Aus dem Buch "Galgenhumor". Mein Ständer:
Hab damit schon Frau'n beglückt, alle wurden sie verrückt. Trägst Du ihn auf Deinen Armen, schreist Du ganz laut um Erbamen.
Leg ich ihn auf deinen Rücken, brauchst Du später ein paar Krücken. Er steht immer unentwegt, darum ihn mein Weib auch pflegt.
Manche Braut hing was dran auf, sogar das nahm ich in Kauf. Stand trotz dem noch steil nach oben, musste ihn schön häufig loben.
Kann mich auf ihn blind verlassen, gerne darf man ihn anfassen. Er ist ein Mast, ein echter Blender: ,,Mein geliebter Kleiderständer !"
Norbert van Tiggelen
Ein Polizist wollte gestern meinen Bauernhof nach illegalen Pflanzen durchsuchen.
Ich sagte ihm dass er das ruhig machen kann, nur soll er den Anbau am Stall nicht betreten.
Er holte ein bedrucktes Blatt Papier aus der Tasche und meinte giftig:
“Sehen sie diesen Durchsuchungsbefehl??
Damit kann ich JEDEN, und wenn ich JEDEN sage meine ich auch JEDEN scheiß Anbau durchsuchen, und zwar so oft ich will. Haben sie das verstanden!?”
Na dann, Ich entschuldigte mich bei ihm, ließ ihn machen und ging weiter meiner Arbeit nach... 5 Minuten später sah ich ihn dann auch schon rennen, als der Stier, vor dem ich ihn warnen wollte, hinter ihm her war und ihn auch gleich eingeholt hatte. Ich ließ alles stehen und liegen, zündete mir eine Zigarette an und brüllte ihm zu:
“DEN DURCHSUCHUNGSBEFEHL, ZEIGEN SIE IHM DEN DURCHSUCHUNGSBEFEEEEEHL!!”
"Room 8" (1947-1968)
Room 8 war eine Nachbarschaftskatze, die 1952 in ein Klassenzimmer der Elysian Heights Elementary School in Echo Park, Kalifornien, hineingewandert ist. Er lebte während des Schuljahres in der Schule und verschwand dann für den Sommer, um wiederzukommen, wenn der Unterricht wieder begann. Dieses Muster setzte sich ohne Unterbrechung bis in die Mitte der 1960er Jahre fort.
Nachrichtenkameras würden zu Beginn des Jahres in der Schule auf das Wiederkommen der Katze warten; er wurde berühmt und erhielt bis zu 100 Briefe pro Tag, die an ihn in der Schule adressiert waren. Schließlich wurde er in einer Dokumentation namens "Big Cat, Little Cat" und einem Kinderbuch "A Cat Called Room 8" vorgestellt. Das Magazin Look veröffentlichte im November 1962 ein dreiseitiges Feature über Room 8 vom Fotografen Richard Hewett, betitelt "Room 8: The School Cat". Leo Kottke schrieb ein Instrumentalstück namens "Room 8", das in seinem 1971er Album "Mudlark" enthalten war.
Als Room 8 älter wurde, wurde er in einem Katzenkampf verletzt und litt an Katzenpneumonie, daher meldete sich eine Familie in der Nähe der Schule freiwillig, um ihn aufzunehmen. Der Hausmeister der Schule würde ihn am Ende des Schultages finden und ihn über die Straße tragen.
Sein Nachruf in der Los Angeles Times stand dem von bedeutenden politischen Persönlichkeiten gleich, er erstreckte sich über drei Spalten und enthielt ein Foto. Die Katze war so berühmt, dass ihr Nachruf in Zeitungen so weit weg wie in Hartford, Connecticut, erschien. Die Schüler sammelten das Geld für seinen Grabstein. Er ist auf dem Los Angeles Pet Memorial Park in Calabasas, Kalifornien, begraben.
Frage:
Wie erkennt man den Unterschied zwischen der Einsatzdoktrin eines Polizisten in
Deutschland, in Italien und in den USA?
Szenario:
Sie befinden sich mit Ihrem Kollegen zu Fuß auf Streife in einer einsamen
Straße. Plötzlich taucht ein *gefährlich wirkender südländischer Typ* mit einem *langen Messer* und *nur noch 10m vor Ihnen* auf, schaut Ihnen scharf in die Augen und beginnt Sie mit vulgären Aus-
drücken anzuschreien.
Dann *zieht er das Messer hoch und stürzt in Ihre Richtung*.
Sie tragen Ihre Dienstwaffe bei sich.
Es *bleiben Ihnen nur ein paar Sekunden, bevor er Sie erreicht*.
FRAGE: *Wie reagieren Sie?*
1. DER *ITALIENISCHE* POLIZIST:
- *PENG*
2. DER *_AMERIKANISCHE_* POLIZIST:
- *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG PENG PENG PENG PENG PENG PENG klick_*
- *nachladen*
- *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG_* *_PENG PENG PENG PENG PENG PENG PENG_*
*klick klick klick klick*
3. DER *DEUTSCHER* POLIZIST:
(Informationsanalyse)...
- Könnte sein Messer ein kulturelles Ritualgerät sein?
- Ist er Angehöriger einer religiösen Minderheit und übt gerade seinen Glauben aus?
- Bevorzugt er, in Deutsch, Englisch oder in einer anderen Sprache angesprochen zu werden?
- Werden die Medien anschließend sein Lebensprofil nachzeichnen und zum Schluss kommen, dass er im Grunde genommen ein guter Mensch war und alle ihn gern hatten?
- Ist er vielleicht Mitglied einer Straßengang, die einfach von der
Gesellschaft nicht richtig verstanden wird?
- Ist er ein kürzlich Eingewanderter, der noch nicht weiß, wie man sich der Polizei nähert?
- Ist er ein vorzeitig Entlassener, der nur ungenügend auf seine
gesellschaftliche Wiedereingliederung vorbereitet worden ist?
- Wird meine Reaktion als Ausdruck einer rassistischen Grundeinstellung
gewertet werden können?
- Ist er Opfer des Fetalen Alkoholsyndroms und versteht deswegen einfach nicht, was er da tut?
- Ist er betrunken oder gar alkoholkrank und damit vermindert schuldfähig und bräuchte eigentlich meine Hilfe?
- Habe ich meine Dienstmütze auf?
- Wirkt mein Aussehen bzw. Auftreten auf ihn
provozierend?
- Was an meinem Verhalten muss ich dazu ändern?
- Wird meine Reaktion einen Einfluss auf meine Beförderungschancen haben?
*Also werde ich ihn höflich auffordern – falls ich noch dazu Zeit habe - seine Waffe doch auf den Boden zu legen während er auf mich losgeht!*