Zwei Freunde gehen im Moor spazieren. Plötzlich sinkt einer bis zur Brust in den Morast. Schnell eilt der andere, die Feuerwehr zu holen, die auch prompt eintrifft und die Leiter ausfährt, um den Versinkenden zu retten. Dieser winkt aber ab: "Ich bin nun 50 Jahre Christ und immer treu und brav in die Kirche gegangen. Der Herr wird mich schon retten!" Also trabt die Feuerwehr wieder ab. Nach einigen Stunden entscheidet der Feuerwehrchef, doch noch mal ins Moor auszurücken: "Der Mann geht ja drauf, dem müssen wir einfach helfen!" Angekommen sehen sie, dass nur noch der Kopf herausguckt. Also Leiter raus, retten wollen! "Nix da", sagt da der Versinkende, "Ich bin 50 Jahre Christ, habe auch immer meine Kirchensteuer bezahlt. Gott wird mich schon retten!" Na ja, da muss die Feuerwehr wieder abziehen. Am kommenden Morgen kommen dem Feuerwehrchef aber doch wieder die Gedanken an den Mann in den Sinn und er lässt noch einmal ausrücken. Im Moor angekommen sehen sie aber nur noch, wie die letzten Haare versinken! Nix mehr zu machen! Der gute Verstorbene kommt nun im Himmel an und ist stinksauer: "Sofort her mit dem Chef", brüllt er Petrus an, der diesen auch sofort holt. Zu dem meint er: "50 Jahre bin ich nun Christ, immer habe ich brav meine Kirchensteuer gezahlt, keinen Gottesdienst habe ich versäumt - und nun so was! Hättest Du mir nicht ein wenig unter die Arme greifen können?" "Was regst Du Dich auf, mein Sohn?" spricht Gott. "Habe ich Dir nicht drei Mal die Feuerwehr geschickt!?!"

Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Mexikaner zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht habe. Der Mexikaner antwortete: "Ein paar Stunden nur, nicht lange." Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben ist, um noch mehr zu fangen. Der Mexikaner sagte, die Fische reichen ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen. Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?" Der mexikanische Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau Maria nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben". Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten Sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City, Los Angeles oder vielleicht sogar nach New York City umziehen, von wo aus Sie dann ihr florierendes Unternehmen leiten." Der Mexikaner fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?" Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre." Der Mexikaner fragte: "Und was dann?" Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen." Der Mexikaner sagte: "Millionen. Und dann?" Der Banker sagte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, im Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."

Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare. Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranzte Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare. Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranzte Jeans und weisse Turnschuhe. Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging. Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei." Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare. Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen: "Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schliesslich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schliesslich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb. "Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie. Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer grossen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pollunder (Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter) und eine neue Hose hervor und sagte: "Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pollunder ( Ärrrgh ) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, totchic und es zog auf meinem Kopf. Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Ausserdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spiessig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf. Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheisse und es zog auf dem Kopf. Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennengelernt habe." Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tättowierungen der mich mitleidig ansah. Ich glaube ich werde Ihm eine Mütze schicken.

Daran erkennst du, dass dein Hund eine Dogge ist: • Du gibst das Sitzkommando und er rennt rückwärts, bis er einen Stuhl findet. • Du benötigst drei Leute beim Tierarzt, um ihn auf die Waage zu stellen. • Alle Leute, die du beim Spazierengehen triffst, kennen deinen Hund mit Namen und du hast keine Ahnung, wer diese Leute sind. • Du musst beim Zähneputzen zur Seite treten, weil dein Hund trinken will. • Du zeigst ein Bild von deinem Hund und deinen Kindern, und die erste Person, auf die du hinweist, ist dein Hund. • Deine Schenkel sind grün und blau, weil sie permanent von einem fröhlich wedelnden Schwanz gepeitscht werden. • Du hast gelernt, gezwungen zu lächeln, wenn dich einer fragt, ob du denn einen Sattel für “das Ding” hast. • Deine monatlichen Hundeausgaben übersteigen deine Kreditkosten um ein wesentliches. • Aller Krimskrams im Haus wird über der Zweimetermarke aufgestellt. • Du hast ein extra Sofa angeschafft – nur für den Hund. • Du hast immer ein Bandmass dabei, wenn du ein neues Fahrzeug kaufen gehst. • Du wirfst deinem Hund einen Ball zu und erschrickst zu Tode, wenn er mit dem Kopf am oberen Türrahmen hängen bleibt. • Du verstaust dein Lieblingsgebäck auf dem obersten Regal in der Küche und wenn du nach Hause kommst ist alles weg und dein Hund hat Puderzucker um die Nase. • Du fährst mit deinem Hund spazieren und da sein Kopf auf deinem rechten Arm ruht, steuerst du vornehmlich ungeplante Rechtskurven. • Jegliche Zulieferungen zu deinem Haus müssen von dir auf der Strasse abgeholt werden. • Deine Freunde benehmen sich immer höflich in deinem Haus, denn keiner traut sich, sich mit dir zu verfeinden. • Das Geräusch von fliessendem Wasser lässt dich aufspringen und laut “RAUS !!!!” rufen. • Dein Hund kann einen ganzen Klumpen Butter mit einem Haps runterschlucken. • Du hast es mit den Wasserschüsseln längst aufgegeben, denn dein Hund bevorzugt die Badewanne. • Deine Freunde und Kollegen haben längst aufgegeben dich zu fragen, wo denn das blaue Auge herstammt. • Dein Freund platziert einen Gegenstand an einen Ort, “wo der Hund es nicht erreichen kann”, und der einzige, der hinlangen kann, ist der Hund. • Du kaufst noch immer einen Kleinbus, obwohl deine Kinder schon längst ihre eigenen Familien haben und schon vor Jahren ausgezogen sind. • Du deckst den Tisch für fünf Personen und hast nur vier Stühle. • Du benutzt die Mikrowelle als Versteck für dein Essen. • Du hörst dieses schwere Atmen in deinem Ohr und es ist nicht dein Ehepartner. • Deine Einkaufsrechnung ist über 100 Euro und du hast nur eine Packung Eier für dich selber gekauft. • Während du an einer roten Ampel stehst, wirst du von anderen Verkehrsteilnehmern komisch angeschaut, weil dein Auto auf und abwippt, im Gleichtakt mit dem hechelnden Hund, der zum Fenster raushängt. • Du unterhältst dich mit jemanden und die Nase deines Hundes ist fest zwischen deinen Beinen verankert. • Dein Hund imstande ist einen ganzen Tennisball (und viele andere Dinge) in seinen Lippen zu verstecken und schaut dich mit diesem Unschuldsblick “Na ich fresse doch gar nix…” an. • Du hast speziell markierte “Sabber-Tücher” im ganzen Haus verteilt. • Du gehst mit einer Freundin und Hund spazieren, und sie meint später, du solltest doch mal eine Untersuchung anstellen, inwiefern dein Hund zur Umweltverschmutzung beiträgt. • All deine Gäste dein Haus betreten und bedecken ihre empfindlichsten Körperteile schützend mit den Händen. • Du staubsaugst dein Auto und findest die meisten Haare unter dem Dach verteilt. • Du versuchst, dich aus dem Haus zu schleichen, weil du Angst hast, deine Hunde werden dein Make-up verschmieren. • Dein Tierarzt ist plötzlich stolzer Besitzer eines Swimming-Pool’s, einer Villa, eines Urlaubschalet’s in der Schweiz und eines Privatflugzeuges. • Dein Hund kann genau sehen, was du zum Abendessen kochst und er versucht eifrig, dir bei der Vorbereitung zu helfen. • Du versuchst krampfhaft, ihn zwischen den Beinen zu halten, während es an der Tür klingelt und du stattdessen im gestreckten Galopp zur Tür “reitest”. • Du kaufst einen Fernseher mit Grossbildschirm und du kannst noch immer nicht sehen, was im Fernsehen läuft, weil dein Hund davor steht. • Dein gelangweiltes Hundchen entschliesst sich nach einer Operation plötzlich dazu, aufzustehen und durch die Praxis beim Tierarzt zu düsen – natürlich ist das Gerät mit der intravenöser Flüssigkeit hinter ihm auf Rollen… • Du siehst auf der Strasse einen Chihuahua und leise murmelst vor dich hin: “Mein Hund macht grössere Sch…häufen.” • Dein Nachbar ruft dich ganz aufgeregt an und teilt dir mit, dass er Bärenspuren in seinem Garten gefunden hat. • Dein Hund weckt dich ganz nervös mitten in der Nacht auf, um dich vor der Gefahr eines Küchenstuhls zu warnen. Eine Woche später wacht er nicht mal auf, wenn Einbrecher alle deine Wertsachen klauen. • Dich fragen Leute, ob dein Hund die Persönlichkeit eines Hundes oder einer Kuh hat. • Dein Hund lässt in der Hundeschule in aller Öffentlichkeit einen lauten F…z und jagt dann sein Hinterteil im Kreis um zu sehen, wo denn das laute Geräusch herkam. • Und jeder Doggenbesitzer wird nun mit einem Lächeln im Gesicht feststellen, wie normal sein Leben doch eigentlich ist und er nicht alleine auf der Welt ist!!!!

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