeiter gesucht. Zu den Vorstellungsgesprächen sind auch mehrere Kandidaten vom Arbeitsamt vorbei geschickt worden.
Die Kanzleileiterin versucht es erstmal mit den einfacheren Fragen:
Steuerberaterin: "Können Sie gut mit Zahlen umgehen? Zählen Sie doch bitte einmal bis zehn."
Kandidat 1: "Gerne, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 - bumm".
Steuerberaterin: "Aha, weshalb rückwärts und wieso mit "bumm" am Ende?"
Kandidat 1. "Nun, meine letzte Beschäftigung war als Sprengmeister und da haben wir immer so gezählt."
Steuerberaterin: "Danke, wir melden uns."
Steuerberaterin: "Der nächste bitte!"
Steuerberaterin: "Können Sie gut mit Zahlen umgehen? Zählen Sie doch bitte einmal bis zehn."
Kandidat 2: "Sicher, 1, 3, 5, 7, 9, 2, 4, 6, 8, 10".
Steuerberaterin: "Hmm, weshalb erst ungerade und dann gerade?"
Kandidat 2: "Ich war bis vergangene Woche bei der Post und habe Pakete ausgetragen."
Die Kanzleileiterin seufzt tief.
Steuerberaterin: "Danke, wir melden uns."
Steuerberaterin: "Der nächste bitte!"
Steuerberaterin: "Können Sie gut mit Zahlen umgehen? Zählen Sie doch bitte einmal bis zehn."
Kandidat 3: "Das ist leicht, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10."
Steuerberaterin: "Jetzt haben Sie vor lauter Nervosität die 1 vergessen, aber sonst war ja alles korrekt."
Kandidat 3: "(lacht)".
Steuerberaterin: "Sie waren der beste Bewerber und hatten fast alles richtig. Gratuliere, Sie haben den Job."
Kandidat 3: "Super, ich freue mich."
Steuerberaterin: "Nur so aus Interesse, Sie wissen schon, wie es nach der 10 weiter geht, oder?"
Kandidat 3: "Klar Chefin - Bube, Dame, König, As."
Ein alleinerziehender Vater, Luca Trapanese, adoptierte ein Mädchen mit Down-Syndrom, nachdem sie von 20 Familien abgelehnt worden war. Die kleine Alba wurde zuerst von ihrer leiblichen Mutter und dann von ihrem biologischen Vater abgelehnt. Danach fanden sich keine Pflegefamilien, die bereit waren, sie aufzunehmen. Ihr Leben änderte sich jedoch grundlegend, als Luca beschloss, ihr ein Zuhause zu geben.
Luca war bereits seit seiner Jugend in vielen sozialen Projekten in Italien engagiert. Als ihm mitgeteilt wurde, dass niemand Alba adoptieren wollte, entschied er sich dazu. Luca, der seit seinem 14. Lebensjahr ehrenamtlich mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, fühlte sich in der Lage, die Herausforderungen der Adoption eines Kindes mit besonderen Bedürfnissen anzunehmen.
„Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet und ich wusste, dass ich das Wissen und die Erfahrung habe, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Ich bin überglücklich. Was sie mir bedeutet, kann man nicht in Worte fassen,“ erklärte Luca.