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Der Personalausweis meines Opas war abgelaufen, da war er schon sehr alt. Auf die Nachfrage beim Amt, ob er denn zwangsläufig einen neuen beantragen müsse, kam als Antwort: „Der Besitz eines gültigen Personalausweises ist dringend erforderlich. Sonst kann man nicht sterben.“
Mein Opa vorhin: „Ich habe heute meinen Rekord gebrochen, die meisten Tage hintereinander zu leben ohne zu sterben.“ Wer hat das nicht?
Nichts ist so frustrierend wie etwas total gerne zu mögen, aber absolut schlecht darin zu sein. Ich singe beispielsweise total gerne, aber klinge dabei wie eine sterbende Robbe.
Ich check überhaupt nicht, warum so unfassbar viele Menschen rauchen. Ich meine, man zahlt einen Haufen Geld, um zu stinken, fertig auszusehen und früher zu sterben. Ist das wirklich ein guter Deal?
Man sagt, wenn es sieben Jahre klappt, dann hält es für immer. Ich bin jetzt seit sieben Jahren Single. Werde wohl alleine sterben.
Mein Opa ist jetzt 97 Jahre alt und meinte neulich zu mir, dass er erst sterben will, nachdem ich geheiratet habe. Ich glaube, dieser Teufelskerl hat die Formel der Unsterblich- keit entdeckt.
Ein alter Mann lag sterbend im Bett. Röchelnd lag er da, fühlte den Tod nahen. Da drang plötzlich ein himmlischer Duft in seine Nase. Ein kleiner Funke im hintersten Teil seines schwindenden Bewußtseins signalisierte: Deine Lieblingsplätzchen! Anisplätzchen! Er mobilisierte seine verbliebenen Energien und wuchtete sich schwer atmend aus dem Bett. Sich an der Wand des Schlafzimmers abstützend schlurfte er schnuppernd aus dem Zimmer. Mühsam hangelte er sich am Treppen- geländer Stufe um Stufe nach unten ins Erdgeschoss. Am Ende seiner Kräfte angelangt, lehnte er schließlich im Türrahmen und blickte in die Küche. Hätte er nicht gewusst, dass er sterben würde, hätte er geglaubt, schon im Himmel zu sein. Fein säuberlich auf Backpapier ausgelegt lagen Dutzende seiner geliebten Anisplätzchen auf dem Küchentisch. War er doch schon im Himmel? Oder war es ein letzter Liebesbeweis seiner Frau, mit der er seit über 60 Jahren verheiratet war? Mit allerletzter Anstrengung ließ er sich gegen den Tisch fallen und sank auf die Knie. Seine spröden Lippen teilten sich in freudiger Erwartung. Leicht sabbernd fühlte er schon den wunderbaren Geschmack der Plätzchen auf der Zunge. Seine alte, runzelige Hand zitterte sich mühsam einem Plätzchen am Rande des Tisches entgegen. Plötzlich klatschte ein Kochlöffel auf seine Finger. "Finger weg", keift seine Frau, „Die sind für die Beerdigung!“
Ich will wie mein Opa sterben, friedlich im Schlaf. Nicht hysterisch kreischend wie seine Mitfahrer.
Fritzchen: "Du Papa, was ist eine Oper." Vater: "Das ist, wenn jemand ein Messer in den Rücken bekommt und anstatt zu sterben, anfängt zu singen."
"STERB!" "Der Imperativ von sterben wird mit i gebildet, du bildungsresistenter Intelligenzallergiker!" "Sterbi?"
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