Kinder verhaftet – und dadurch Hunderte Hunde gerettet.
Als Polizist Ramirez den Einsatzbefehl erhielt, klang alles nach Routine: zwei Kinder, die in ein umzäuntes Grundstück am Stadtrand eingebrochen waren. Nichts Ungewöhnliches für einen stillen Sonntag im Norden Mexikos.
Doch als er ankam, spürte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Die Kinder rannten nicht davon – sie weinten.
Eines hielt ein Stück zerrissenen Draht in der Hand, das andere rief verzweifelt:
"Sie sind noch da drin!"
Die Beamten nahmen die Kinder zunächst fest und begannen, das Gelände zu durchsuchen.
Dann erklärten die Jungen, warum sie eingebrochen waren:
"Wir wollten die Hunde füttern."
Hinter dem Tor entdeckten sie etwas, worüber die Nachbarn jahrelang nur getuschelt hatten – eine illegale Zuchtanlage, verborgen hinter Wellblechwänden.
Reihen von Käfigen, teils dreifach gestapelt. Dutzende Augen, leer und hungrig, starrten zurück.
Durch den Einbruchsanruf durften die Polizisten das Gelände nun offiziell durchsuchen – und stießen auf weit mehr, als sie erwartet hatten: illegale Waffen, gefälschte Dokumente und Beweise für ein weitreichendes Schmugglernetzwerk.
Bis zum Einbruch der Nacht wurden über 300 Hunde befreit.
Die beiden Kinder kamen am nächsten Tag frei – ohne Anklage, aber mit tiefer Dankbarkeit von allen Seiten.
Als die Transporter mit den geretteten Tieren davonfuhren, standen die Nachbarn Spalier, klatschten und jubelten –
nicht nur für die Hunde, sondern für zwei Kinder, die den Mut hatten, nicht zu schweigen.
Große Hilfsbereitschaft für das Kinderhospiz
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GERRESHEIM (hal) Der dreiste Diebstahl eines Spezialtransporters des Kinder- und Jugendhospizes Regenbogenland am dritten Adventswochenende direkt vor der Einrichtung an der Torfbruchstraße hat eine große Spendenaktion ausgelöst. „Bis vor den Festtagen waren bereits rund 60.000 Euro zusammengekommen. Das ist phantastisch und macht uns sprachlos, und wir können uns einfach nur immerzu bedanken", sagt Norbert Hüsson, Vorsitzender Förderverein Regenbogenland.
Der Verein selbst hatte noch gar nicht zu Spenden aufgerufen, da zurzeit noch nicht feststeht, was für ein neues Fahrzeug angeschafft werden soll und was dieses und der aufwendige Umbau dann kosten werden. „Das Hauptproblem wird die Umrüstung sei, denn der Kleintransporter wird eine Hebevorrichtung erhalten müssen, damit wir bis zu drei Rollis mit unseren Gästen transportieren können", sagt Hüsson. Denn das Fahrzeug wird von der Einrichtung genutzt, um lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen schöne Ausflüge zu ermöglichen.
Gleich auf mehreren Plattformen waren nach dem Diebstahl spontan Spendenaktionen für das Regenbogenland gestartet worden. Die Instagram-Seite „Duesselmeme" rief beispielsweise dazu auf und Hunderte Nutzer von der Seite ,,programm" haben inzwischen ihre Spendenbelege gepostet, sodass die Spendensumme mittlerweile die 60.000 Euro, die für ein neues Fahrzeug noch nicht ausreichen würde, weit überschritten haben dürfte. „Falls Geld überbleiben sollte, gibt es bei uns viele Bereiche und Projekte, wo dieses dringend benötigt wird", sagt Hüsson. Als Beispiel nennt er das Familien- und Trauerteam, das auf Spenden angewiesen sei.
Bereits vor einigen Jahren waren
Sitze aus dem Spezialtransporter geklaut worden. „Respekt und Achtung scheinen immer mehr abzunehmen. Deshalb freue ich mich besonders über diese tolle Gegenbewegung und die große Welle der Hilfsbereitschaft", sagt Hüsson. Damit habe man nicht gerechnet, da viele Menschen ihr Budget vor Weihnachten ausgeschöpft hätten.
Fulda: Bürgergeld-Missbrauch nimmt zu
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Fulda - Eine beliebte Masche, sich Leistungen zu erschleichen, erklärte kürzlich Achim Schmitz, Leitender Kriminaldirektor beim Landeskriminalamt Düsseldorf, gegenüber „Bild": „Aus Bulgarien und Rumänien werden organisiert kinderreiche Familien geholt, denen ein besseres Leben in Deutschland versprochen wird."
,,Sind diese Familien in Deutschland angekommen, geht man mit ihnen sofort zum Einwohnermeldeamt und zur Familienkasse, meldet sie an, lässt sie alle Anträge unterschreiben und eröffnet dann Bankkonten“, erläuterte er. Nach zwei Tagen würden die Familien wieder in einen Transporter gesetzt.
Sie werden dann zurückgefahren, mit dem Hinweis, dass das Amt sie abgelehnt habe. „,Hier kassieren die Hintermänner dann das Kindergeld, da sie Zugriff auf die eröffneten Konten haben", sagte Schmitz.
In Duisburg sind bei solchen Kontrollen im Sommer krasse Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Mitte August gab es eine Razzia, bei der 140 Wohneinheiten durchsucht wurden, in denen 435 Personen gemeldet waren. An manchen Briefkästen hingen bis zu sieben verschiedene Namen.
Der Verdacht: In dem betroffenen Wohnkomplex sind Personen gemeldet, die dort gar nicht leben, aber trotzdem vom Staat Geld kassieren. Oder sie bekommen Bürgergeld, gehen aber einer nicht angemeldeten Arbeit nach und kassieren doppelt.