Rugbylegende J.P.R. Williams
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Da ist zum Beispiel die Episode aus dem Jahr 1978. Williams und sein Klub Bridgend trat gegen die All Blacks aus Neuseeland an. Im Gedränge trat ihn sein Gegenspieler John Ashworth und traf ihn dabei so unglücklich, dass Williams plötzlich ein Loch in der Wange hatte. Williams verließ kurz den Platz, >>unbeeindruckt«, wie es heißt, griff zu Nadel und Faden und nähte sich, assistiert von seinem Vater, selbst die Wunde mit 30 Stichen wieder zu.
Dann spielte er selbstverständlich weiter.
Mit den Lions tourte er 1974 durch Südafrika, auch so ein Rugbyland. Auf ein Signal hin stürmte sein gesamtes Team nach vorne, um eine Prügelei mit dem gegnerischen Team anzufangen. Williams rannte über das halbe Feld, bis er den Südafrikaner Johannes van Heerden erreicht hatte. Ungeachtet dessen, dass van Heerden weit größer und stattlicher war als Williams, verpasste der Waliser ihm einen derartigen Hieb, dass der Südafrikaner bewusstlos zu Boden sank. Als er wieder zu sich kam, kommentierte er bewundernd, das sei der beste Faustschlag gewesen<«, den er je bekommen habe. Das muss man im Original zitieren: »The finest punch I had
ever received<<.
Große Hilfsbereitschaft für das Kinderhospiz
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GERRESHEIM (hal) Der dreiste Diebstahl eines Spezialtransporters des Kinder- und Jugendhospizes Regenbogenland am dritten Adventswochenende direkt vor der Einrichtung an der Torfbruchstraße hat eine große Spendenaktion ausgelöst. „Bis vor den Festtagen waren bereits rund 60.000 Euro zusammengekommen. Das ist phantastisch und macht uns sprachlos, und wir können uns einfach nur immerzu bedanken", sagt Norbert Hüsson, Vorsitzender Förderverein Regenbogenland.
Der Verein selbst hatte noch gar nicht zu Spenden aufgerufen, da zurzeit noch nicht feststeht, was für ein neues Fahrzeug angeschafft werden soll und was dieses und der aufwendige Umbau dann kosten werden. „Das Hauptproblem wird die Umrüstung sei, denn der Kleintransporter wird eine Hebevorrichtung erhalten müssen, damit wir bis zu drei Rollis mit unseren Gästen transportieren können", sagt Hüsson. Denn das Fahrzeug wird von der Einrichtung genutzt, um lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen schöne Ausflüge zu ermöglichen.
Gleich auf mehreren Plattformen waren nach dem Diebstahl spontan Spendenaktionen für das Regenbogenland gestartet worden. Die Instagram-Seite „Duesselmeme" rief beispielsweise dazu auf und Hunderte Nutzer von der Seite ,,programm" haben inzwischen ihre Spendenbelege gepostet, sodass die Spendensumme mittlerweile die 60.000 Euro, die für ein neues Fahrzeug noch nicht ausreichen würde, weit überschritten haben dürfte. „Falls Geld überbleiben sollte, gibt es bei uns viele Bereiche und Projekte, wo dieses dringend benötigt wird", sagt Hüsson. Als Beispiel nennt er das Familien- und Trauerteam, das auf Spenden angewiesen sei.
Bereits vor einigen Jahren waren
Sitze aus dem Spezialtransporter geklaut worden. „Respekt und Achtung scheinen immer mehr abzunehmen. Deshalb freue ich mich besonders über diese tolle Gegenbewegung und die große Welle der Hilfsbereitschaft", sagt Hüsson. Damit habe man nicht gerechnet, da viele Menschen ihr Budget vor Weihnachten ausgeschöpft hätten.