Mitten im Berufsverkehr auf dem Bronx River Parkway hat ein NYPD-Ermittler einem Baby das Leben gerettet. Detective First Grade Michael Greaney war gegen 8:45 Uhr auf dem Weg zur Arbeit, als er sah, wie ein schwarzer BMW mit hoher Geschwindigkeit über den Seitenstreifen fuhr. Er stoppte den Wagen – und der völlig aufgelöste Fahrer rief, sein Baby bekomme keine Luft.
Greaney griff durchs Autofenster, nahm das Kind im rosa Strampler auf den Arm und klopfte ihm kräftig auf den Rücken, bis sich die Atemwege lösten. Nach wenigen Sekunden atmete das Baby wieder. Eine Kinderärztin, die die Szene zufällig beobachtet hatte, hielt an, untersuchte das Kind und bestätigte, dass alles in Ordnung ist. Der Vater meldete später, seiner Tochter gehe es gut. Greaney, seit 2008 bei der NYPD, wird von Kollegen und Gewerkschaft als Mann gefeiert, dessen schnelles Handeln einem Kind das Leben gerettet hat.
Erinnert ihr euch an Lajka?
Eine kleine Hündin von den Straßen Moskaus, die 1957 zur ersten "Botschafterin" im All gemacht wurde. Offiziell galt sie als Heldin, als Symbol des Fortschritts im Kalten Krieg. Doch die Wahrheit sieht anders aus.
Man erzählte Geschichten, wie sie tapfer die Erde umkreiste, wie sie Wunder des Kosmos sah. In Wirklichkeit aber starb sie nach kurzer Zeit – überhitzt, gestresst, gefangen in einer winzigen Kapsel. Ein sanftes Lebewesen, das den Menschen vertraute, wurde ohne Rückkehrticket ins All geschickt.
Man errichtete ihr Denkmäler, drehte Filme, schrieb Bücher. Doch was brachte ihr all das? Lajka hätte wohl nichts mehr gebraucht, als weiterhin frei durch Moskau zu streifen, die Sonne im Fell und ein freundliches Lächeln von Passanten.
Die Wissenschaftler romantisierten die Geschichte, sprachen von Mut und Opfer. Aber die nüchterne Wahrheit lautet: Sie haben sie geopfert – wissend, dass es keine Rettung geben würde.
Und noch immer bleibt die Frage: Musste es ein lebendes Wesen sein? Hätte nicht ein Modell, ein Spielzeug, ein Symbol genügt? Stattdessen starben nicht nur Lajka, sondern auch viele andere Tiere in ähnlichen Experimenten – in Ost und West.
Für wen? Für was?
Vielleicht für Schlagzeilen, für Prestige im Wettlauf ins All.
Eines ist sicher: Seit ich Lajkas Geschichte kenne, tut ihr Schicksal weh. Kein wissenschaftlicher Fortschritt der Welt ist es wert, eine unschuldige Seele so leiden zu lassen.