Schnittwunde am Finger – was tun? Anleitung für die Frau: 1. „Aua” denken 2. Den Finger in den Mund stecken, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft 3. Mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung nehmen, es über die Wunde kleben und weiter machen. Anleitung für den Mann: 1. Schreien 2. Die Hand weit von sich strecken und ungläubig drauf starren 3. In die andere Richtung sehen, weil man kein Blut sehen kann und um Hilfe rufen 4. Den Teppich dabei voller Blut tropfen 5. Erstmal hinsetzen, weil einem auf einmal so komisch wird und dabei eine Blutspur wie bei einer Schnitzel- -jagd hinterlassen 6. Der Frau, die zu Hilfe kommt, mit schmerzverzerrter Stimme erklären, man habe sich beinahe die Hand amputiert 7. Das angebotene Pflaster zurück- -weisen, weil es für die riesige Wunde viel zu klein ist 8. Im Gesundheitsbuch nachschlagen, wieviel Blutverlust ein durchschnit- -tlicher Erwachsener überleben kann, während man in der Apotheke große Pflaster kaufen lässt 9. Das Pflaster aufkleben lassen und dabei heldenhaft tapfer aussehen 10. Bei der Frau zum Abendessen ein großes Steak bestellen, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen 11. Vorsichtshalber die Füße hochlegen, während sie das Steak brät 12. Nach Bier verlangen, um was gegen die Schmerzen zu tun 13. Während sie zur Tankstelle fährt, um das Bier zu kaufen, das Pflaster anheben, um zu sehen, ob es noch blutet 14. An der Wunde rumdrücken, bis sie wieder blutet 15. Vorwürfe machen, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt 16. Ein Wimmern unterdrücken, während sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues drauf- -klebt 17. Wegen der Verletzung die Verabredung zum Tennis mit ihr absagen 18. In der Nacht immer wieder nachschauen, ob es vielleicht eine Blutvergiftung ist 19. Am nächsten Tag zwei Stunden frei nehmen, um zum Arzt zu gehen und sicherzustellen, dass es keine Blutvergiftung ist 20. Von der Sekretärin die Hand bandagieren lassen und ihr Mitgefühl genießen 21. Abends am Stammtisch erzählen, dass die Kleinigkeit nun wirklich nicht der Rede wert ist!

Am ersten Schultag in einer amerikanischen Highschool stellt die Klassenlehrerin der Klasse einen neuen Mitschüler vor, Sakiro Suzuki aus Japan. Die Stunde beginnt. Die Klassen- -lehrerin fragt: "Mal sehen, wer die amerikanische Kulturgeschichte beherrscht; wer hat gesagt: 'Gebt mir die Freiheit oder den Tod?" Mäuschenstill in der Klasse, nur Suzuki hebt die Hand: "Patrick Henry 1775 in Philadelphia." "Sehr gut, Suzuki. Und wer hat gesagt: 'Der Staat ist das Volk, das Volk darf nicht untergehen?" Suzuki steht auf: "Abraham Lincoln 1863 in Washington." Die Klassenlehrerin schaut auf ihre Schüler und sagt: "Schämt euch, Suzuki ist Japaner und kennt die amerikanische Geschichte besser als ihr!" Man hört eine leise Stimme aus dem Hintergrund: "Leckt mich am Arsch, ihr Scheißjapaner!" "Wer hat das gesagt?", ruft die Lehre- -rin. Suzuki hebt die Hand und ohne zu warten sagt er: "General McArthur 1942 in Guadalcanal, und Lee lacocca 1982 bei der Hauptversammlung von Chrysler." Die Klasse ist superstill, nur von hinten hört man ein "Ich muss gleich kotzen". Die Lehrerin schreit: "Wer war das?" Suzuki antwortet: "George Bush se- -nior zum japanischen Premierminister Tanaka 1991 während des Mittag- -essens, Tokio 1991." Einer der Schüler steht auf und ruft sauer: "Blas mir einen!" Die Lehrerin aufgebracht: "Jetzt ist Schluss! Wer war das jetzt?" Suzuki ohne mit der Wimper zu zucken: "Bill Clinton zu Monica Levinsky, 1997 in Washington, Oval Office des Weißen Hauses." Ein anderer Schüler steht auf und schreit, "Suzuki ist ein Stück Scheiße!" Und Suzuki: "Valentino Rossi in Rio beim Grand-Prix- Motorradrennen in Brasilien 2002." Die Klasse verfällt in Hysterie, die Lehrerin fällt in Ohnmacht, die Tür geht auf und der Direktor kommt herein: "Scheiße, ich habe noch nie so ein Durcheinander gesehen." Suzuki: "Gerhard Schröder zu Finanz -minister Eichel bei der Vorlage des deutschen Bundeshaushalts, Berlin 2003."

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