Gleichberechtigung von Männern juckt absolut niemanden
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Eigentlich juckt es niemanden, wenn Männer benachteiligt werden. Spricht man es doch mal an, wird man sofort in die Schublade „verbitterter Incel" gesteckt (bin glücklich verheiratet lol).
Die Verstümmelung des männlichen Genitals ist in Deutschland gemäß § 1631d BGB legal, wenn die Eltern zustimmen, selbst ohne medizinische Notwendigkeit. Bei Frauen hingegen ist selbst der kleinste Eingriff (zurecht!) unter § 226a StGB streng verboten.
Art. 12a GG verpflichtet im Ernstfall nur Männer zum Kriegsdienst. Frauen dürfen theoretisch „frei entscheiden", ob sie in Uniform wollen, Männer haben keine Wahl. Gleichberechtigung endet offenbar, sobald es gefährlich wird.
Ein Mann hat nach Kenntnis nur zwei Jahre Zeit, die Vaterschaft anzufechten (§ 1600b BGB). Danach ist er rechtlich für immer Vater, selbst wenn DNA-Tests das Gegenteil beweisen.
Stealthing ist zurecht strafbar, heimlich die Pille abzusetzen aber nicht. Selbst wenn die Frau genau weiß, dass der Mann keine Kinder will, darf sie entscheiden und er muss dann lebenslang zahlen.
Und und und...
Probleme von Männern sind im besten Fall ein Witz, im schlimmsten Fall ein Tabu.
Es war ein ganz gewöhnlicher Abend bei Wendy’s – bis ich ihn sah.
Ein 96-Jähriger, der seine 93-jährige Frau fütterte, mit Händen, die ruhig und voller Zuneigung waren. Sie saß still da, gefangen im Nebel des Alzheimer, er an ihrer Seite – ganz im Moment.
"Das ist unser Date-Abend", sagte er leise.
Fast 75 Jahre sind sie verheiratet. Und dort, in dieser einfachen Sitzecke, zwischen einem Doppel-Cheeseburger und leisen Lachern, sah ich etwas Heiliges: Liebe, die bleibt, auch wenn die Erinnerungen gehen.
Nicht prunkvoll. Nicht laut. Nur treu.
Genau auf diese Liebe werde ich warten.