Mir wurde kürzlich eine Beförderung angeboten.
Praktisch wäre alles beim Alten geblieben, zusammen mit meinen Verpflichtungen, aber ich hätte in ein anderes Büro umziehen müssen, das definitiv näher an meinem Wohnort liegt. Trotzdem habe ich abgelehnt. Meine Großmutter wohnt nicht weit von dem Büro entfernt, in dem ich zurzeit arbeite, und ich komme immer nach der Arbeit zu ihr und sie kocht mir Suppen, Koteletts und meine anderen Lieblingsgerichte. Natürlich habe ich die Beförderung nicht wegen des Essens abgelehnt, sondern wegen meiner geliebten Großmutter. Sie steht immer auf dem Balkon und schaut nach mir, und wenn sie mich sieht, beginnt sie sich wie ein Kind zu freuen und winkt mir zu. Sie ist überglücklich, dass ihr Enkel sie besucht. Und ich möchte jede Gelegenheit nutzen, um sie zu sehen, denn niemand weiß, wie viele dieser Treffen es noch geben wird.
Spät abends, so gegen 22 Uhr, bemerkt ein Mann, dass er sehr hungrig ist. Bei ihm Zuhause gibt es nichts mehr zu Essen.
Sein Magen knurrt unaufhörlich.
Er ist wirklich sehr hungrig.
Der Mann lebt in einem kleinen abgelegenen Dorf, hat kein Auto und mit dem Fahrrad wäre es zu weit bis zur nächsten Tankstelle. Da fällt ihm ein, dass die Dorfkneipe noch offen hat und häufiger kleinere Gerichte serviert.
Er spaziert in die Kneipe und fragt, ob es noch etwas zu Essen gibt.
Die Wirtin entschuldigt sich und sagt, dass die Küche bereits geschlossen hat.
Verzweifelt setzt er sich hin, bemerkt dann aber, dass ein alter Mann am Nachbartisch einen Suppenteller mit Linsensuppe neben sich stehen hat, ohne diese zu essen.Er geht zum Tisch, an dem der Opa sitzt und fragt: „Essen Sie die Linsensuppe noch?“
Da sagt, der Opa: „Nö, ich habe keine Lust mehr die Suppe zu Essen.“
Der Mann zieht den Teller blitzartig zu sich und fängt an die Suppe schnell runter zu schlingen. Als er die Suppe ca. zur Hälfte ausgelöffelt hat, bemerkt er eine tote Maus in der Suppe und kotzt daraufhin direkt in den Teller.
Da sagt der Opa: „Tja, so weit bin ich auch gekommen!".