Eine Beamtengattin bittet ihren Hausarzt um eine Arznei, die die Erkältung ihres Mannes möglichst schnell vertreibt. Der Doktor verschreibt der Frau einen Saft mit dem Hinweis, abends einen Esslöffel dieser Arznei einzunehmen, ihn gut zuzudecken, tüchtig schwitzen zu lassen und dann wird der Gute wieder.
Die Frau tut, wie der Medikus ihr
aufgetragen hat. Sie verabreicht ihrem Mann den Saft, packt ihn warm ein und lässt ihn schwitzen. Am nächsten Morgen ist der Mann tot.
Entsetzt lässt die Frau den Arzt
kommen, der sieht den Toten und fragt: "Welchen Beruf übt Ihr Mann aus?"
Antwortet die Witwe: "Beamter!"
Darauf der Arzt: "Das hätten Sie mir aber sagen müssen, gute Frau! Ein Beamter, das weiß doch jeder, stirbt lieber, bevor er schwitzt!"
Die Frau eines Finanzbeamten
geht zum Arzt, um sich einen Rat zu holen, weil ihr Mann furchtbar krank ist. Der Doktor verschreibt ihr einen medizinischen Saft.
"Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Mann den Saft heute Abend nimmt, bevor er ins Bett geht, und dass er dann ordentlich schwitzt."
Sie tut, wie ihr befohlen.
Abends verabreicht sie ihrem Mann die Medizin, dann packt sie ihn richtig dick ein und legt ihn ins Bett. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist ihr Mann tot. Völlig verzweifelt ruft sie beim Arzt an.
"Herr Doktor, mein Mann ist tot,
was habe ich falsch gemacht?"
Fragt der Arzt: "Was hat Ihr Mann
denn beruflich gemacht?"
Sagt die Frau: "Er war Finanzbeamter."
Antwortet der Arzt: "Das hätten Sie mir sagen sollen. Jeder weiß doch, dass Beamte lieber sterben, bevor sie richtig schwitzen. . ."