Lebenslauf mit Humor
Ein Lebenslauf, der im Internet kursierte, sorgte für Gelächter und Interesse, als der Bewerber ein teilweise verdecktes Profilbild mit der Aufschrift „Stell mich ein“ verschickte. Nur der obere Teil des Gesichts war sichtbar, was einen standardmäßigen Lebenslauf in einen unerwarteten visuellen Scherz verwandelte.
Das Bild ging schnell viral, und viele lobten die Kreativität und den Humor hinter diesem Ansatz. Während manche es als riskant ansahen, behaupteten andere, es zeige Selbstbewusstsein, Persönlichkeit und die Fähigkeit, sich auf einem überfüllten Arbeitsmarkt abzuheben.
Man muss nicht das ganze Gesicht sehen, um zu wissen, dass es sich lohnt, ihn einzustellen.
Im Jahr 2010 war der 19-jährige Sam Ballard auf einer Party in Sydney (Australien), als Freunde ihn zu einer leichtsinnigen Mutprobe herausforderten:
Er sollte eine Nacktschnecke schlucken.
Lachend nahm Sam die Herausforderung an – ohne zu ahnen, dass dieser Augenblick sein Leben für immer verändern würde.
Niemand wusste, dass die Schnecke mit einem Parasiten namens Rattenlungenwurm infiziert war – einem Erreger, der beim Menschen eine schwere Gehirninfektion auslösen kann.
Wenige Tage später wurde Sam schwer krank. Die Diagnose: eosinophile Meningoenzephalitis – eine seltene, aber zerstörerische Entzündung des Gehirns.
Sam fiel für 420 Tage ins Koma.
Als er schließlich aufwachte, war er gelähmt, auf rund-um-die-Uhr Pflege angewiesen und auf einem Auge blind.
Sein Leben, einst erfüllt von Rugby, Freunden und Freiheit, bestand nun aus Krankenhauszimmern, Maschinen und Hoffnung.
Seine Geschichte verbreitete sich im Internet – zunächst als Schocknachricht, später als Mahnung, wie schnell ein Scherz zur Tragödie werden kann.
Im Jahr 2018, acht Jahre nach jener Party, starb Sam Ballard im Alter von nur 28 Jahren – doch seine Geschichte bleibt als stilles Echo eines Satzes, den jeder kennen sollte:
Mutproben vergehen – die Folgen bleiben.