Die Grillsaison hat endlich wieder angefan- -gen und es ist daher wichtig, dass wir uns ein paar Punkte in Erinnerung rufen über die Regeln des Kochens draußen, da das das einzige Kochen ist, das echte Männer unternehmen, weil damit ja immer eine gewisse Gefahr verbunden ist. Wenn ein Mann sich dazu bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen, wird die folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt. 1) Die Frau kauft das Essen 2) Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch. 3) Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett, zusammen mit allen notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Bier in der Hand vor dem Grill sitzt. Und hier kommt der ganz wichtige Punkt des Ablaufs. 4) DER MANN LEGT DAS FLEISCH AUF DEN GRILL. 5) Danach mehr Routinehandlungen, die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen. 6) Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist. 7) Er dankt ihr für diese wichtige Information und bestellt gleich noch mal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert. Und dann wieder ein ganz wichtiger Punkt!!!!! 8) DER MANN NIMMT DAS FLEISCH VOM GRILL UND GIBT ES DER FRAU. 9) Danach wieder mehr Routine. Die Frau arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das Besteck, die Servietten und Saucen und bringt alles zum Tisch raus. 10) Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr und wieder ganz wichtig!!!!! 11) ALLE LOBEN DEN MANN FÜR SEINE KOCH- -KÜNSTE UND DANKEN IHM FÜR DAS TOLLE ESSEN. 12) Der Mann fragt die Frau, wie es ihr gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen und wie er dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss, dass man es den Weibern sowieso nie Recht machen kann.

Der Sohn kommt freudestrahlend nach Hause und erklärt seinen Eltern: "Ich habe eine wundervolle Neuigkeit: Ich habe endlich die Frau meines Lebens gefunden! Es ist Martina vom Plonerhof, und ich werde sie heiraten!" Die Eltern gratulieren. Dann nimmt der Vater den Sohn zur Seite und sagt ihm: "Weißt du, es tut mir wirklich leid, dir das zu sagen. Du kannst die Martina nicht heiraten. Siehst du, die Mama und ich sind schon wirklich lang zusammen, es lief nicht immer so gut zwischen uns - kurz und gut, die Martina ist deine Schwester." Der Sohn ist todtraurig und trennt sich von der Frau. Ein halbes Jahr später kommt er wieder freudestrahlend an: "Ich habe wieder eine wundervolle Neuigkeit: Nun habe ich wirklich die Frau meines Lebens gefunden! Es ist die Sonja vom Brixnhof, und ich werde sie heiraten!" Die Eltern gratulieren. Dann nimmt der Vater den Sohn wieder zur Seite und sagt ihm: "Weißt du, es tut mir wirklich leid, dir das zu sagen. Du kannst die Sonja nicht heiraten. Siehst du, die Mama und ich sind schon wirklich lange zusammen, sie war auch mal längere Zeit krank - kurz und gut, die Sonja ist auch deine Schwester." Zu Tode betrübt, trennt sich der Sohn auch von dieser Frau. Wieder ein halbes Jahr später kommt er abermals freudestrahlend an: "Nun habe ich wirklich eine wundervolle Neuigkeit: Endlich habe ich tatsächlich die Frau meines Lebens gefunden! Es ist die Michaela vom Hurznhof, und ich werde sie heiraten!" Die Eltern gratulieren. Dann nimmt der Vater den Sohn erneut zur Seite und sagt ihm: "Weißt du, es tut mir wirklich leid, dir das zu sagen. Du kannst die Michaela nicht heiraten. Siehst du, die Mama und ich sind schon wirklich lange zusammen, wir hatten uns mal ziemlich zerstritten - kurz und gut, auch die Michaela ist deine Schwester." Der Sohn, völlig frustiert, geht auf sein Zimmer und schließt die Tür. Da kommt seine Mutter herein und fragt ihn, was los sei. "Erst wollte ich die Martina heiraten, und da hat mir Papa gesagt, das geht nicht, weil sie meine Schwester ist. Dann wollte ich die Sonja heiraten, und da sagt mir Papa, das geht nicht, weil sie auch meine Schwester ist. Jetzt habe ich endlich die Michaela gefunden, und jetzt sagt mir Papa schon wieder, sie ist meine Schwester!" "Beruhig dich", sagt die Mutter. "Du kannst heiraten, wen du willst. Er ist nicht dein Vater!

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