Ich bin gern mit mir allein. Nicht, weil ich Menschen nicht mag - sondern weil ich da Dinge tun kann, für die sich viele keine Zeit nehmen: mich selbst reflektieren, meine Gedanken sortieren, mich wirklich spüren.
Alleinsein heißt für mich nicht Leere, sondern Raum. Raum, um ehrlich mit mir zu sein.
Raum, um innerlich aufzuräumen, während die Welt draußen ständig lauter wird.
Ich glaube, wer gelernt hat, gern mit sich allein zu sein, hat etwas gefunden, das viele im Außen suchen: Frieden.
Es gibt Menschen,
die kommen wie ein Sturm. Laut. Aufregend. Alles auf einmal. Und dann sind sie weg - und du stehst da und weißt nicht mal genau, wann es passiert ist. Aber dann gibt es die anderen. Die, die einfach da sind. Die nicht viel reden, aber immer abheben. Die sich erinnern, was du nebenbei gesagt hast, vor Monaten, als du dachtest, niemand hört zu.
Diese Menschen suchen sich dich nicht aus, weil du stark bist. Sie bleiben, weil sie auch dein Zittern gesehen haben. Und nicht gegangen sind.
Halt diese Menschen fest. Nicht mit Worten. Mit Präsenz. Zeig ihnen, dass du weißt, was du an ihnen hast. Denn solche Menschen kommen nicht zweimal.