Der Franzi malt in der Schule einen Schmetterling so echt auf die Holzbank, dass der Lehrer versucht diesen vorsichtig wegzunehmen.
Er ist über Franzis Talent sehr erstaunt.
Dann steckt der Franzi eine Zeichnung von einem Blumenstrauß in eine Vase im Klassenzimmer, so echt, dass alle daran riechen. Daraufhin meint der Lehrer, dass er mal mit Franzis Eltern sprechen wolle, wegen der Förderung dieses außergewöhnlichen Talents.
Am Abend klopft der Lehrer bei Franzi daheim an die Haustür. Der Vater von Franzi wütet soeben durchs Haus und öffnet nach geraumer Zeit unwirsch die Tür. "Was gibt's?", fragt er den Anklopfer.
"Guten Abend! Ich bin Franzis Schullehrer und hätte mich mit ihnen gerne mal über Franzis besonderes Zeichentalent...."
"Ach was, Scheißtalent", tobt der Vater, "der blöde Kerl malt eine Muschi auf den Herd, und der Großvater, der alte Trottel, bleibt natürlich mit der Zunge auf der heißen Herdplatte hängen!"
Eine wohlhabende alte Dame geht auf eine Fotosafari in Afrika. Damit sie nicht allein ist, nimmt sie ihren treuen Dackel mit. Eines Tages jagt der Dackel einigen Schmetterlingen nach und verläuft sich.
Während er ziellos herumwandert, entdeckt er, daß ein Leopard auf ihn zurast, offensichtlich hungrig.
"Au weia", denkt der Dackel, "jetzt gibt's Ärger!"
Da sieht er ganz in der Nähe auf dem Boden einige Knochen liegen.
Schnell setzt er sich daneben und beginnt auf den Knochen zu kauen, mit dem Rücken zum nahenden
Leopard. Gerade als der zum Sprung ansetzt, sagt der Dackel laut: "Mann, das war ein leckerer Leopard.
Ich frage mich, ob's hier noch mehr
davon gibt."
Der Leopard hört das und bremst sofort ab, bekommt's mit der Angst und schleicht sich in den Busch. "Puh", sagt er zu sich, "das war
knapp. Fast hätte mich der Dackel erwischt."
Ein Affe hat den Vorfall von einem Baum in der Nähe beobachtet und überlegt, wie er ihn zu seinem Vorteil nutzen kann, indem er den Dackel beim Leoparden verpfeift.
Und schon zieht er los.
Der Dackel hat aber gesehen, wie der Affe dem Leoparden folgt und denkt sich, daß da was im Busch ist.
Kurz danach holt der Affe den
Leoparden ein, verrät den Dackel und schmeichelt sich damit beim Leoparden ein.
Der ist stinksauer, weil ihn der Dackel veräppelt hat, und sagt: "Komm, Affe, spring auf meinen Rücken, ich zeig dir, wie's so einem Mistköter ergeht."
Nun sieht der Dackel, daß der
Leopard mit dem Affen auf dem
Rücken zurückkommt, und er
überlegt, was er bloß machen soll.
Aber anstatt wegzurennen, setzt sich der Dackel wieder hin und wendet dem Angreifer den Rücken zu, als hätte er ihn noch nicht gesehen.
Gerade als der Leopard nahe genug ist, hört er, wie der Dackel sagt:
"Wo bleibt der verfluchte Affe?
Ich habe ihn schon vor einer halben Stunde losgeschickt, mir noch einen Leoparden zu holen...."