Betrachten wir die Klage von Christoph Augenstein gegen den RBB über EUR 1.230.000,00 doch einmal aus arbeitsrechtlicher Sicht. Diese Forderung setzt sich zusammen aus EUR 750.000,00 Ruhegeld, EUR 455.000,00 Schadensersatz und EUR 25.000,00 Schmerzensgeld. Spannend finde ich das vereinbarte Ruhegeld. Offensichtlich wurde vom #RBB zugesagt, dass Christoph Augenstein für den Fall der Beendigung seines Vertrages mit dem RBB bis zum Renteneintritt eine feste Vergütung erhält; also auch ganz ohne zu arbeiten oder sich eine neue Stelle zu suchen. Da er heute erst 59 Jahre jung ist, scheint er also etwa jeden Monat knapp EUR 10.000 bis zu seinem Renteneintritt zu erhalten. Das Arbeitsgericht urteilte gestern, solch eine Vereinbarung sei wohl "nicht sittenwidrig". Der Vertrag war befristet bis August 2023, d.h., bereits bei Antritt der Stelle war diese Zahlung eingeplant worden. Christoph Augenstein war fristlos gekündigt worden, da er zusätzlich zu seinen EUR 234.000,00 Jahresgehalt monatlich noch EUR 1.700,00 als Zulage bezogen hatte für die Zeit, als der RBB den ARD-Vorsitz innehatte. D.h., eine Zulage für die "extra Arbeit"; merkwürdig nur, dass die Zulage schon 6 Monate vor Beginn des ARD-Vorsitz gezahlt wurde. Die EUR 455.000 Schadensersatz fordert Christoph Augenstein im Übrigen für erlaubte Nebentätigkeiten, die ihm "verloren gegangen sind". Spannend finde ich hieran im Wesentlichen, welche "Nebentätigkeiten" solche Beträge einbringen und neben der vorgeblichen Vollzeitstelle offensichtlich vom RBB ausdrücklich genehmigt waren. Die Altersbezüge mit Erreichen des Rentenalters sollen sich auf EUR 12.500 belaufen. Es erschließt sich mir nicht, weshalb Christoph Augenstein bei solch einer "finanziellen Ausstattung" jetzt noch EUR 25.000 Schmerzensgeld vom RBB verlangt.

Ich könnte an dieser Stelle vieles zum Hergang der nun bedauerlicherweise abgesagten RTL 2 Wendler Doku Soap sagen, aber ich habe mich vorerst entschieden keine Details zu Absprachen oder Vertragswerke zu erläutern. Zunächst möchte mich an dieser Stelle aber auf das wesentliche konzentrieren: Warum verwehrt man mir die Rehabilitierung, die Möglichkeit mich für vieles Ausgesprochene zu entschuldigen? Ich kann nicht glauben, dass es in Deutschland so viele gehässige Denunzianten geben soll. Menschen die sich nur das aller schlechteste für mich und meine liebe schwangere Frau Laura wünschen. Was habe ich denn so schlimmes getan? Ich habe mich für die Meinungsfreiheit und Grundrechte aller Menschen eingesetzt und vor den nicht nebenwirkungsfreien Corona Spritzen gewarnt. Ich musste über Telegram aufklären, da bei den anderen sozialen Medien knallharte Zensur betrieben wurde. Als Folge daraus, wurde ich medial auf's äußerste Denunziert und sogar als Antisemit gebrandmarkt! Mit einem angeblichen KZ Vergleich der keiner war! Ja ich war leichtsinnig, KRISEN ZENTRUM abzukürzen. Ich verurteile JEDE Form des Rassismus und Antisemitismus! Jeder der mich kennt weiß das auch! ) Es ist Zeit für Versöhnung. Auf beiden Seiten der gespaltenen Gesellschaft wurden Fehler gemacht. Auch ich bin über das Ziel hinaus geschossen. Wir wissen jetzt, dass viele Corona Maßnahmen falsch waren, Ich weiß jetzt, dass viele Vorwürfe falsch waren. Aber ein Anfang wäre die Aussprache. Ich strecke meine Hand aus und glaube noch immer fest an den Dialog und an Versöhnung.

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