4 Fischer sitzen zusammen in einer Bar und besprechen, wo sie am
Wochenende fischen werden.
Einer meint, dass er voraussichtlich von seiner Frau keinen Ausgang mehr bekommt. Natürlich wird er den Rest des Abends damit aufgezogen. Völlig frustriert verabschiedet er sich und wünscht den anderen noch ein schönes Wochenende.Die 3 machen sich auch am nächsten Samstag in der Früh um 5.00 Uhr auf, um einen guten Platz zu besetzen.
Als sie sich durch das Unterholz bis zum See vorgearbeitet haben, sehen sie ihren 4. Kollegen, der sitzt dort im Klappstuhl, die Angeln ausgeworfen, ein kleines Lagerfeuer im Rücken und eine Dose Bier in der Hand.
"Wo kommst du denn jetzt her? Du hattest doch keinen Ausgang?"
"Ich bin auch schon seit Freitag hier!"
"Und, wie kommt das so plötzlich?"
"Ach so, ja, als ich am Donnerstag nach Hause kam und mich gerade noch für ein Bier zum Fernseher setzen wollte, stand meine Frau plötzlich in einem durchsichtigen Nachthemd vor mir und sagte:
"Bring mich ins Bett, fessle mich und mach was du willst!"
"Und was soll ich sagen? Hier bin ich!"
Ein Sohn nimmt seinen in die Jahre gekommenen Vater mit in ein Restaurant, um dort ein leckeres Abendessen zu genießen.
Sein Vater ist ziemlich alt und deswegen auch schon etwas schwach. Während er isst fällt immer wieder mal etwas Essen auf sein Hemd und die Hosen. Die anderen Gäste starren den Mann mit vor Ekel verzerrten Gesichtern an, doch sein Sohn bleibt seelenruhig.
Nachdem beide mit dem Essen fertig sind, geht der Sohn, dem das Ganze immer noch kein Stück peinlich ist, gemächlich mit seinem Vater zu den Toiletten. Dort wischt er ihm die Essensreste aus dem faltigen Gesicht, versucht die Flecken aus der Kleidung zu waschen, kämmt ihm liebevoll das graue Haar und richtet zum Schluss seine verrutschte Brille.
Als die beiden den Waschraum verlassen, herrscht im gesamten Restaurant
Totenstille.
Niemand kann verstehen, wie man sich öffentlich so blamieren kann. Der Sohn zahlt noch die Rechnung und will gehen, da steht ein älterer Herr unter den Gästen auf und fragt ihn: „Meinen Sie nicht, dass Sie etwas hier gelassen haben?“
Der antwortet: „Nein, das habe ich nicht.“
Doch die Antwort des fremden Mannes ist: „Doch das haben Sie! Sie haben hier jedem Sohn eine Lektion hinterlassen, und ihren Vätern Hoffnung!“ Jetzt ist es im Restaurant so still, man könnte eine Stecknadel fallen hören.
Es ist eine der größten Ehren sich einmal um die zu kümmern, die sich einst um uns gekümmert haben.
Mit all der Zeit, Mühe und dem Geld, das unsere Eltern ihr Leben lang für uns geopfert haben, verdienen sie und alle alten Menschen den größten Respekt.