Ich muss mal was los werden! Es ist eine Frechheit wie mit Ausländern auf dem Bau umgegangen wird. Für den Durchschnitts deutschen ist wohl das arbeiten auf Großbaustellen zu schwer. Ich sehe zwei drei deutsche Vorarbeiter die, die subunternehmer (meistens Polen oder Jungs vom Balkan) malochen lassen. Ich nehme mich da selber nicht raus. Was aber überhaupt nicht geht ist dieses ständige Gemotze über die Jungs, die entgegen euren großen klappen bei Wind und Wetter immer pünktlich sind und täglich ihren soll mehr als erfüllen. Die sind nie krank und immer nett. Jetzt kam einer von mein Jungs zu mir und verabschiedete sich mit Tränen in den Augen. Er geht zurück nach Polen für immer. Ich fragte ihn wieso, er ist ein Zugpferd im Team und seit Beginn der Baustelle dabei. Kann ich etwas tun um ihn umzustimmen? Ich hätte ihm täglich ne Stunde mehr aufgeschrieben so wertvoll war er. Da sagt er nein leider nicht. Ich hackte nach und musste dann erfahren das sein Chef ihm sage und schreibe 3 Wochen von seinem Lohn nicht bezahlt hat. Er hat über 200 Stunden gerissen und hat nicht einmal 400 Euro ausgezahlt bekommen. Ich bin aus allen Wolken gefallen ich bin richtig wütend. Ich wollte das klären und das an die große Glocke hängen, auf bitten von ihm hab ich das dann nicht gemacht. Er hat heute bis 16:00 Uhr gearbeitet obwohl er nicht bezahlt wurde. Ein toller Typ jetzt packt er und fährt wieder rüber. Für immer. Was ist bloß los mit der deutschen Gesellschaft auf dem Bau. Schämen sollten wir uns. Schämen sollten sich die Chefs die auf den Rücken der Jungs ihre Kalkulation so knapp rechnen das es sich kaum lohnt und dann werden Leute für drecksjobs nicht einmal bezahlt. Schande über uns und schade über das Handwerk. Sowas darf nicht sein und geht nicht. Ich bin sehr wütend.

Am 22. Januar dieses Jahres fuhr eine Gruppe Hells Angels ostwärts auf der 378 als sie eine junges Mädchen sahen, das von einer Brücke springen wollte. Also hielten sie an. George, der Anführer, ein grosser kräftiger Mann mittleren Alters, stieg von seiner Harley ab, schob sich an den Gaffern und auch an den Polizisten vorbei, die die junge Frau von ihrem Vorhaben abzubringen versuchten, und sagte „hey Babe, was machst du da oben?“ „Ich werde mich umbringen“, antwortete sie unter Tränen. Einerseits wollte George nicht wie ein Gefühlsdusel dastehen, aber andererseits wollte er auch nicht die Gelegenheit verpassen, sich zum Helden zu machen. Also fragte er: „Na gut, aber bevor du springst Zuckertäubchen, warum gibst Du dem alten George hier nicht den besten letzten Kuss, den es je gegeben hat?“ Ohne zu zögern lehnte sie sich zurück zu ihm und tat genau das… und es war ein langes, tiefes, leidenschaftliches Geknutsche. Am Ende doppelte sie gleich mit einem noch besseren Kuss nach. Als sie schliesslich fast atemlos zum Ende kamen, wurde George von seinen Kumpels mit Lob überschüttet, ebenso von den Gaffern und den Polizisten. Dann sagte er: „Hey Honigtäubchen, das war der beste Kuss, den ich je bekommen habe! Du könntest berühmt werden, wenn du mit mir mitkommst. Aber warum willst du dich denn umbringen?“ „Meine Eltern mögen es nicht, dass ich mich als Mädchen verkleide.“ Es ist noch nicht restlos geklärt, ob sie sprang oder runtergeworfen wurde…

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