Ich sitze am Fenster, trinke meinen Morgenkaffee und blicke hinaus. Eigentlich sollte ich den Wald sehen – und den gepflegten Rasen vor unserem Haus.
Doch mein Blick bleibt immer wieder hängen: an langen Reihen von Shirts, Pullovern und dunkler Wäsche, die sich quer durch unseren Gemeinschaftsgarten spannen.
Während alle anderen ihre Balkone oder Trockenräume nutzen, scheint eine Nachbarin das Konzept „Privatbereich“ neu zu interpretieren.
Mitten zwischen Bäumen, Blumen und Kinderspielzeug flattern nun T-Shirts und Longsleeves wie auf einem Second-Hand-Markt im Wind.
Ich habe bereits versucht, das Gespräch zu suchen – höflich, ruhig, verständnisvoll.
Doch statt Einsicht kam nur ein Lächeln – und am nächsten Tag hingen die Leinen wieder.
Warum fällt es manchen so schwer, Rücksicht zu nehmen?
Wir zahlen alle für die Gartenpflege, wollen die Natur genießen – und dann hängt jemand seinen kompletten Kleiderschrank hinein.
Vielleicht bin ich altmodisch. Aber wenn ich aus dem Fenster schaue, möchte ich grüne Wipfel sehen.
Keine Shirts mit Aufdruck.
Der kleine Peter versteckt sich im Schlaf-
zimmer seiner Eltern im Schrank. Nach
einiger Zeit sieht er durch einen Spalt, wie
seine Mutter mit einem fremden Mann ins
Schlafzimmer kommt. Die beiden ziehen
sich nackt aus und gehen zur Sache. Plötzlich
ist zu hören, dass Peters Vater nach Hause
kommt. Der nackte Mann versteckt sich im Schrank. Nach einiger Zeit sagt Peter: „Du, ich habe einen Teddy, den kannst du für zehn Euro kaufen, oder ich schreie."
Der Bär wechselt den Besitzer. Kurze Zeit
später sagt Peter erneut: „Du, ich habe
einen Teddy, den kannst du für zehn Euro
kaufen, oder ich schreie."
Wieder gibt ihm der Mann zehn Euro.
So geht es weiter, bis Peter 100 Euro
eingenommen hat. Später bekommt er
ein schlechtes Gewissen und er erzählt
alles seiner Mutter, die ihn daraufhin zur
Beichte schickt. Als Peter im Beichtstuhl
sitzt, begrüßt ihn der Pfarrer. „Was führt
dich denn zu mir?"
Antwortet Peter: „Ich habe einen Teddy,
den kannst du für zehn Euro kaufen ..."
Unterbricht ihn der Pfarrer: „Ach, Peter,
geht das schon wieder los?"