Eine junge Lehrerin gibt Religionsunterricht in der zweiten Klasse einer ländlichen Grundschule. Es ist kurz nach Christi-
Himmelfahrt und auf dem Lehrplan steht das Thema Pfingsten.
Am Anfang der Stunde stellt die Lehrerin die Frage: "Was fällt euch ein, wenn ich "Pfingsten" sage?
Sonntag, schulfrei, spielen, mit den Eltern spazieren fahren, waren die
Antworten der Kinder.
Die Lehrerin ist natürlich nicht zufrieden. Sie wollte wissen, was denn wohl an christlich-religiösem Gedanken vorhanden war. Sie meinte dann, ganz geschickt vorzugehen mit folgender Frage:
"Was passierte Weihnachten, wer kommt da?"
Hier bekam sie sehr schnell die Antwort: "Das Christkind!"
"Na, und was feiert man Ostern?"
Das war schon schwieriger. Aber einige Kinder sprechen von der Kreuzigung Jesu und seiner Auferstehung.
Nun in der Hoffnung, den Gedankenkreis Pfingsten genügend vorbereitet zu haben, fragte sie:
"Und wer kommt Pfingsten?"
Stille, alle denken gespannt nach Endlich meldet sich ein Kind. Glücklich, dass es ein Kind zu wissen schien, ruft die Lehrerin es auf.
Das Kind erhebt sich stolz:
"Der Pfingstochse!" sagte es laut.
Veronika und Michael sind beide Patienten in einer Nervenheilanstalt.
Eines Tages, als sie beim Spazieren am Pool vorbeikommen, springt Michael plötzlich in den Pool.
Er sinkt wie ein Stein und taucht nicht mehr auf. Veronika springt sofort nach, um ihn zu retten. Sie taucht hinab und zieht Michael raus. Als der Anstaltsleiter diese heldenhafte Tat erfährt, beantragt er sofort Veronikas Entlassung, da er nun bemerkt, dass sie geistig völlig stabil und zurechnungsfähig ist.
Er geht also zu ihr um sie über die große Neuigkeit zu unterrichten:
„Veronika, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass Du aus der Nervenheilanstalt entlassen wirst.
Da Du fähig warst, einem anderen Patienten das Leben zu retten, denke ich, dass Du Deine mentale Funktionstüchtigkeit wieder zurückerlangt hast.
Die schlechte Nachricht allerdings ist, dass Michael, der Patient, den Du gerettet hast, sich kurz danach im
Badezimmer erhängt hat, mit dem Gürtel seines Anzugs.
Es tut mir leid, er ist tot.“
Veronika schaut ihn kurz an und meint dann: „Er hat sich nicht umgebracht. Ich hab ihn dort zum Trocknen aufgehängt!“