Im wilden Westen will sich ein
Wanderprediger einen Gaul kaufen, um die Wilden zu missionieren. Er geht zu einem Pferdehändler und schildert ihm seinen Fall.
Da meint der Verkäufer:
"Da haben wir ein Pferd, ideal, wie für Sie gemacht. Auf das Kommando 'Gott sei Dank' läuft es los, bei 'Amen' bleibt es stehen."
Der Prediger ist ganz begeistert und macht gleich einen Proberitt: "Gott sei Dank."
Das Pferd läuft los. Aus der Stadt raus und über die Prärie geht alles gut, bis das Pferd genau auf eine Schlucht zu galloppiert. Der Priester hat das Kommando zum Anhalten vergessen, er zerrt am Zügel, probiert alles, nichts hilft.
In letzter Verzweifelung fängt er an zu beten: "Vater unser im Himmel, ... Dein Wille geschehe - Amen."
Das Pferd hält beim "Amen" an, genau einen Meter vor der Schlucht.
Der Priester wischt sich den Angst-
-schweiß von der Stirn und sagt:
"Gott sei Dank."
Der Lehrer einer DDR-Grundschule zu seinen Schülern:
"Hört mal Kinder, nächste Woche besucht uns der Genosse Erich
Honecker, wer kann denn zur
Begrüßung ein Gedicht aufsagen?"
Meldet sich einer: "Unsere Katze hat Junge bekommen, sechs an der Zahl, fünf sind Kommunisten, eins ist noch neutral."
- "Prima", lobt der Lehrer, "das sagst Du dann auf."
Woche später, Honecker in der
Schule: "Na Kinder, wer kann mir denn mal ein Gedicht aufsagen?"
- "Der Hansi, der kann ein ganz tolles Genosse Honecker", sagt der Lehrer. Hansi: "Unsere Katze hat Junge
bekommen, sechs an der Zahl, fünf sind jetzt im Westen, eins ist nicht normal."
Der Lehrer vollkommen entsetzt:
"Aber Hansi, wie kann denn sowas passieren. Letzte Woche ging das Gedicht ja noch ganz anders."
- "Ja, Herr Lehrer, letzte Woche waren die Katzen ja auch noch blind."