Eine bildhübsche Russin heiratete einen deutschen Bauingenieur und sie lebten danach glücklich in
Düsseldorf. Aber die arme Frau tat sich sehr schwer mit der deutschen Sprache. Sie schaffte es aber
immerhin, dass sie sich mit ihrem Ehemann gut verstand. Ein richtiges Problem war es allerdings, immer wenn sie Lebensmittel einkaufen musste.
Eines Tages ging sie zum Metzger und wollte Hühnerbeine kaufen, sie hatte Null Idee, wie sie sich
verständigen sollte, also gackerte sie wie ein Huhn und hob ihren Rock hoch und zeigte auf ihre Beine.
Der Metzger verstand die Gebärde und gab ihr die Hühnerbeine.
Am nächsten Tag brauchte sie
Hühnerbrust und wieder wusste sie sich nicht zu äußern. Also gackerte sie wieder wie ein Huhn, knöpfte ihre Bluse auf, und zeigte auf ihre Brüste.
Wieder hatte der Metzger sofort
verstanden und reichte ihr die
Hühnerbrust.
Am dritten Tag wollte die Ärmste
Würstchen kaufen.
Unfähig, sich jetzt verständlich zu machen, brachte sie einfach ihren Mann mit und...
......also wirklich, was denkt ihr denn für schlimme Sachen!? Halloooo, ihr Ehemann spricht deutsch!
Bauern bei der Bundeswehr - der Brief an Zuhause..
Liebe Mutter, lieber Vater,
mir geht's gut. Ich hoffe euch, Anne-
-marie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch Sagt Karl und Willi dass beim Bund sein, jede Landarbeit um Längen schlägt, sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind.
Zuerst war ich sehr unruhig weil man bis fast um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem lange Ausschlafen.
Sagt Karl und Willi man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren. Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, keinen Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts.
Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser.
Das Frühstück ist ein bisschen
komisch, mit jeder Menge Saft,
Getreide,Eier, aber dafür fehlen
Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug völlig, aber sagt Karl und Willi man kann immer neben irgendwelchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zu essen gibt.
Es wundert mich nicht, das die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen
können. Wir gehen viel auf "Überland-
-märsche" von denen der Hauptfeld sagt, das langes Laufen gut ist für die Abhärtung.
Na ja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts gegen sagen.
Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt,
aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle im LKW zurück.
Die Landschaft ist schön aber ganz flach. Der Feldwebel ist wie unser
Lehrer. Er nörgelt immer.
Der Hauptmann ist wie der Bürger-
-meister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe.
Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen: Ich kriege Auszeichnun-
-gen fürs Schießen! Ich weiß nicht warum.
Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nicht mal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr. Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und es treffen.
Man muss nicht mal seine eigenen Patronen machen. Die haben sie
schon fertig in Kisten.
Dann gibt's noch "Nahkampfausbild-
-ung". Du kannst mit den Städtern ringen.
Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen..
Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am
gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen. Das wird daran liegen, dass ich nur 1,70 mit meinen 65 Kilos bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt schwieriger. Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen bevor andere mitkriegen wie das hier läuft und uns die Bude einrennen.
Alles Liebe,
Eure Tochter Marie!