Welche Komplimente gefallen Frauen sehr bzw. immer?
Ich kann nur für mich sprechen, aber als ich kürzlich an einer Gruppe junger Gentlemen vorbeischritt, lobte ihr Anführer auf charmante Weise lautstark die Ästhetik meines Pos, den er mit dem eher in Akademikerkreisen geläufigen Adjektiv „geil" bedachte und ihm schroff als „Arsch" bezeichnete, wohl, um mich zu beeindrucken, was ihm selbstredend gelang; auch seine Freunde schienen ihm freudig erregt zuzustimmen.
Ich war derart überwältigt von der Finesse dieses Kompliments, dass ich schüchtern weiterging, nicht in der Lage, das Gehörte so schnell zu verarbeiten. Da legte er sogar noch einmal nach und unterstrich meine Weiblichkeit, indem er mich mit einer umgangssprachlichen Bezeichnung meines primären Geschlechtsmerkmals betitelte. Ich war hin und weg, sah ihn und seine Freunde jedoch nie wieder.
In einem kleinen Haus in Azusa, Kalifornien, lebt Mohamed Bzeek – ein stiller Held, der seit über drei Jahrzehnten seine Tür für Kinder öffnet, die sonst niemand aufnimmt: schwerkranke Pflegekinder, oft aufgegeben, ohne Familie, ohne Ort.
Er gibt ihnen, was die Welt ihnen verwehrt hat: ein Zuhause, einen Namen, Nähe. Viele kommen, ohne richtig sehen, sprechen oder sich bewegen zu können. Mohamed hält sie, singt ihnen vor und bleibt an ihrer Seite – bis zum letzten Atemzug. Zehn der Kinder, die er gepflegt hat, hat er zu Grabe getragen. Er macht weiter.
Als seine Frau Dawn, mit der er diese Mission begann, starb, führte er sie allein fort. Sein Satz bleibt: "Jedes Leben hat Wert. Kein Kind sollte sterben, ohne zu wissen, dass es geliebt wurde." Mohamed schläft oft neben den Kindern, damit sie nicht in Angst oder Schmerzen aufwachen. Kein Ruhm, kein Geld. Nur Ausdauer, Glaube und Liebe – in ihrer reinsten Form.
Sie war 78 Jahre alt, zu arm für Weihnachtsgeschenke – also malte sie Bilder.
Kunstkritiker nannten sie "dilettantisch".
Ein paar Jahre später war sie Millionärin.
Eagle Bridge, New York, 1938.
Anna Mary Robertson Moses, Tochter eines Farmers, zehnfache Mutter, Witwe, alt, arm und von Arthritis gezeichnet – begann zu malen, weil sie ihren Kindern etwas zu Weihnachten schenken wollte. Kein Geld, keine Ausbildung, keine Hoffnung – nur alte Holzplatten, billige Farbe und Erinnerungen an das Landleben.
Sie malte, was sie kannte: Felder, Winter, Feste, Nachbarn.
Einfache, ehrliche Szenen voller Wärme und Leben.
Ein Kunstsammler entdeckte ihre Bilder zufällig in einem kleinen Laden.
Er kaufte sie alle.
Und bald hing das Werk dieser alten Farmerin in Galerien in New York City.
Die Kritiker lachten – das Publikum nicht.
Die Menschen sahen in ihren Bildern etwas, das sie lange vermisst hatten: Ehrlichkeit. Heimat. Menschlichkeit.
Unter dem Namen "Grandma Moses" wurde sie weltberühmt.
Sie malte über 1.600 Bilder, war auf der Titelseite des Time Magazine, traf Präsident Truman, und auf ihren 100. Geburtstag erklärte der Gouverneur von New York den "Grandma Moses Day".
Sie starb 1961 im Alter von 101 Jahren – als gefeierte Künstlerin.
Eine Frau, die bewies, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen.
Dass man keine Ausbildung braucht, um etwas Echtes zu schaffen.
Und dass wahre Kunst nicht aus Technik entsteht – sondern aus Herz, Erinnerung und Mut.
Sie begann zu malen, weil sie zu arm war, Geschenke zu kaufen.
Und hinterließ der Welt etwas, das unbezahlbar ist.
Vier Tage lang stand ein winziges Bärenjunges allein am Flussufer – hungrig, zitternd, wartend auf eine Mutter, die nie zurückkam.
Flussführer Danny Allen fuhr jeden Tag an ihr vorbei... bis er am vierten Tag sein Boot anhielt.
Das Junge sah ihn an – und kletterte von selbst in sein Boot.
Zum ersten Mal hatte jemand gesehen, wie ein wilder Bär die Hilfe eines Menschen suchte.
Danny brachte sie zu Wildtierrettern – und rettete ihr das Leben.
Sie nannten sie Noli Bear, nach dem Nolichucky River, der sie beinahe das Leben gekostet hätte.
Heute erholt sie sich, frisst, nimmt zu – und bald wird sie stark genug sein, um wieder in die Freiheit zurückzukehren.
Weil ein Mann sich entschied, nicht einfach weiterzutreiben.