An einem Brezelstand kommt ein Mann vorbei, legt 50 Cent auf die Theke und geht weiter, ohne eine Brezel zu nehmen.
Am nächsten Tag kommt derselbe Mann wieder vorbei, legt seine 50 Cent auf die Theke und nimmt wieder keine Brezel mit.
So geht es drei Monate weiter. Jeden Tag kommt der Mann vorbei, bezahlt 50 Cent und nimmt keine Brezel.
Eines Tages legt der Mann seine 50 Cent auf die Theke und will gerade wieder gehen, als ihn die Verkäuferin anspricht: "Halt, mein Herr, einen Moment bitte!"
- "Ich wusste, dass Sie mich irgendwann fragen würden, warum ich nie eine Brezel nehme" sagt der Mann grinsend.
"Nein", antwortet die Verkäuferin, "ich wollte Ihnen nur sagen, dass die Brezeln jetzt 60 Cent kosten."
Ein altes Mütterlein trifft sich einmal die Woche mit ihren Freundinnen zum Kaffee-Klatsch.
Es ist so üblich, dass jede der Freundinnen einmal eine Mehlspeise mitbringt und diesmal ist das Mütterlein dran.
Sie gibt sich viel Mühe und macht einen schönen Guglhupf.
Als sie fertig ist, packt sie ihn in Staniol ein und macht sich auf den Weg.
Da der Weg aber lang und beschwerlich ist, nimmt sie eine Abkürzung, die über den dortigen Friedhof führt.
Wie es der Teufel so will stolpert sie am Friedhof und der Gugelhupf fliegt im hohen Bogen in ein offenes Grab.
Das Mütterlein ist völlig verzweifelt. Sie sinkt neben dem Grab hin und beginnt zu weinen. "Jetzt liegt der a do drin!"
Der Pfarrer kommt vorbei und sieht wie das Mütterlein am Grab kniet und weint. So geht er zu ihr hin und fragt "Jo, Muaterl, was ist denn?"
"Jetzt liegt der a do drin!" schluchzt sie, "So an guatn krieg i nimma!"
"Aber jo, Muaterl, wirst schon sehen, wird scho ana kumma!"
"Oba kana mit 6 Eier!"
Der Herr Aldi ist gestorben und steht nun bei Gott vor der Himmelspforte.
Er klopft an und bittet um Einlass, aber Gott weisst ihn ab: "Aldi, du hast durch Deine billigen Preise so viele kleine Geschäft kaputt gemacht, Du darfst nicht in den Himmel!"
Der Herr Aldi bettelt zwar noch ein
bisschen, aber Gott läßt sich nicht
erweichen und schließt das Tor hinter sich.
Als der Herr Aldi da betrübt vor der Pforte sitzt, kommt ein Engel vorbei. Herr Aldi erzählt ihm seine Geschichte, und der Engel will ihm helfen: "Pass auf, Du versteckst Dich unter meinem Engelsrock und ich schmuggele Dich durch die Pforte."
Gesagt, getan. Nachdem die beiden die Pforte hinter sich gelassen haben, lüftet das Engelchen seinen Rock, schaut den Herrn Aldi entrüstet an und sagt:
"Du hast mich angelogen! Du bist ja gar nicht der Aldi, du bist ja der Schlecker!"
Wenn ich schlechte Laune habe ...
...fahre ich zum McDrive. Und das läuft dann so ab: "Haben sie etwas vom Huhn?"
Aus dem Lautsprecher ertönt ein schwer verständliches Wort, das aber eindeutig mit "...icken" endet.
Ich antworte:
"Später vielleicht, zunächst möchte ich etwas essen."
Etwas lauter tönt es zurück: "CHICKEN!"
Ich kann es mir nicht verkneifen:
"Nein, ich würde es gleich selbst abholen."
Eine kurze Pause entsteht, ich stelle mir belustigt die genervte Visage des McKnecht vor. Als die Sprechpause zu lang werden droht, sage ich:
"Ach so, Sie meinen Chicken! Nö, lieber doch nicht. Haben sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen?"
"Hamburger?" fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück.
Der Wahrheit entsprechend erwidere ich: "Nein, ich bin von hier. Aber hat das denn Einfluss auf meine Bestellung?"
"Wol-len Sie ei-nen H-a-m-b-u-r-g-e-r?"
"Jetzt beruhigen Sie sich mal! Ja, ich nehme einen."
"Schieß?"
"Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, ich denke, ich kann es erneut riskieren."
Der Stimminhaber beginnt mir ein wenig Leid zu tun. Er kann ja nichts für den Job. Aber ich ja auch nicht.
"Ob Sie KÄÄÄSE auf dem Hamburger möchten!?"
"Ah ja, gern. Ich nehme einen mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnit-
-ten, von einer Seite leicht angeschmolzen."
Ob die nächste Ansage aus dem Lautspre-
-cher "Sicher doch" oder "Arschloch" lautet, kann ich nicht exakt heraushören.
Deutlicher jedoch erklingt nun: "Was dazu?"
"Doch, ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."
"Also Pommes?"
"Von mir aus auch die!"
"Groß, mittel oder klein?"
"Gemischt. Und zwar jeweils genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."
"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN?"
Diese wiederum sehr laut formulierte Frage, verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort: "Falls das die Bedingung ist, hier etwas zum Essen zu bekommen: Ja! Also machen wir weiter?"
Die Stimme schnauft kurz und fragt: "Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"
"Ein schönes Entrecôte, blutig und ein Glas 1996er Spätburgunder, bitte"
"ICH KOMM DIR GLEICH RAUS UND GEB DIR BLUTIG!!!"
"Machen Sie das, aber verschütten Sie dabei bitte nicht den Wein."
"Schluss jetzt, Schalter zwei, vier Euro fünfzehn!"
Schon vorbei. Gerade jetzt, als es anfängt lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euroschein: "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."
Freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem!"
Mit kaltem Blick lässt ein bemützter Herr mein Wechselgeld auf den Stahltresen klappern.
Nicht mit mir, Freundchen! Ich will den Triumph! Zeit also fürs Finale:
"Kann ich eine Quittung bekommen?" fragte ich überfreundlich.
"Ist ein Geschäftsessen."
......
Naja, mein Arzt meinte die Schwellung am rechten Auge würde wohl keine bleibenden Schäden hinterlassen.