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[Männerabend] „Und?“ „Passt scho.“ „Muss eben.“ [3 Bier später] „Danke, dass du für mich da warst.“ [Beide weinen]
Es ist so schade, dass ich meiner Oma nicht mehr erzählen kann, wie gut es ihr früher ging. Krieg, Angst, Hunger, Vater gefallen und jüdische Freunde beim Abtransport beweinen. Danach DDR. Alles Quatsch mit Soße! Ich muss mindestens 3x die Woche minutenlang Mundschutz tragen.
Liege weinend im Bett. Handy vibriert, Mama schickt ein Herz. Die und ihr gruseliger Mutterinstinkt.
Das Fastschulmädchen weint in meinen Armen über die vergangene Kinder- gartenzeit und findet, wachsen tut nicht nur in den Beinen, sondern manchmal auch im Herzen weh. Ja, flüstere ich und weine ein bisschen mit. Dann kochen wir Milchreis.
Wurde eben auf der Strasse von einem halbstarken Jugendlichen angesprochen: "Ey hast du ein Problem?" Hab ihm alles erzählt. Jetzt weinen wir beide."
Eben kamen 2 Männer aus der Zugtoilette. Der eine hatte so weißes Zeug an der Nase. Die Schweine haben bestimmt Berliner heimlich aufm Klo gefressen. Pfui!
Durch Toennies stauen sich nun also wöchentlich 100 000 Schweine, die nicht planmäßig geschlachtet werden können und das Tierwohl sei gefährdet, heißt es im Radio. Finde nur ich das absolut pervers? Leute, hört auf so viel Fleisch zu fressen. Ihr habt das zu verantworten.
Hab mir gerade die Zutaten in einem Glas Spreewaldgurken durchgelesen. Gurken, Wasser, Branntweinessig, Zucker, Zwiebeln, Speisesalz. Ihr habt jetzt doch auch die Melodie von "Freude schöner Götterfunken" im Kopf, oder?
Gerade die Zutaten eines Spreewaldgurkenglases durchgelesen: Gurken, Wasser, Branntweinessig, Zucker, Zwiebeln, Speisesalz. Man kann es in der Melodie von "Freude schöner Götterfunken" lesen!
Kind weinerlich vor dem Schuhladen: "Papa, Ich will nicht, dass Mama jetzt Schuhe kauft. Das dauert immer so lang." Vater (seufzend): "Ich weiß Schatz, ich weiß."
74 Mio Tonnen Fleisch landen (weltweit) im Müll. 13 Mio Schweine erreichen nicht mal den Schlachthof. 80 % der Belegschaft sind Werkvertragsarbeiter, die in Sammelunterkünften leben und weniger als den Mindestlohn verdienen. Die Fleischindustrie hat kein Corona-Problem. Sie ist das Problem.
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