Seniorengebet...
Jetzt in meinen alten Tagen will ich meinem Schöpfer sagen:
Ach lieber Gott, im Knie Arthrose, der Bauch passt nicht mehr in die Hose, das Kreuz wird auch schon sichtbar krumm, die Hüfte knackt, das ist doch dumm. Auch der Kopf, er wackelt sehr, die Hände zittern immer mehr. Ach Gott, was hab' ich nur verbrochen verschlissen sind Gelenk und Knochen. Doch gibt's im Alter auch Geschenke:
Künstliche Zähne und Gelenke. Wenn morgens sich kein Schmerz mehr regt, schnell prüfen, ob das Herz noch schlägt. Und dennoch Herr, will ich dir sagen: Mag auch das Knacken noch so plagen, trotz aller Fülle von Beschwerden bin ich so gern auf dieser Erden.
Wenn das Zwacken und das Zwicken wär' eines Tages ausgelitten und hörte alles plötzlich auf, wär' ja vorbei mein Lebenslauf: Drum lieber Gott, hör' auf mein Bitten: Lass es noch lange weiter zwicken!
Bei der belgischen Justiz ist eine Strafanzeige gegen Ursula vonderLeyen eingegangen wegen "Amtsanmaßung und Titelmissbrauch", "Vernichtung öffentlicher Dokumente" und "illegaler Interessenvertretung und Korruption".
Ihr wird vorgeworfen, sich "ohne jegliches Mandat" an die Stelle der EU- Mitgliedstaaten - einschließlich der belgischen Regierung - gesetzt zu haben, indem sie "direkt und geheim", u.a. per SMS, mit dem CEO von Pfizer, Albert Bourla, Verträge über den Kauf von Impfstoffen aushandelte.
Kläger ist der 35-jährige Belgier Frédéric Baldan, ein bei den EU- Institutionen akkreditierter Lobbyist.
Der Fall war bereits Gegenstand von Verwaltungsbeschwerden gegen die Kommission beim Europäischen Ombudsmann (vom deutschen Journalisten Alexander Fanta, Netzpolitik org) und beim Gerichtshof der
Europäischen Union (von der New York Times). Mit dieser neuen Klage nimmt die SMS-Affäre erstmals eine strafrechtliche Dimension an. Hier wird nicht die Kommission ins Visier genommen, sondern vonderLeyen persönlich, da sie für Handlungen verantwortlich ist, die nach belgischem Recht strafbar sind.